Food & Recipes

FRIEDRICHS Fisch im Test

Friedrichs DieCheckerin.de
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Dieser Artikel enthält Werbung.

Ich durfte das Produkt- Portfolio der Firma Gottfried Friedrichs testen, der ersten Hanseatischen Feinfisch-Manufaktur.
Die Firma Friedrichs schreibt über sich:

„Das Beste geben – aus Tradition.“ So lautet die Maxime von Gottfried Friedrichs, die im Unternehmen und von allen Mitarbeitern täglich neu gelebt wird. Und das bereits seit 1908. Unser Erfolgsrezept: „Qualität, Genuss und Verantwortung“. So setzen wir konsequent auf hohe Produktqualität und sorgfältige Verarbeitung – zu einem Großteil auch heute noch in Handarbeit. Denn der Name „Erste Hanseatische Feinfisch-Manufaktur“ ist Programm. Unser Hauptbestreben ist es, Feinschmeckern mit innovativen Qualitätsprodukten immer wieder besonderen Genuss zu bieten.“

Klingt ja ganz nett!
Ich weiß, jeder hat seine Meinung zu Lachs und ja, die Überfischung ist ein Problem.
Ebenso skeptisch sehe ich Aquakultur, eine Art der Massentierhaltung bei Fischen.
Aquakultur gewinnt jedoch immer mehr an Bedeutung, durch die Überfischung.

Bevor ich mich darüber auslasse, kommen wir aber lieber zum Wesentlichen:
Der FRIEDRICHS Fisch!

FRIEDRICHS Lachs zum Spargel, ca. 4,49€

Als erstes nahm ich den Lachs zum Spargel in Augenschein.
Natürlich hatte ich auf der Homepage vorher gelesen.
Dort stand:

„Zu FRIEDRICHS Lachs zum Spargel werden nur erstklassige Lachse aus den besten Provenienzen verarbeitet. Fangfrisch und nach klassischer Manier werden die Lachsfilets mehrere Stunden über Erlenholz geräuchert. Nach einer ausgiebigen Ruhe- und Reifephase kann der Feinfisch sein rauchiges Aroma vollends entfalten. Durch eine Extra-Prise Salz ist er besonders kraftvoll im Geschmack. Die stärker geschnittenen Scheiben passen perfekt zu Spargel mit neuen Kartoffeln und etwas ausgelassener Butter oder einer Sauce Hollandaise.“

Dieser Lachs stammte aus Aquakultur, ich bereitete damit eine Lachspizza zu.

Lachspizza DieCheckerin.de

Rezept:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 Bund Lauchzwiebeln,
  • 1 Ei
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • etwas Brühe
  • 3-4 Scheiben Räucherlachs

Die Lauchzwiebeln waschen und in kleine Ringe schneiden, in einem Topf mit Öl etwas anschmoren lassen.
ca. 100ml Brühe hinzugeben und einen Augenblick kochen lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, dann Creme Fraiche unterrühren, das Ei dazu geben und verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und die Lauch- Cremefraichemasse darüber gießen, den Lachs in kleine Stücke schneiden und auf den Blätterteig geben. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten in den Ofen oder so lange bis die Masse fest geworden ist.

Meine Erfahrungen:

Der Lachs war schön fest und zerfiel bei der Entnahme nicht, ebenso einfach ließ er sich von dem Tablett lösen.
Häufig hat man da ja Schwierigkeiten und muss mit Messer und Gabel nachhelfen.
Der Geschmack des Lachses, war nicht sonderlich kräftig, eher mild.
Wobei ich das jetzt nicht dramatisch fand,  da alles zusammen einen wirklich tollen Geschmack hatte.

FRIEDRICHS Saibling, ca. 2,79€

Das nächste Gericht bereitete ich mit dem Saibling zu.
Der Saibling gehört zu den Lachsfischen.
Hier war es ein Bachsaibling, dessen Fleisch eher an eine Forelle erinnert. Die meisten Saiblinge kommen aus Aquakultur.
Ich bereitete den Saibling auf einem Linsensalat zu:

Saibling an Linsensalat DieCheckerin

Der Geschmack toll.
Das Fleisch fest und saftig, der Räuchergeschmack nicht dominant.
Ich war wirklich begeistert!

FRIEDRICHS Kamtschatka Wildlachs, ca. 5,99€

Gestern Abend freute ich mich dann auf den Kamtschatka Wildlachs.
Hierfür hatte ich mir überlegt, diesen auf einem Brot mit Frischkäse zu servieren.
Der Kamtschatka Wildlachs, kommt aus nachhaltiger Fischerei.
In Alaska wird kein Lachsbestand als kritisch eingestuft, es findet also keine Überfischung statt.
Friedrichs Kamtschatka Wildlachs ist mit dem Gütesiegel MSC ausgestattet und unterstützt somit die nachhaltige Fischerei vor Ort.

Die Scheiben ließen sich prima von der Verpackung lösen, jede Scheibe lag einzeln zwischen Klarsichtfolien.
Die Farbe des Lachses wunderschön rot, der Geruch sehr dezent.

In einem Zustand freudiger Erregung,  ich war richtig hungrig, machte ich die Brote fertig.
Der Lachs wurde darauf drapiert und es folgte der erste herzhafte Biss ins Brot.
Vorsichtshalber guckte ich noch einmal ob ich überhaupt Lachs auf dem Brot hatte.
Zweiter Biss ins Brot, große Enttäuschung  machte sich breit.
Geschmacklich war da gar nichts und die Konsistenz empfand ich als sehr unangenehm.
Es war so als würde der Lachs immer mehr werden, je mehr ich kaute.
Das war gar nix und ich verzichtete auf den dritten Bissen.
Aber schön sah es trotzdem aus 😉
Kamtschatka Wildlachs DieCheckerin.de

Mein Resümee

Überzeugt vom Geschmack, haben mich der Lachs zum Spargel und der Saibling. Hierfür gäbe es vier Check-Lights. Der Kamtschatka Wildlachs war leider eine herbe Enttäuschung, die maximal 1 Check-Light gebracht hätte.
Zusätzlich bin ich kein großer Fan von Aquakultur und das schreckt mich schon ein wenig ab.
Ich will mich jetzt auch nicht zum Moralapostel aufplustern – Doch ich glaube, dass wir gut daran täten, uns über unsere Ernährung und den Umgang mit den Ressourcen Gedanken zu machen.

Von mir gibt es abschließend jedenfalls drei von fünf Check-Lights für das Angebot von Gottfried Friedrichs.

drei von fünf Check-Lights

drei von fünf Check-Lights

 

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Über den Autor

Klara Fall

[Gastbloggerin]
Gourmet! – Friedenstaube! – Checkerin Mama! – kreativer Küchenkopf, mit viel Sinn für gutes Essen. Gerade auf dem Weg etwas mehr auf Nachhaltigkeit zu achten.

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