Gigaset QV1030 im Test

Die Firma Gigaset ist uns allen, aus dem Bereich der Telefone bzw. vor allem der Schnurlostelefone, bekannt.
So manches Mal hatte ich das Gefühl, dass es in Deutschland überhaupt keine anderen Schnurlostelefone gibt.
Jedes Geschäft und jede Wohnung die ich betrat, hatte ein ähnliches Gigaset-Telefon und natürlich auch den gleichen Klingelton wie ich 😉

Früher gehörte Gigaset mit zu Siemens, genau wie die Siemens Handys, die wir alle wahrscheinlich noch kennen.
Seit 2008 fungiert Gigaset aber völlig eigenständig und steht weiterhin, wie gewohnt, für Premium Design und Premium Qualität.
Das besondere an den Produkten von Gigaset ist, dass viele Produkte „Made in Germany“ sind.
Die Produktion der meisten Geräte findet nämlich in Bocholt statt.

Gigaset hat sein klassisches Portfolio nun mit mehreren Produkten erweitert.
Ein Blick auf das Gigaset elements – eine innovative Lösung im Smart Home Bereich – ist in jedem Fall lohnenswert : www.gigaset-elements.de*
Zudem folgen in naher Zukunft auch eigene Smartphones.

Wir beschäftigen uns heute aber mit etwas ganz anderem:
Seit dem 02.Dezember 2013 sind auch Android-Tablets im Onlineshop von Gigaset erhältlich.
Mit dem QV830 (8 Zoll) und dem QV1030 (10,1 Zoll) erweitert Gigaset, wie erwähnt, das Produktsortiment und wagt den Schritt in den Tablet-Markt.
Ich stelle Euch in meinem Bericht heute das Preis-Leistungswunder QV1030 näher vor.

Das Premium-Tablet
mit High-Performance Display

Gigaset QV1030 im Test DieCheckerin.de

BeschreibungTechnische Details
Mit dem QV1030 warten Filme und Bilder in HD-Qualität und ein Gaming-Erlebnis der Extraklasse auf uns: Das große High-Performance-Display mit 2560 x 1600 Bildpunkten und 300 dpi sorgt für gestochen scharfe Bilder. Die hochwertige Verarbeitung mit Echtmetallrahmen erfüllt auch optisch höchste Ansprüche.

Preis: die UVP liegt bei 369€.
Aktuell ist das Gigaset QV1030 bei Amazon im Angebot* und kann zum Schnäppchenpreis von 249€ ergattert werden.

Betriebssystem: Android 4.2.2 Jellybean
Verbindungen: WLAN a/b/g/n , Bluetooth (BT 4.0 LE), GPS
Display: IPS Display 2560×1600, 10,1″ (25,65 cm), Multi-Touch
Prozessor: Quad Core, Nvidia T40S, Cortex 415, 1,8 GHz
Speicher: Intern 16 GB Flash, RAM 2 GB
Kameras: Frontkamera 1,2 MP, Hauptkamera 8 MP, Dual-LED Blitzlicht
Anschlüsse: Micro USB 2.0, Headset, Micro SDH (bis 32 GB)
Akku: Internetnutzung (WLAN) bis zu 10h, Videos bis zu 8h, Audio bis zu 65h, Stand by ca. 620h,
Ladezeit ca. 9h
Audio und Video: internes digitales Mikro, 2 x 1 W Stereo Lautsprecher, Full-HD Video Wiedergabe

Weiterführende Infos: http://www.gigaset.com/de_DE/shop/gigaset-qv1030.html*

Live-Einblick

Meine Erfahrungen

Positive Aspekte:

Das  Gigaset QV1030 machte im Test einen soliden Eindruck. Gigaset QV1030 im Test
Bild- und Tonqualität haben uns überrascht, vor allem wenn man beachtet, dass es sich hier „nur“ um ein Tablet handelt.
Das Filme und Videos schauen hat uns richtigen Spaß gemacht.
Mich persönlich hat auch die Tonqualität der 1 Watt Stereo-Lautsprecher beeindruckt.
Hier ziehen meine Laptop Lautsprecher im Vergleich definitiv den Kürzeren.

Die verbaute Frontkamera ist mit ihren 1,2 Megapixeln für Videoanrufe, wider erwarten, absolut ausreichend und dank dem leistungsstarken Prozessor ist das effiziente Arbeiten und schnelle Spielen mit dem QV1030 problemlos möglich.
Und auch die angegebenen Akku-Laufzeiten entsprachen in meinem Test der Realität.

Grandios finde ich auch die Leistung des Dual-LED Blitzlichtes an der Hauptkamera.
Hiermit lassen sich sogar in einem stockfinsteren Raum noch gute Fotos machen.
QV1030 DieCheckerin.de
Das Schöne dabei ist, dass sich das Blitzlicht durch einen Fingertipp auf das Display einschaltet und damit automatisch das jeweilige „Objekt“ fokussiert.
Wie Ihr auf dem anschaulichen Beispielfoto (gnihihi) sehen könnt, fällt die Dunkelheit des Raumes so gut wie gar nicht auf:
Beispielfoto Blitz
Der im Lieferumfang enthaltene Quick Start Guide ist, aus meiner Sicht, nicht sonderlich hilfreich.
Dafür gibt es aber eine vorinstallierte Hilfe-App die sehr umfangreich ist und auch Tablet-Anfänger Schritt-für-Schritt durch die Menüs und Einstellungen führt.

Negative Aspekte:

Viel zu schreiben gibt es hier nicht.
Allerdings hat mich die lange Aufladezeit des Akkus (im Test teilweise über 9h) doch an manchen Tagen genervt.
Somit sollte man vor allem in der Anfangszeit darauf achten, dass man das Tablet zeitnah wieder an die Stromversorgung bringt.

Außer der langen Aufladezeit fiel mir auch das kratzempfindliche Display negativ auf.
Im Vergleich zu meinen anderen Geräten mit Touchscreen ist es hier auf jeden Fall äußerst wichtig eine Schutzfolie zu verwenden, da schon ein Wisch mit dem Fingernagel zu einem Microkratzer führen kann.

Zu guter Letzt wird die generell gute gute Verarbeitung und das wertige Aussehen des Tablet ein wenig durch die billig anmutende Micro-SD Slot Abdeckung geschmälert.
Sie fügt sich nicht sauber in das Gehäuse ein, weicht vom Farbton ab und lässt sich außerdem etwas schwierig öffnen und schließen.
Gigaset QV1030 Test

Mein Fazit

Alles in allem konnte mich das 10″ Tablet von Gigaset überzeugen.
Die Verwendung macht mir totalen Spaß und ich kann endlich auf nervige Rezeptausdrucke in der Küche verzichten und Abends im Bett gemütlich Filme schauen, im Netz surfen oder ein Spiel spielen.

Von mir gibt es begeisterte vier von fünf Check-Lights und für Euch die Empfehlung, dem Preis-Leistungswunder ruhigen Gewissens eine Chance zu geben.

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vier von fünf Check-Lights

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

10 Kommentare

  • Das klingt super =)
    Ich bin ja seit Anfang Juli auch stolzer Tablet Besitzer, allerdings stammt meines aus einem niedrigeren Preissegment (ca. 150 Euro).

    Ich hatte von meinem Freund ursprünglich ein Trekstor Model mit Dual Core geschenkt bekommen. Schnell haben wir aber gemerkt, dass das Ding nix taugt. Seiten wurden mega langsam aufgebaut, Apps ständig beendet und allgemein war die Bedienung sehr langsam.
    Wir haben uns dann für einen Umtausch in ein Lenovo-Model entschieden. Es hat zwar keine Außenkamera, diese war mir aber bei einem Tablet nicht wichtig. Das sollte hauptsächlich für Videos, zum Surfen und für Spiele herhalten. Das Tab hat jetzt auch einen Quad Core und ich weiß nicht ob nur der Prozessor Schuld hat oder auch die Tatsache, dass Trekstor allgemein nicht so dolle ist, aber das Lenovo ist nun tatsächlich ein totaler Schatz <3 es läuft flüssig, hat tolle Farben, ich bin absolut zufrieden.
    Kratzer hab ich bisher keine, ich nutze aber auch keine Folie, bin irgendwie kein Fan dieser Dinger.

    Das Gigaset klingt im Vergleich nun sehr sehr gut. Es hat natürlich eine noch bessere Auflösung, die Außenkamera etc, aber für meine Zwecke reicht das günstigere aus.
    Ach und zur Akkuladezeit – die ist bei mir auch so lang. Glaub das ist ein allgemeines Tablet-Problem.

  • bis die negativen Punkte gekommen sind war ich begeistert von den Gigaset die lange Ladezeit von 9h ist für mich einfach zu lange. Das die Oberfläche so weich ist und schon leichte Kratzer da sind, ich auch nicht ok. Das Video ist wie immer super.
    GLG

  • Was die Aufladezeit betrifft:
    Das ist nicht nur bei dem QV1030 so.
    Das neue iPad AIR brauch z.B. 7h und die Aufladezeiten bei anderen Geräten sind ähnlich hoch.

    Ich empfinde das jetzt nicht also so irre dramatisch weil man das Gerät ja ohnehin meist über Nacht lädt und das Gerät da ohnehin Minimum 7h am Netzteil hat.
    Es bedeutet ja nur, dass es erst nach ca. 9h voll geladen ist.Nutzen kann man es auch vorher schon

  • hm, also mich würde die aufladezeit auch extrem stören. ich besitze bspw. ein samsung tab3 und das ist binnen 1h voll. wenn es mal total tot war, dann dauert es auch mal etwas länger, aber das ist verschmerzbar. für mich wäre die ladezeit des gigaset allerdings auch ein ko-kriterium :/

  • Das ist ja im Vergleich zum iPad ein Schnäppchen, allerdings wäre mir die Ladezeit auch viel zu lang. Außerdem würde mich die kratzersensible Oberfläche stören.
    Ich hab ein Nexxus aus der gleichen Preiskategorie und bin damit sehr zufrieden (allerdings nur 7 Zoll :-/ )

    • Lieber Peter,

      blond bin ich aber blöd nicht 😉
      Die Kratzer sind auf dem Display, nicht auf der Schutzfolie.
      Letztere wurde natürlich schon längst entfernt

  • Liebe Checkerin

    offensichtlich hast Du zwei zumindest für mich gravierende Mängel vergessen.

    Ich habe das Tablet seit 1 Woche und musste völlig enttäuscht feststellen, dass die Funktion „Apps auf SD Karte verschieben“ hier vom Gerät nicht unterstützt wird. Ebenso ist die WLan- Leistung absolut schwach.

    Den restlichen Punkten muss ich Dir voll und ganz zustimmen, aber wozu benötigt man eine Speichererweiterung mittels Speicherkarte, wenn ich sie nicht nutzen kann?

    Hier beginnt für mich der Unsinn und das Tablet wird dadurch absolut minderwertig. Das ändert dann auch kein super Display, großer RAM Speicher, schneller Prozessor, wertige Verarbeitung und gutes Aussehen.

    Was die Ladezeit betrifft, scheint das Tablet aktualisiert worden zu sein, denn die Ladezeit hat sich bei mir auf 5 Std.verringert. Das Ladegerät lädt mit 2 A Ladestrom, was für ein Tablet meines Erachtens recht ungewöhnlich ist. In der Regel handelt es sich hierbei immer um 500 – 750 mA Ladeströme.

    Ich werde zwar das Tablet behalten, weis aber jetzt schon, dass es nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommmt. Leider ist mein Huawei MediaPad 10 Link zur Zeit in Reparatur, aber das möchte ich mit seiner Ausstattung und seinen Leistungen nicht mehr missen.

    Liebe Grüße Jürgen

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