Immer wieder Sonntags


Immer wieder Sonntags 134

Wieder liegt eine arbeitsreiche Woche hinter mir. Fernab der Arbeit habe ich aber auch viel Freizeit genossen und das ein oder andere unternommen. Montag war ich morgens bei Mama und hab endlich mal wieder ein bisschen mit ihr reden können. Abends bin ich dann zum Quatschen mit ner Freundin und ihrem Hund im Wald gewesen.

Mittwoch waren wir mit einer Freundin bei Marius Mama im Heim, haben viel gequatscht und sind danach noch, bei herrlichstem Herbst-Wetter, ne große Runde spazieren gewesen. Der Wald war voller Menschen – klar Feiertag UND schönes Wetter! Trotzdem verrückt, dass offenbar der Großteil der Leute es wirklich nur dann schafft, raus zu gehen (zumindest bezogen auf diesen Wald). Wir sind ja seit April nahezu jeden Tag dort und sehen zu jeder Zeit maximal dieselben Menschen.

Ich muss dabei auch immer daran denken, wie der Großteil der Nachbarschaft mit den Hunden nur für fünf Minuten vor die Tür auf die Wiese geht. Ich dachte vorher immer: naaa, Sandra. Du tust den Leuten unrecht, die gehen schon auch mal was länger mit den Hunden raus. Aber Pustekuchen. Tag ein Tag aus kann man es beobachten. Ein viel zu großer Teil der Hunde in der Nachbarschaft ist den Großteil seines aktuellen Lebens zu Hause in der Wohnung und kommt 3 x am Tag für insgesamt maximal ne Stunde raus. Ich hätte mir gewünscht, dass meine Vermutungen dahingehend falsch sind.

Über Sinn und Unsinn von Tierhaltung (insbesondere in Mietwohnungen) mache ich mir wirklich schon lange Gedanken. Weil es nun mal eine sehr egoistische Handlung ist. Wer einen Vollzeitjob hat, der kann aus meiner Sicht, den Ansprüchen der meisten Haustiere nicht gerecht werden. Wir rechtfertigen das immer damit, dass es den Tieren bei uns besser geht, als im Tierheim (und das stimmt natürlich auch), aber sie müssten gar nicht erst dort sein, wenn wir sie nicht über Jahrzehnte hinweg domestiziert und „produziert“ hätten. Das Problem ist halt einfach hausgemacht.

Wie oft ich auch höre oder lese, dass sich Leute extra gekühlte Futterautomaten für ihre Katzen oder ähnliche Tiere anschaffen, damit sie mal in Ruhe vier oder fünf Tage in den Urlaub fahren können, so dass die Tiere automatisch versorgt werden und man sich keine Gedanken um die Ernährung machen muss. Und wie viele Kleintiere in Einzelhaltung und Minikäfig ihr Dasein in irgendeinem Kinderzimmer fristen. Wenn wir Haustiere als besten Freund des Menschen bezeichnen, dann möchte ich oft nicht des Menschen bester Freund sein.

Wenn ich über sowas rede, wird mir oft von gekränkten Tierbesitzern an den Kopf geworfen „Ja aber mimimi Ihr habt auch Katzen blablabla“. Und jap, das stimmt. Es ist absolut nicht optimal, wir haben das schon lange erkannt und uns eingestanden. Deshalb setzt man die Katzen, die schon vor unserer gemeinsamen Zeit bei Marius lebten, aber natürlich nicht aus. In einer Mietwohnung würden wir das so halt nicht mehr machen. Im Unterschied zu anderen sind wir aber auch einen deutlich größeren Teil der Zeit zu Hause, um den beiden die nötige Aufmerksamkeit & Beschäftigung zu schenken. Irgendwie abgeschweift – zurück zur Woche! :-)


Donnerstag war ich abends (natüüürlich :-D) bei einem Workshop von Magdalena. Einer meiner Lieblingsworkshop, nämlich „Vertrauen & Hingabe“ stand an. Mit diesem Kurs bin ich vor knapp einem Jahr das erste Mal bei Magdalena gelandet und habe noch am selben Abend die Gefährtinnen-Reihe gebucht. So wie es momentan aussieht, werde ich mich auch dazu entschließen, die Gefährtinnen-Reihe, die im Januar neu startet, wieder zu besuchen.

Ich hab gestern noch mit Marius im Wald auf „unserer Bank“ gesessen und wir haben darüber gesprochen, wie unglaublich viel sich schon jetzt durch die Workshops verändert hat, wie viel mir das gegeben hat. Wie spürbar sich mein Selbstwertgefühl vergrößert hat, wie offener und weicher und freier ich geworden bin. So, dass auch mein Umfeld bzw. in diesem Fall vor allem Marius das spüren kann. Vor allem aber ist es für mich selbst spürbar. Ich kann endlich mal Stolz empfinden für das, was ich geleistet habe. Ich fühle mich in einer Gruppe geschätzt, ernst, wahr und angenommen.

Letzte Woche haben zwei der Frauen mich sehr berührt. Es gab immer Kuchen, der nicht vegan war. Für mich persönlich war das kein Problem, weil ich eh nicht so der Kuchenfan bin. Aber dennoch haben beide bemerkt, dass ich eben nicht mitesse und, nachdem sie bemerkt haben, warum ich nicht mitesse, einfach veganen Kuchen und vegane Kekse gebacken. Das ist eine so schöne und liebevolle Geste. Und es zeigt eben so schön, dass wir alle dort sein dürfen, wie wir eben sind und uneingeschränkt in die Gruppe integriert werden. Unbezahlbar und wertvoll.

Der Workshop „Vertrauen & Hingabe“ fasziniert mich jedenfalls vor allem, wegen der Experimente zu Beginn. Das „positive Tratschen“, habe ich hier (und hier und in etlichen Insta-Videos… :-D) schon mal ausführlich erklärt. ICH LIEBE ES! Nicht nur, weil es meine eigene Intuition so beflügelt und ich mich freue, wie empathisch ich bin, sondern auch, weil es mir selbst so gut tut zu erfahren, wie ich auf andere wirke. Ich liebe aber auch das „sich gegenüber stehen und in die Augen blicken“. Wenn wir das Besondere in unserem Gegenüber entdecken sollen, wenn wir uns Heilung schicken, wenn wir die Schatten im Gegenüber sehen. Und ich liebe es zu sehen, dass alles, was ich den Frauen sende, auch ankommt. Dass ich mein Gegenüber, einzig und allein durch meine Präsenz und meinen Blick, tief im Inneren berühren kann.

Das spätere „sich Fallen lassen“ in der Gruppe, mag ich auch gern. Am Donnerstag hat mir aber vor allem die Entwicklung „meiner Gefährtinnen“ viel Frieden gebracht. Eine der Frauen hatte große Schwierigkeiten, los zu lassen und sie in diesem Prozess zu begleiten, irgendwann dann zu sehen, wie sie sich doch ein wenig fallen lassen konnte, das ist so großartig und macht mich so glücklich. Eine andere hat sich im letzten Jahr so unsagbar gewandelt und strahlt so viel positive Energie aus, dass es mich einfach umhaut und berührt. Ich liebe es, andere wachsen zu sehen. Weil es irgendwie auch ein Stück von mir ist, das da mit drin hängt und mit wächst. Eine sehr wichtige Erkenntnis, von der ich vorher niemals vermutet hätte, dass sie auch nur im Ansatz wahr sein könnte.


Ein Thema, das mich in dieser Woche besonders beschäftigt hat, sind Vorurteile. Auslöser waren die beiden folgenden Nachrichten:

Beide Nachrichten zeigen ganz klar, dass Unwissenheit die Basis von Vorurteilen ist. Ich habe in den letzten Jahren selbst bemerkt, dass 99,9% meiner Vorurteile auf Unwissenheit und Bequemlichkeit beruhen. Es ist leichter, etwas zu be-/ oder verurteilen, weil man nichts darüber weiß. Es ist leichter etwas, auf Basis der vermittelten Meinung (durch die Familie, Freunde, die Schule, die Gesellschaft usw.) abzulehnen, als sich selbst ein Urteil zu bilden. Und das wird oben eindrucksvoll deutlich.

Beim Thema „Räuchern“ setzt das Gehirn oft aus. Viele stellen sich vor, wie eine „hexenartige Frau“ nackig um ein Feuer rumtanzt, mit nem Federbüschel Rauch in die Luft fächert und dabei irgendwelche Geister beschwört. Die Lungen mit Tabak beräuchern oder Weihrauch in der Kirche zu räuchern ist normal, die Wohnung zu beräuchern aber absolut freakiger Humbuk. Einzig und allein, weil Bilder in den Köpfen bestehen und man sich null mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

Dass die Wirkung von Kräutern seit Jahrhunderten (z.B. als Aromatherapie, in Tees, zur Inhalation und auch als Medikament) bewährt und wissenschaftlich ja sogar bestätigt ist, das wird dann vergessen. Sogar das Düfte uns täglich im Alltag beeinflussen, anregen, klären, beruhigen, anekeln usw. vergessen wir dann.

Gleiches gilt für diese „Veganer-Sache“. Ich hatte auf diesen Kommentar folgendes geantwortet:

Was ich so wichtig finde, ist die Selbsterkenntnis dahinter. Ganz oft fällt es einem gar nicht auf. „Ich find das unnormal weil wegen der Mineralien und so, kann ich nicht verstehen ABER ich weiß auch gar nichts darüber.“ DAS ist der Punkt. Unwissenheit schafft automatisch und nahezu immer Unverständnis. Leider in allen Lebensbereichen, auch außerhalb der Ernährungsformen. Tatsächlich ist es jedenfalls so, dass Pflanzen alle wichtigen Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine & Co. liefern können.

Allein die Brennessel (oder Grünkohl oder Mandeln oder schlicht und ergreifend Mineralwasser) hat in den meisten Fällen deutlich mehr Mineralstoffe (insbesondere z.B. auch mehr Calcium) als Milch oder Käse. Milch und Eier sind von Natur aus gar nicht für den Menschen auf dieser Welt (sondern eben als Nahrung bzw. zum Arterhalt gedacht). Es ist also de facto ursprünglich eher unnormal, dass wir das essen, als dass wir es nicht essen. Wir haben hier nur gelernt, dass es andersrum ist. In anderen Kulturen, die anderes gelernt haben, wird man entsprechend kritisch beäugt, für das, was wir hier so essen. Ungefähr so kritisch, wie wir die Leute, die Affen oder Hunde oder Insekten essen, für seltsam halten. Letzten Endes ist der Mensch selbst eigentlich das, was seltsam ist.

Ich musste mir meine Vorurteile auch echt hart abtrainieren. Irgendwie manchmal erschreckend, dass wir blind alles glauben, was uns (in der Schule, von unserer Familie, den Medien aber auch einfach von der Gesellschaft im Allgemeinen) beigebracht wurde. Also ich hab’s auf jeden Fall immer alles geglaubt, ohne selbst zu hinterfragen. Mittlerweile find ich’s deutlich angenehmer und plausibler, wenn ich mich selbst informiere. Und meine Erfahrung hat gezeigt, je mehr ich alternativere Themen „ablehne“ oder seltsam finde, desto weniger weiß ich dazu und muss genau hinschauen.

Ich zähle mich selbst zu den Menschen, die voller Vorurteile sind. Aber seit ich das erkannt bzw. mir vor allem auch Fehler in meinen Denkstrukturen eingestanden habe, lässt sich das relativ einfach auflösen. Oder zumindest eben erkennen, dass man da Vorurteil behaftet ist. Ich find es ganz traurig, wie viel uns Menschen damit entgeht. Wie oft wir unserem eigentlichen Glück, neuen Erfahrungen und Erkenntnissen im Weg stehen, weil wir aus der eigenen Haut, aus (vorgefertigten) Denkstrukturen und Handlungsmustern nicht raus können. Wer das hier gelesen hat, hat ja vielleicht Lust, im Alltag mal genauer hinzu schauen und Vorurteile abzubauen. Ich übe auch täglich. Es ist ein Prozess und man muss dafür natürlich offen sein,  sich entsprechende Fehler eingestehen und in der Lage sein, sich zu ändern und (weiter) entwickeln zu wollen.


Mein Räucherpaket war jedenfalls ein größeres Thema am Freitag im FreiTalk auf Instagram. Die Anwesenden waren vor allem daran interessiert, wie ich dazu gekommen bin, was es mir bringt und wie das geht. Ich bin selbst blutige Anfängerin und gehe sehr intuitiv vor. Für mich hat sich gezeigt, dass das der richtige Weg ist. Angefangen hat alles mit einem Jahreswenderitual, bei dem ich 2016 gemeinsam mit Lexa war. Ich kam zum ersten Mal in Berührung mit dem Thema „Rauhnächte„.

Ein ganzes Jahr musste das Thema in mir brodeln, bis ich mich im November 2017 wieder damit beschäftigte. Ich kaufte mir einen Rauhnachtkalender, der mich die Rauhnächte über mit Fragen und Anregungen, sowie der passenden Mischung begleitete. Dabei führte ich „Tagebuch“, schrieb alles auf, was mich an den Tagen und in meinen Träumen beschäftigte, was mir an Details auffiel und oft zog ich eine Inspirationskarte und/oder einen Edelstein. Deren tiefere Bedeutung schrieb ich mit auf. Einige Impulse teilte ich auf Instagram:

 

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„Altes loslassen. Was war das Besondere im zu Ende gehenden Jahr? Welche Veränderungen habe ich bewusst wahr genommen?“ Mein Jahr war ein Jahr voller Selbstachtung und Selbstfindung. Ich habe sehr viel mehr auf mich geachtet, meine Interessen versucht zu vertreten und Grenzen zu setzen, wo es nötig war. Ich habe mich in diesem Jahr von alten Verhaltensmustern gelöst, oder sie mir zumindest bewusst(er) gemacht. Jetzt heißt es, diese Verhaltensmuster gänzlich aufzulösen. Mich ernst zunehmen, an mich zu glauben, auf mein Herz zu hören und mich fallen zu lassen ist dabei sicher auch im neuen Jahr ein großes Thema. Mir gelingt all das immer besser und darauf bin ich sehr stolz. Ganz besonders bewusst wahr genommen habe ich zum Beispiel die Veränderung vom „Allesfresser“ zur Veganerin. Da wäre für mich vor einem Jahr noch GAR NICHT denkbar gewesen. Aber auch ein „klares Nein“ zu Einladungen, die nicht zu mir passen oder mir nichts bringen, werden häufiger. Früher hätte ich mich nicht getraut eine Verabredung ehrlich abzusagen oder Nein zu sagen, wenn mir was nicht entspricht. Viele Kurse, nicht zuletzt der letzte Kurs von Magdalena Salvato, haben mich auf meinem Weg unterstützt, die wöchentliche Auszeit auf dem Begegnungshof hilft mir, all die Erkenntnisse zu festigen und mich ein Stück vom Alltag zu lösen. Zeit nicht zu haben, sondern sie bewusst zu nehmen gehörte auch mit dazu. Im Grunde eine logische Schlussfolgerung aus der Erkenntnis, dass ICH wichtig bin und zähle. Es gab in diesem Jahr viele bittere Tränen der Erkenntnis. Weil Veränderung auch weh tut. Aber es war toll. Mit eines der intensivsten Jahre, was meinen persönlichen Weg zu mehr Bewusstsein anbelangt 💜 #2017 #rauhnächte #rauhnacht #weihrauch #wacholder #salbei

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Durch das Buch führen ergab sich ein Wegweiser für das Jahr 2018 der, rückblickend betrachtet, ziemlich treffsichere Impulse gab. Das hat mich (und sogar Marius) ziemlich überrascht. So schrieb ich für April 2018 (der Monat, in dem ich kündigte) z.B.: „Mutig sein, zu Dir stehen. Wichtige Entscheidungen treffen. Rückhalt bekommen. Rad des Schicksals. Die Zeit ist reif. Aufgabe lösen.“. Und für September 2018, der Monat in dem wir nun zur Ruhe kommen und anfangen uns wirklich zu verwirklichen ein Wort: „Frieden.“ und es ist SO treffend. Jeder Monat, den ich mir bisher im Rückblick ansah, hat gepasst.

Fernab dieser, vielleicht zufälligen Begebenheiten, entspannt mich das Räuchern ungemein. Sich abends die Zeit für sich zu nehmen, ein bestimmtes Thema da sein zu lassen, darüber nachzudenken oder es gehen zu lassen und diesen Prozess mit passenden Düften zu unterstützen ist kein Humbuk, sondern eine von vielen Formen, im Alltag etwas für sich zu tun. Ich finde es ist ein Mix aus Achtsamkeit, Meditation und Selbstfürsorge.

Dieses Jahr jedenfalls habe ich mich dann wieder damit beschäftigt, nachdem ich mich bei Lexa zum Räucherabend (ich glaube, dass noch Plätze frei sind, bin mir aber nicht sicher) anmeldete. Ich hatte schon ein Jahr lang mit den Räuchermischungen von DieKräuterwerkstatt geliebäugelt, und vor zwei Wochen dann endlich bestellt. Den wunderschönen Rauhnacht-Kalender (der aber erst im November geliefert wird):

Außerdem kaufte ich drei Räuchermischungen, zwei Räucherbündel und eine individuelle Mischung. Ich schrieb der Inhaberin, dass ich für die individuelle Mischung Themen wie Selbstwert, Selbstliebe, Abgrenzung, Selbstvertrauen und „Nein-Sagen“ wichtig finde. Diese, meine eigene und individuelle Mischung bekam ich dann auch. Aber dazu auch ein Geschenk und einen Brief, der mich sehr berührt hat:

Das hat absolut gesessen. Denn tatsächlich ist es so, dass ich meine Trauer um Papa hinten angestellt habe. Als in 2014 alles noch frisch war, habe ich mir regelmäßig die Zeit genommen, um traurig zu sein. Mittlerweile schiebe ich die Gedanken aber weg. Wenn sie da sind, wenn ich traurig bin, wenn ich Angst habe, schiebe ich das weg. Sie hat mit dem, was sie schreibt, also absolut recht. Die Trauer und die Verarbeitung des so plötzlichen Todes von Papa war und ist ein sehr großes Thema, dem ich viel zu selten Aufmerksamkeit schenke. Dieser sanfte und doch sehr klare Wegweiser war super für mich und ich bin absolut dankbar.

Räuchermischung „Feen-Reigen“ (6,45€), Räuchermischung „Reinigung“ (5,95€), Räuchermischung „Frauenkraft“ (5,90€), individuelle Räuchermischung (6,50€), Räucherbündel „Mondmagie“ (ausverkauft, 5,90€) und Räucherbündel „Midgard“ (6,90€); alle Links sind Partnerlinks

Mich hat all das jedenfalls nochmal in meiner Entscheidung bestärkt, keinen der großen Anbieter zu nutzen, sondern über etsy bei der Kräuterwerkstatt zu bestellen. Mir gefällt, dass die Kräuter weitestgehend selbst gesammelt und aus dem eigenen Garten kommen, dass sie so viel Herz und Liebe da rein steckt und einfach alles per Hand macht. Auch der Rauhnachtkalender ist komplette Handarbeit. Jede Karte wurde von Hand geschrieben und sowas liebe ich wirklich total. Die Räuchermischungen „Reinigung“ habe ich auch schon ausprobiert. Gerade im Vergleich zu den Räuchermischungen, die ich bisher so hatte, ist der qualitative Unterschied echt eklatant. Große Empfehlung also von meiner Seite aus.


Gestern waren wir bei Freunden in Dortmund. Zwischenzeitlich war mir unsagbar schlecht und ich hatte tierische Kopfschmerzen, was mein persönliches Erlebnis entsprechend etwas geschmälert hat, insgesamt haben wir aber einen lustige Abend gehabt. Wir haben gemeinsam Veggie-Burger gemacht. Ich hab mich gefreut, dass den beiden die Burger so gut geschmeckt haben, dass sie in Erwägung ziehen, die doch auch mal selbst nachzumachen. Das von Freunden zu hören, die unglaublich gerne und oft Fleisch essen, ist ein großes Kompliment :-) Überhaupt war der Abend wirklich schön. Um zwei sind wir dann ins Bett gefallen und haben heute etwas länger gepennt. Was natürlich hinten raus jetzt dafür sorgt, dass der ein oder andere mit den Hufen scharrt und ungeduldig auf die Veröffentlichung von Immer wieder Sonntag wartet. Aber das warten hat ja jetzt ein Ende.

Aphorismus der Woche:

Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.
(William Hazlitt)

|Gesehen| wunderschönes Herbstwetter
|Gelesen| weiterhin den Brief der Schamanin*
|Gehört| Vogelgezwitscher und Bussard-Rufe
|Getan| gearbeitet, gekocht, geredet, gegangen, gelacht, gelesen, gesungen, genossen
|Gegessen| siehe Was essen wir heute
|Gedacht| siehe oben
|Gefreut| über schönes Wetter, die Räuchersachen und neue Bücher
|Geärgert|
|Gewünscht| einen Wanderurlaub
|Gekauft| ein Rollo für die Küche*
|Geliebt| schönes Wetter, Freundezeit, Zeit für mich, Zeit für uns
|Geschrieben| über unseren Minimalismus und das „neue“ Wohnzimmer und Was essen wir heute, außerdem bei Frau Achtsamkeit „Fünf Fragen am Fünften
|Geplant| ich hab ein paar berufliche Termine, Donnerstag steht wieder ein Gefährtinnen-Abend an, Freitag hat ein Freund Geburtstag und Sonntag sind wir bei Lexa auf dem Hof zum quatschen, futtern und nen schönen Abend haben

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

2 Kommentare

  • Liebe Sandra,

    danke, dass du noch mal so ausführlich über das Räuchern bzw. die Rauhnächte geschrieben hast. Schon als kleines Kind hat mein Opa mir diese, für ihn wichtige, Tradition „beigebracht“ und seitdem habe ich jedes Jahr meine Gedanken und Träume der 12 Nächte aufgeschrieben. Kann dir nur zustimmen: wirklich erstaunlich, was sich da im Rückblick für den jeweiligen Monat bewahrheiten kann.
    Schon im letzten Jahr bin ich nach deinem Adventskalender-Artikel um den Rauhnachtkalender drumrumgeschlichen, hab dann aber einen Kauf versäumt. In diesem Jahr hat mich der Gedanke daran schon eine ganze Weile begleitet. Und schön, dass auch du ihn wieder aufgegriffen hast. Habe mir mein Exemplar schon gesichert und kann den Start und die 1. Nacht kaum erwarten. Nachdem ich bei der Kräuterwerkstatt leider keine Räucherschalen entdeckt habe, wollte ich dich fragen, ob du auch hier einen Anbieter von Herzen empfehlen kannst? Googlen ist leicht, aber nachdem ich schon mehrmals Produkte nach deinen Worten gekauft habe, will ich dir auch diesmal wieder vertrauen.
    Ich freu mich auf deine Antwort!

    Liebe Grüße
    Simone

    • Liebe Simone,

      ich find diese Tradition großartig! Meine Großeltern haben/hatten damit absolut nichts am Hut :-) Ich kann die erste Nacht auch kaum abwarten. Gestern kam mein Kalender an und er ist einfach SO schön und aaach nääää :-)
      Zur Räucherschale: ich habe meine hier her: Pranahaus.de*. Die genaue Schale, die ich habe, ist ausverkauft (https://www.diecheckerin.de/kraftrituale/) aber die bunte Mosaik-Schale „Advay Om“ ist sehr ähnlich zu meiner. Insgesamt mag ich den Shop von Pranahaus sehr gern, man kann sich da im Sortiment (leider) auch echt verlieren :-D

      Liebe Grüße <3

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