Food & Recipes Travel & Spa

Tag der Qualität im Maggi-Werk Lüdinghausen (Teil 2)

Nachdem ich Euch HIER bereits ausführlich über meinen ersten, halben Tag mit Maggi in Münster berichtet habe, folgt nun der angekündigte zweite Teil meines Romans.
Kaffee, Kekse – los geht´s!

Um 6:30 Uhr sollte mein Wecker am Samstag morgen klingeln. Da mein Zimmer direkt gegenüber dem Zimmer der Service-Kräfte lag, saß ich aber bereits um halb sechs senkrecht im Bett weil ich das Gefühl hatte, die Service-Mädels würden neben mir am Bett stehen und mir das Frühstück ins Bett liefern 😀
Die Hellhörigkeit einiger Zimmer im Mercure Hotel Münster ist wirklich gruselig. Ich hab sogar meine/n Nachbar/in furzen gehört – es war aber niemand aus unserem Team 😉
Unter meiner Tür war außerdem ein ca. 1 cm großer Spalt, der zusätzlich dafür gesorgt hat, dass mein Flur die ganze Nacht über relativ gut beleuchtet war und da ich quasi mit dem Kopf am Flur lag, war das zusätzlich nervig. So wirklich gut geschlafen habe ich also nicht und bin dementsprechend verknittert aufgestanden.
Das leckere Frühstück hat dann aber alles wieder wett gemacht.
Eigentlich frühstücke ich echt nie. Nie, nie nie. Die erste Mahlzeit nehme ich normalerweise so gegen 14 Uhr zu mir. Ich weiß, dass das furchtbar ungesund ist und ich krieg auch echt oft Kreislauf deshalb aber mir ist vorher einfach schlecht. Ich krieg nix runter.
In Münster war das komplett anders. Ich hab gefressen (ehrlich!) ohne Ende. Hier ein Brötchen, da ein Brötchen, dort noch ein Croissaint und Hach. Es war toll und lecker. Man merkt in solchen Momenten dann auch, wie gut so ein Frühstück sich auf den gesamten Körper auswirkt. Ich sollte da echt mal langsam an mir und meinen Gewohnheiten arbeiten!

Um zwanzig nach acht ging es dann, mit einem kleinen Bus, ins Maggi-Werk Lüdinghausen, wo der Tag der Qualität statt fand. Neben unserer Gruppe waren zu diesem Tag auch einige Leser der Westfälischen Nachrichten Münsterland, sowie einige Anwohner eingeladen worden. Letztere hatten sich beschwert, als die Mitarbeiter des Maggi-Werks Lüdinghausen Ihr Jubiläum feierten und wohl etwas zu laut waren und so durften sie, als kleine Entschädigung, auch mal hinter die Kulissen schauen.

Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich von etlichen Werksmitarbeitern und dem Standortleiter begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die generellen Qualitätsstandards der Maggi ( vier Säulen: Umwelt, Sicherheit, Ernährung und Gesellschaft) und Informationen zum richtigen und sicheren Verhalten im Werk selbst, bekamen wir wunderschöne, figurumschmeichelnde Schutzanzüge, Kappen und Sicherheitswesten.

Ich muss Euch ehrlich sagen, dass wir an diesem Tag so viele Infos erhalten haben, dass ich mich fast etwas erschlagen fühlte. Da die Sicherheitsvorkehrungen relativ hoch waren, durften wir auch keine weiteren Gegenstände mit zur Führung nehmen, so dass ich mir keinerlei Notizen machen konnte.
Ich bin einer dieser Menschen, der viele Informationen auf einmal kaum aufnehmen kann. Nach ner halben Stunde „Laberei“ schaltet mein Gehirn irgendwie in so ne Art Sparmodus. Meine Augen werden dann müde, mein Kopf schwer und alles rasselt an mir vorbei. Ihr könnt Euch also vorstellen, dass ich nach knapp zwei Stunden Informationsflut echt komplett durch war und das Gefühl hatte, dass gar nichts hängen geblieben ist.
Für den nächsten Tag der Qualität wurden kleine Pausen zwischen den einzelnen Stationen angeregt und ich glaube das wäre wirklich grandios, besonders für so Informations-Legastheniker wie mich. Auf den Fotos können diejenigen unter Euch, die meine Gesichtsausdrücke bereits deuten können weil sie mich etwas besser kennen, vermutlich relativ gut erkennen, wie sehr ich mich anstrengen musste, genau aufzupassen und wie oft es mir dann doch nicht gelungen ist 😉
Ich versuche nun trotzdem meine Hirnwindungen, mit Hilfe der tollen Fotos von Julia Schick, wieder auf Trab zu bringen.
Julia wurde beauftragt, uns den Tag über fotografisch zu begleiten. Alle Fotos die Ihr in diesem Artikel aus dem Maggi-Werk findet, stammen also von Ihr, da wir selbst keine Fotos machen durften. Das fand ich übrigens super weil ich ansonsten vermutlich von Anfang an völlig überfordert gewesen wäre. Außerdem macht Julia deutlich schönere Fotos 😉

Station 1, Teigwaren:

Alles was ich Euch hier erzähle, könnt Ihr Euch, am Ende des Abschnitts, auf den Fotos noch mal genau ansehen. Denkt daran: zum Vergrößern müsst Ihr auf das jeweilige Bild klicken.
An der ersten Station wurde uns zuerst davon berichtet, wie Maggi dafür sorgt, dass die Arbeit im Werk für alle Mitarbeiter die höchstmögliche Sicherheit bietet. So wurde z.B. die Zahl der Arbeitsunfälle, durch verschiedene Maßnahmen, in den letzten Jahren auf ein Minimum reduziert. Überall im Werk hängen Hinweisschilder, die auf wichtige Verhaltensweisen hinweisen. Auch auf augenscheinliche Banalitäten, wie die Nutzung der Handläufe, wird hingewiesen. Gerade für kleine Tollpatsche wie mich, können die Handläufe lebensrettend sein und auch wenn es anfänglich etwas lächerlich wirkt, sich ständig an den Griffen festzuhalten, so dient natürlich auch diese Maßnahme letzten Endes der Sicherheit aller Mitarbeiter.

Ein Stückchen weiter ging es dann direkt in die Teigwarenproduktions-Räume. Hier war meine Aufmerksamkeitsspanne bereits das erste Mal überfordert.
Überrascht war ich von der Tatsache, dass die Nudeln in den Fixprodukten durchaus „echte Nudeln“ sind und auch, mehr oder weniger, aus den Zutaten bestehen, die man verwendet, wenn man Nudeln zu Hause selbst herstellt. Ich weiß nicht, was genau ich nun an Inhaltsstoffen erwartet habe aber ich dachte eben, dass Nudeln, die innerhalb von 5 Minuten mit heißem Wasser weich werden, niemals so richtige Nudeln sein können 😉
Auf einem der Fotos seht Ihr eine silberne Form, auf der unterschiedliche Motive zu erkennen sind. Mit Hilfe dieser Formen, können beispielsweise Nudeln in Form von Federbällen hergestellt werden.
Die Produktion der Nudeln einmal live sehen zu können, war recht interessant.
Nachdem der Teig für die Nudeln in Form gebracht wurden, laufen die kleinen Würmchen über Bänder und werden getrocknet. Durch ihre klebrige Konsistenz kleben sie manchmal zusammen, so dass sie von kleinen „stippeligen Walzen“ noch mal voneinander getrennt werden müssen.
Dabei fliegen die Nudeln wild durch die Luft, sieht lustig aus 😉
Interessant war auch zu sehen, wie dafür gesorgt wird, dass Metallteile, die theoretisch von den Maschinen herunter fallen könnten, niemals in die Lebensmittel gelangen.
Hierfür gibt es überall im Werk spezielle Geräte, die sofort Metallteile raus ziehen und die Produktion stoppen. Sollte nämlich tatsächlich mal ein Metallteil gefunden werden, wird die gesamte Charge vernichtet. Selbst wenn kein Metall gefunden wurde, das Gerät aber Alarm geschlagen hat.
Zum Schluss durften wir die fertigen Nudeln probieren.
Das war aber ehrlich gesagt recht unspektakulär weil sie eben einfach schmecken, wie Nudeln halt so ohne alles schmecken.

[divider]

Station 2, Degustation: 

Auf diese Station habe ich mich schon Wochen vorher gefreut. Ich finde das Thema Sensorik im Allgemeinen super interessant und hatte mich schon darauf gefreut, völlig irre Experimente mit unserem Geschmackssinn zu veranstalten. Leider ist meine Phantasie offenbar mit mir durch gegangen 😉
Es gab nur eine begrenzte Zeit, die den Mitarbeitern zur Verfügung stand, um uns alles zu erklären und leider hat man das, vor allem an dieser Station extrem wahr genommen.
Schon zur Begrüßung wurde ein wenig „Druck“ gemacht, dass wir schneller die Treppen hoch gehen und weniger quatschen sollen weil die Zeit so knapp ist.
An dieser Station wurde unsere Gruppe noch mal in zwei Gruppen geteilt, weshalb ich auf den Fotos nicht zu sehen bin, da ich in der anderen Gruppe war.
Im ersten Raum befand sich der Degustationsraum, mit einem kleinen Kochstudio.
Die Mitarbeiter verkosten hier unterschiedliche Maggi-Produkte und bewerten den Geschmack der Produkte.
Hier geht es weniger darum, ob etwas gut oder schlecht schmeckt. Viel mehr steht die Art des Geschmacks im Vodergrund.
Schmeckt das Produkt süß/sauer/bitter/salzig? Ist ein Geschmack besonders dominant? Was kann verändert werden, damit der Geschmack noch runder wird?
Wie erwähnt bin ich davon ausgegangen, dass wir jetzt so richtig los legen können.
Vor uns standen zwei 5 Minuten Terrinen, die wir nach ihrem Geschmack bewerten sollten. Voller Elan hab ich mir je einen Löffel der Terrine rein gezogen, um beim zweiten Löffel enttäuscht fest zu stellen, dass sie einfach nur „versalzen“ wurde.
Damit war die Degustation und die Bewertung dann eben fast auch schon vorbei 😀
Es gab noch einen kleinen Topf mit einer Zimt-Zucker Mischung. Wir hielten uns die Nase zu, steckten den Löffel in den Mund und sollten nun heraus finden, was wir dort schmecken. Für mich war das irgendwie total sinnfrei weil ich schon gesehen habe, was es ist.
Aber es war zumindest interessant zu sehen, dass der Geschmack mit dem Öffnen der Nase deutlich intensiver wurde.
Letzten Endes ist mir natürlich klar, dass das Team dort für eine ausführliche Einführung gar keine Möglichkeit hatte und eine anspruchsvollere Degustation wohl auch völlig Fehl am Platz gewesen wäre.
Insofern waren die erhaltenen Infos natürlich trotzdem super interessant aber ein klitze kleines bisschen war ich eben trotzdem enttäuscht.

Im zweiten Raum wurde die Zusammenstellung der Spaghetti Bolognese Mischung von Maggi in ihre Einzelteile zerlegt. Uns wurde gezeigt, wie sich die Zusammenstellung in den letzten Jahren verändert hat.
Viele Verbraucher legen immer mehr wert auf eine genaue Deklaration der verwendeten Stoffe, wollen weniger Zusatzstoffe sehen und Inhaltsstoffe, mit deren Namen sie etwas anfangen können.
So wurde in der neuen Rezeptur auf Inhaltsstoffe, wie z.B. Maltodextrin, verzichtet und z.B. der Fett und Salzgehalt im Produkt reduziert.
Alle Inhaltsstoffe konnten angesehen und probiert werden.
Unter anderem auch Glutamat und Hefextrakt. Die beiden Produkte pur zu probieren, hat mich schon etwas Überwindung gekostet. Der Hefeextrakt schmeckt wie einfache Brühe, während das Glutamat ein bisschen salziger schmeckt. Beide Stoffe werden als Geschmacksverstärker eingesetzt.
Ein sehr interessantes Thema, über das ich gern noch mehr erfahren und ausführlicher besprochen hätte weil mich einige Aussagen doch etwas irritiert haben.
Uns wurde erklärt, dass Glutamat sich, in Form einer Aminosäure, auch von Natur aus in vielen Nahrungsmitteln und unserem Körper befindet und deshalb (in Maßen) nicht schädlich ist.
Allerdings fehlte mir hier die Info zur Tatsache, dass das künstlich zugesetzte Glutamat nicht direkt mit der Glutaminsäure vergleichbar ist, die von Natur aus gebildet wird. Zudem haben meine laienhaften Recherchen ergeben, dass fundierte Studien noch gar nicht existieren und man bis heute nicht zu 100% abschätzen kann, wie sich diese Form des Glutamats nun tatsächlich auf unseren Körper auswirkt.
Hier hatte ich einfach das Gefühl, dass das Thema doch relativ einseitig behandelt wurde bzw. fühlte mich wegen des Zeitdrucks einfach nicht ausreichend informiert.

[divider]

Station 3, Verpackung:

An der dritten Station erhielten wir einen Einblick in die Verpackung der einzelnen Maggi-Produkte. Diese Station war für mich der interessanteste Teil. Dass heute wirklich viel mit Maschinen gearbeitet wird, war mir im Vorfeld bereits klar. Dass aber die Mitarbeiter in diesem Bereich fast ausschließlich dafür da sind, die Maschinen zu führen und zu kontrollieren, hat mich dann doch überrascht.
Hier läuft wirklich fast alles automatisch ab.
Die Tüten für die Spaghetti Bolognese laufen von großen Rollen in eine Maschine, in der sie dann am unteren Ende zusammen gepresst und von oben mit der Maggi-Mischung befüllt werden. Sämtliche fehlerhafte Tüten, die ein zu geringes/ hohes Gewicht haben oder nicht richtig verschlossen sind, werden von den Maschinen regelrecht „raus geworfen“ – ich hatte das Glück genau vor dem „Rauswurf-Behälter“ zu stehen, als so ein Rauswurf statt fand und war danach voller Spaghetti Bolognese Pulver 😉
Ich fand das absolut beeindruckend. Wie unglaublich hoch entwickelt Maschinen mittlerweile sind, dass sie selbst die kleinsten Fehler bemerken ist irre, insbesondere wenn man das live erlebt.
Auch der Verpackungsprozess der 5 Minuten Terrinen läuft gänzlich automatisch ab. Die Becher werden auf einem Band bewegt, mit den unterschiedlichen Zutaten befüllt, im nächsten Schritt wird der Deckel drauf geschweißt und am Ende werden auch die Terrinen, in handelsüblichen Verpackungseinheiten, vollautomatisch und quasi verkaufsfertig in Kartons verpackt.
Irre!

[divider]

Station 4, Rohstoffe und Lagerung:

Station 4 war unsere letzte Station und meine Aufmerksamkeitsspanne lag nach knapp zwei Stunden mittlerweile bei null. Meine Füße taten weh, mein Kopf hat gedröhnt und ach… mimimimimi! Ich hab jedenfalls wirklich nicht mehr zu 100% zuhören können 😀
Auf einer riesen großen Fläche wurden uns sämtliche Rohstoffe live präsentiert. Neben dem jeweiligen Namen des Rohstoffs stand außerdem auch der Herkunftsort.
Es wurde davon berichtet, dass die Herkunft aller Rohstoffe persönlich überprüft wird und absolut transparent ist.
Dazu gab es Info-Tafeln, auf denen Sätze standen wie „Frische Tomaten, vom Feld in den Fix-Beutel“ oder “ Unsere Rohstoffe, wie zu Hause in der Küche“. Zusätzlich waren frische Tomaten, Möhren, Zwiebeln und Co. aufgestellt.
Ich bin ja, was solche Aussagen angeht, immer etwas fies und musste lachen 😉
Denn der Weg vom Feld bis in den Beutel ist natürlich schon doch aufwendiger und die Rohstoffe kommen natürlich nicht so frisch in die Bolognese, wie es mit dem Gemüsekorb assoziert werden sollte.
Darüber hinaus sind wir uns natürlich auch einig, dass eine frisch zubereitete Bolognese nicht nur aufwendiger zu kochen ist, sondern eben auch gänzlich anders schmeckt und wirklich komplett frische Zutaten enthält.
Nach der Ernte im jeweiligen Land, werden die Rohstoffe in lokalen Fabriken verarbeitet – in den meisten Fällen zu Pulver.
Im Anschluss wird das Pulver in riesige Big Packs gepackt und z.B. in das Maggi Werk Lüdinghausen geliefert.
Allerdings muss man fairer Weise auch sagen, dass die Rohstoffe dennoch natürlich sind und eben nur nicht in ihrer ursprünglichen Form verwendet werden.
Zur Trocknung wird den Rohstoffen das Wasser entzogen, Geschmack und Nährstoffe bleiben aber weitesgehend erhalten. Vom relativ echten Geschmack konnte ich mich bei der Live-Verkostung überzeugen (ich habs nämlich echt nicht geglaubt!). Zwar ist das Tomatenpulver oder die pulverisierte Petersilie nicht zu 100% mit dem frischen Gemüse-Geschmack vergleichbar aber es kommt diesem schon sehr nahe.
An dieser Station erfuhren wir außerdem, wie die Produkte gelagert werden (nämlich in den erwähnten Big Packs), wie genau die Maschinen zur Metall-Entfernung funktionieren und dass in diesen Produktionsräumen bisher noch nie ein „Metall-Alarm“ ausgelöst wurde.
Wie zu Anfang erwähnt, müsste in einem solchen Fall, selbst wenn die Maschinen nur einen Fehlalarm ausgelöst haben, die gesamte Charge vernichtet werden.

[divider]

Futtern, Fotos und Fazit

Nach all den erhaltenen Infos und Eindrücken, ging es erst mal in die Kantine zum futtern.
Und, wie sollte es auch anders sein – es gab Spaghetti Bolognese ala Maggi!
Voll gefressen bis oben hin mussten wir uns danach noch für etliche Gruppenfotos in die Sonne quälen. Nicht, dass ich die Sonne nicht mögen würde aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es an diesem Wochenende tatsächlich so warm werden würde.
Deshalb hab ich ausschließlich Pullover dabei gehabt und bei ca. 25 Grad war das ziemlich sehr sehr warm und quälend!

Alles in allem hat mir der Einblick hinter die Kulissen des Maggi Werkes Lüdinghausen wahnsinnig gut gefallen.
Es ist irre interessant zu sehen, wie all diese Produkte entstehen und für mich als Verbraucher außerdem beruhigend zu wissen, dass die Hygienevorschriften dort so hoch sind. Man hat ja immer Gott weiß was für Vorstellungen und Befürchtungen, die sich hier aber überhaupt nicht bewahrheitet haben.
Trotz der Tatsache, dass unglaublich viel mit Maschinen gearbeitet wird, tragen alle Mitarbeiter eine unwahrscheinlich große Verantwortung. Man hatt das Gefühl, dass sich alle dieser Verantwortung bewusst waren und absolut hinter „ihrer Maggi“ stehen.
Das Einzige, das mich etwas stört, ist das bei mir zurück gebliebene Gefühl, dass einige Dinge doch deutlich gesünder und schöner dargestellt wurden, als sie letzten Endes sind. Nicht, was die Qualität der Maggi insgesamt anbelangt, sondern einfach bezogen auf Kleinigkeiten, wie die Assoziation mit dem frischen Gemüse oder dem absolut unbedenklichen Glutamat.
Ich hätte hier zu einfach liebend gern noch viel viel länger mit den Mitarbeitern geredet, um selbst einschätzen und noch mehr analysieren zu können, wie fundiert und wahr manche der Aussagen nun tatsächlich waren.
Es gab zum Ende der Veranstaltung zwar noch eine Feedback- und Frage-Runde aber da war ich so dermaßen K.O, dass ich in Gedanken schon im Hotelzimmer im Bett lag – die Verwirrung auf meiner Seite ist also gewissermaßen auch auf meinen Mist gewachsen 😉

Tatsächlich werde ich Euch nächste Woche noch mit einem dritten, deutlich kleiner ausfallenden Teil belatschern. Denn nach dem Event haben wir noch eine kriminalistische Stadttour durch Münster gemacht und waren am Abend noch mal richtig, richtig lecker essen.
Dazu dann aber in der nächsten Woche mehr.

Anzeige

Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

9 Kommentare

  • So Herr Checker,Freund von Frau Checkerin,ich habe ihren Bericht nun gelesen weil ich grunsätzlich so ziemlich alles von ihr lese,ganz egal ob lang oder kurz 🙂
    Ich glaube jedem ist bewusst das das *Gemüse* in den Fix-Produkten nicht wirklich frisch ist,also das sich kein Mitarbeiter dort im Wer hinstellt und die Tomaten zu Pulver verarbeitet 🙂
    Und ja,auch auf den anderen Bildern siehst du Rattemscharf aus 😛

    Grüsse und so 🙂

  • Großartiger Bericht über ein wohl sehr spannendes Event mit vielen Infos… wieeeeeeeeeeeeeeee soll man das denn bitteschön kurz vorstellen…. daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas geeeeeeeeeeht doch gar gaaaaaaaar nicht :-).

    Echt klasse, gefällt mir! Und tolle Fotos noch dazu!

    LG,
    Danny

  • Halleluja 😀 das Ding hat mich nun echt eine Zigarette und nen Pott Kaffee gekostet 😀
    Aber wie immer – ich bin bekennender Checkerin Fan – toll, klasse, mega. Und nun kannst du echt bei Maggi anfangen, besser können auch die nicht schreiben !!
    Und schön, das ihr so viel Spaß und natürlich Input hattet. Das Essen durfte ich ja sabbernd via FB schon verfolgen 🙂 Und nun freue ich mich noch mehr auf Hamburg 🙂

    LG

    Manu

  • Wie nennt man das noch? Fotografische Gedächtnis? Der Hammer! Ich hätte wahrscheinlich irgendwann gar nicht mehr hingehört. Auf den ersten Bildern könnte man auch denken Ihr besucht ein Bergwerk oder so ähnlich…..das war ja echt ne riesen Truppe! LG

Schreibe einen Kommentar