Urlaubsmomente Zuhause mit Freixenet

Anzeige
Dieser Artikel enthält Werbung.

Sich in einer Stadt wie Wuppertal den Urlaub nach Hause zu holen ist schwierig. Wir sind zwar Deutschlands grünste Großstadt (gemessen an was genau wissen wir hier eigentlich auch nicht, hauptsache grün :-D), aber leider ist Wuppertal auch eine der regenreichsten Städte. Dass ich diese Stadt nicht unbedingt liebe, weiß der geneigte Leser sicher bereits. Aber! Wer es schafft, in Wuppertal Urlaubsgefühle zu bekommen, der kann auch die Nadel im Heuhaufen finden! Ich weiß das, weil ich es geschafft habe (die Sache mit den Urlaubsgefühlen, an der Nadel bin ich noch dran).

Dass man sich Wuppertal nicht zwingend schön trinken muss und alles fancy unnatürlich mit Palmen, bunten Einhören und rosa Flamingos schmücken muss, hätte ich selbst nicht für möglich gehalten. Tatsächlich sah mein Plan nämlich anfänglich ungefähr das vor. Hier in Urlaubsstimmung zu kommen war für mich so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Das geht aber auch anders.

Eigentlich ist es nur unsere innere Einstellung, die für das richtige Feeling unumgänglich ist. Du bist nicht was du isst (ich wäre dann nämlich ein Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat), sondern Du bist was Du denkst. Und nein, damit meine ich jetzt nicht, dass wir plötzlich dann alle die Person werden, an die wir am meisten denken. Ich meine, dass wir zum Beispiel glücklich sind, wenn wir fest daran glauben glücklich zu sein. Unser Gehirn ist so leicht auszutricksen, dass es jedem, der es einmal ausprobiert hat, ganz sicher die Sprache verschlägt.

Es gibt sogar unzählige Studien dazu die belegen: bereits wer seine Mundwinkel hochzieht, so als würde er lachen, schüttet automatisch positive Botenstoffe aus, die auf lange Sicht dazu führen, dass Glücksgefühle uns von Kopf bis Fuß durchfluten. Auch das Lachyoga macht sich diesen Effekt zu Nutzen und hat ja letzten Endes dazu geführt, dass selbst mein Freund sich schlapp gelacht hat.

Und „so einfach“ ist es auch, sich die Urlaubsmomente zu Hause schmackhaft zu machen. Ich wollte Euch erst fünf idiotensichere Tipps für das Urlaubsfeeling mit dem köstlichen Freixenet Carta Nevada* geben, allerdings reicht ein verfluchter Tipp schon aus: vergesst alles um Euch herum und stellt Euch vor, ihr seid im Urlaub. Punkt. Vergesst Euer Fernweh, vergesst den Mief der Stadt und den Schutt des Alltags. Vergesst Eure Sorgen, Eure Wünsche und Pläne. Ihr habt Urlaub, also genießt ihn im Hier und Jetzt.

Einzig und allein Eure Einstellung zu Eurem Urlaub ist dafür verantwortlich, wie Ihr Euch in Eurem Urlaub fühlt. Es geht dabei übrigens absolut nicht darum, sich den Urlaub schön zu trinken oder Probleme zu verdrängen (auch wenn das in Wuppertal sicher nicht schaden kann 😀 ). Vielmehr geht es darum, mit dem was gerade ist und was man gerade in diesem Moment hat, zufrieden zu sein. Weil es sich ohnehin nicht mehr ändern lässt. Wenn dieser Knoten bei Euch platzt, dann habt Ihr plötzlich die tollsten Ideen.

Vielleicht ladet Ihr Eure Freunde zu einem gemütlichen Sommerfest ein und stoßt mit einem Glas Sekt an. Vielleicht kocht Ihr ein tolles Gericht, das Euch an Euren letzten Urlaub erinnert oder aus einem Land kommt, dass Ihr gerne noch bereisen wollt. Vielleicht führt Ihr mit Eurem Partner/Eurer Partnerin tiefschürfende Gespräche über Gott und die Welt.

Vielleicht spielt Ihr mit den Kindern die „Reise nach Jerusalem“ oder „Reif für die Insel“. Vielleicht lest Ihr aber auch einfach ein gutes Buch für Euch ganz allein, legt Euch in die eiskalte Wanne und trinkt dabei Cava aus Kokosschalen. Vielleicht sitzt ihr aber auch wie ich im Regen und tut erst mal nur so, als wäre alles toll, um dann in „Stimmung“ zu kommen. Hilfreich ist auch typische Urlaubsmusik, die Euch an vergangene Urlaube, ferne Städte oder einfach an den Strand erinnert (bei mir ist das z.B. eine bestimmte Playlist eines Internetradio-Anbieters).

Was immer Ihr auch tut, um Euren Urlaubsmoment zu Hause zu genießen, es wird funktionieren. In dem Moment, in dem Ihr nicht mehr darüber nachdenkt und Euch einfach nur noch freut Urlaub zu haben, wird es garantiert funktionieren. Ihr werdet alles um Euch herum vergessen. Wo Ihr seid, wo Ihr eigentlich hin wolltet und sogar, dass das Wetter vielleicht total doof für Euren Urlaub ist.

 

Hättet Ihr z.B. gedacht, dass sämtliche der Fotos in diesem Artikel bei grauem Regenwetter entstanden sind? Dass ich miese Laune hatte? Und dass ich am Abend dennoch das Gefühl hatte in der Sonne gewesen zu sein? Dass es allen Beteiligten richtig gut tat, ein paar Stunden im Regen zu verbringen? Man sieht es keinem der Fotos an, man sieht es mir nicht an. Weil es total egal war. Weil wir es vergessen haben.

Wie holt Ihr Euch den Urlaub nach Hause? Wie verbringt Ihr Euren Urlaub Zuhause? Ist es für Euch anfänglich schwer, wenn Ihr auf Urlaub „außerhalb“ verzichten müsst oder macht es Euch nichts aus, auch mal zu Hause zu bleiben? 

 

Anzeige

Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

3 Kommentare

  • Urlaub zu Hause funktioniert bei mir gar nicht. Bin dort unruhig wie immer und immer auf der Suche nach Beschäftigung… was im Endeffekt bedeutet, dass ich so scheußliche Dinge wie Grossputz anfange. Ich brauche selbst im Urlaub min. 3 Tage um langsamer zu reden, zu gehen oder zu denken. Das liegt halt einfach in meiner hyperaktiven Natur und das hab ich akzeptiert… also würde ich lieber meine Urlaubstage sammeln und auf eine längere Auszeit außerhalb der 4 Wände hinsparen. Wobei lange bisher höchstens 2 Wochen waren und ich jetzt grad sehr gespannt bin wie sich 3 Wochen anfühlen werden.

  • Da es für uns eigentlich so gut wie nie weggeht, weil einfach das Geld fehlt oder wir unterschiedlich Urlaub nehmen müssen wegen Keks, verbringen wir oft unseren Urlaub bei unseren Familien.
    Für Keks ist das toll, er liebt es bei seiner Oma und Tik Tak Oma auf dem Dorf. Tiere füttern (Schafe, Enten, Hühner, Tauben), dann die Pferde besuchen, die Arbeit im Garten (er ist toll im nass machen und Kartoffeln ernten.

    Ich genieße die Zeit dann immer besonders, weil ich nicht kochen muss, mich mal in die Liege hauen kann und ein Buch lesen kann.

    Jan nimmt sich dann Zeit fürs Auto, bastelt, repariert und putzt dann meistens.

    Dieses Jahr wollten wir eigentlich viele Ausflüge machen zur Ostsee, Heide Park und Badeausflüge und dummerweise bin ich nun von meiner Schwester oder meiner Mutti abhängig, damit ich in den 2 Wochen irgendwo hinkomme, denn Jan fliegt wegen der Arbeit nach China für 4-6 Wochen, genau zum Anfang unseres Urlaubs. Das bedeutet dieses Mal Stress mit Planung im vorraus, was mache ich mit Keks, wie kann ich die Termine wahrnehmen, wie komme ich von Oma wieder nach Göttingen mit Hase, Kind und Koffern?

    Alles nicht so einfach dieses Mal, da werde ich mir wohl die ein oder andere Flasche Freixenet reinfeifen.

    Lieben Gruss
    Jana

    P.S. Dein Oberteil bei den letzten Bildern sieht toll aus. Steht dir super.

  • Urlaub zu Hause geht super, weil da dann der Papa da ist und wir uns gemeinsame Aufgaben im Haushalt und mit den Kindern (Kinderzimmer aufräumen, baden, wer spielt noch eine Runde Memory mit der Großen oder liest das Lieblingsbuch am Abend nochmal vor) super teilen können und ich so zu ein paar mehr Seiten in meinem Buch oder auch mal ein paar Minuten DS zocken komme^^

    Tolle Bilder Sandrer :-* ich mag ja keinen Alkohol und erst recht keinen Sekt *schüttel* aber für Muddi wäre dieser Freixenet wohl was, Muddi trinkt gerne mal einen über den Durst am Abend 😀

Schreibe einen Kommentar