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Bitter Sweet – George, Gina & Lucy

Bitter Sweet - George, Gina & Lucy

Wie Ihr wisst, bin ich nicht so die OBER Mode-/Markenkennerin bzw. ich mach mir da nicht so viel draus und bin obendrauf noch voll der Sparfuchs.
Mir ist es erst einmal egal von wem was ist, solange es mir gefällt und für mich in einem bezahlbaren Rahmen liegt.

So ist es also auch nicht weiter verwunderlich, dass ich mit George, Gina & Lucy bisher einfach nix am Hut hatte.
Ich kenne durchaus die Taschen von GG&L, die teilweise sogar echt richtig hübsch sind, für die ich aber nie im Leben so viel Geld ausgeben würde. Nicht mal wenn ich das Geld hätte.

Dank den Konsumgöttinnen kam ich nun aber in den Genuss, einen der Düfte aus der neuen „Fragrances Collectibles“ Duftreihe zu testen.

GG&L möchten mit dieser Duftreihe vor allem eins erreichen:
Uns Frauen die Möglichkeit zur unendlichen Zelebration der weiblichen Wandelbarkeit geben.
Die Duftreihe besteht aktuell aus den drei Düften „Bitter Sweet“ Provokation pur – , „Night Star“ – extrovertiert & frech und „White Russian“ – feminin & glamourös, die alle drei zu den unterschiedlichsten Facetten einer Frau passen.

Ich habe mich aus dem Bauch heraus für „Bitter Sweet“ entschieden und meine Entscheidung definitiv nicht bereut.

Bitter Sweet Eau de Parfum, GG&L, 50 ml, Preis wird bei ca. 50€ liegen

Bitter Sweet - George, Gina & Lucy

Bitter Sweet - George, Gina & Lucy

Kopfnote: Engelwurz Samen, schwarzer Pfeffer, Bergamotte

Basisnote: schwarze Vanille, Tonkabohne, Opoponax Harz

Herznote: schwarzes Wildleder, Jasmin, Heliotrop

DAS SPIEL VON VERFÜHRUNG UND HINGABE IST ERÖFFNET. DUNKEL, PHANTASIEVOLL UND RAFFINIERT ERREGT BITTER SWEET DIE SINNE UND INSPIRIERT DIE FRAU, EIGENE GRENZEN ZU ÜBERSCHREITEN. DER GEWAGTE DUFT REIZT MIT WÜRZIGEM SCHWARZEM PFEFFER, FESSELT MIT SEXY WILDLEDER, BETÖRT MIT DEM FEMININEN FLAIR VON WEISSEM JASMIN UND VERFÜHRT MIT APHRODISIERENDER VANILLE

BITTER SWEET – PROVOKATION PUR. 

 

Ja, heidewitzka! Was bleibt einem zu dieser Beschreibung noch zu sagen!

Für mich war eigentlich die Duftkomposition ausschlaggebend. Das klang völlig irre und einzigartig.  Ich war also weniger auf der Suche nach einem Aphrodisiakum. Aber wenn man so watt dann schon mal hat… 😉

Verpackungsdesign, Flakon und die Farben sind für mein Empfinden die perfekte Inszenierung des Duftes. Irgendwie alles so leicht sadomasochistisch, ledrig aber eben auch verführerisch und edel angehaucht. Provokation pur ist hier Programm und scheint bei einigen Damen, die sich über die Beschreibung echauffierten, ja auch bereits gewirkt zu haben 😉

Als ich den Duft zum testen auf die Haut gesprüht habe dachte ich erst „Neeee!!! Weg damit!“.
Die Bergamotte riecht man in den ersten 10 Minuten wirklich extrem und ich bin einfach kein Fan von Zitruslastigen Düften.

Einige Stunden später habe ich das Parfum auf meiner Haut eigentlich schon vergessen und brauchte einen Moment um zu raffen, weshalb ich so gut rieche. Der Duft von Bitter Sweet ändert sich wirklich komplett und macht seinem Namen alle Ehre.

Anfänglich, wie erwähnt, sehr frisch,zitronig und bitter wird er später vor allem schwer, pudrig mit einem Hauch süßer Vanille, Jasmin und gleichzeitig etwas würzig – herb.
Sehr edel, sehr weiblich und facettenreich.

Mein Fazit:

Bitter Sweet ist ein „Allrounder“ der nicht zwingend getragen werden muss, um Freund oder Freundin zu betören, sondern durchaus auch im Alltag getragen werden kann.
Für die kalte Jahreszeit absolut perfekt.
Der Gesamteindruck ist aus meiner Sicht absolut stimmig und hier werden Duft, Beschreibung und Design wirklich zu einer Einheit.
Habe es bisher selten erlebt, dass das alles so perfekt aufeinander abgestimmt wurde und dann auch noch zu 100% passt.
Naja gut… die aphrodisierende Wirkung, die sei mal dahin gestellt 😉

Für mich ein Parfum, dass absolut empfehlenswert ist und mir aktuell von all meinen Düften für den Winter am besten gefällt.

fünf von fünf Check-Lights

fünf von fünf Check-Lights

 

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! – Freak! – Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

6 Kommentare

  • Ohhhhh, ich bin voll neidisch. Ich war schon traurig als ich nicht auserwählt wurde den Duft zu testen, aber wenn ich hier noch deine tolle Meinung lese, würde ich am liebsten in den nächsten Dufteshop rennen und wenigstens mal schnuppern. Ich hatte mich auch für Bitter Sweet eingeschrieben, weil ich das auch super ansprechend fand. Ich mag pudrige Düfte sowieso total gerne und ein Duft kann mir nicht intensiv genug sein. 🙂
    Aber okay, ich gönne es dir duftend durch die Straßen zu streifen 🙂

    Liebste Grüße
    Alice

  • Ich war ja auch soo froh bzw bin noch so froh drüber, dass ich auch das bitter Sweet testen darf.
    Ich finde es auch super und der Duft gefällt mir richtig gut – Verführt habe ich jedoch noch keinen damit 😛

    Tragen tue ich es auch im Alltag.

    LG
    Tabea

  • Liebe Checkerin,

    Vanille und Jasmin in der Basisnote klingen für mich supi-toll. Jasmin ist ja eigentlich ein recht blumig-zarter Duft und in den meisten Parfüms wird er schnell von den anderen Komponenten verdeckt. Dass die Note hier bis zum Schluss erhalten bleibt, ist klasse.
    Zur kühlen Jahreszeit was vanilliges tragen, passt immer und die anderen Duftnuancen sind mal richtig außergewöhnlich und klingen nicht nach 08/15.

    Liebe Grüße von Marion

  • Geiles Review!

    Wenn ich ned wieder so ne schusselige Kuh gewesen wäre, hätte ich jetzt vielleicht auch endlich mal mein „Night Star“ – aber wenn man meint, in seinen Adressdaten seinen Nicknamen eingeben zu müssen, muss man sich ned wundern, ne?! Hab sogar indirekt nen Anschiss bekommen vom Support 🙁 Ich hoff, die Ladies geben mir noch ne Chance und haben die Sendung nochmal rausgeschickt -.-

    Grüßle

    Dani

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