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Was bringt Ashwagandha

Ashwagandha (auch bekannt als Schlafbeere, Indischer Ginseng oder Winterkirsche) ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde, aber was bringt die krautige Pflanze, die in Pakistan, Afghanistan und Indien wächst tatsächlich für unsere Gesundheit? Nach Ansicht der ayurvedischen Medizin eine ganze Menge. So soll sie als pflanzliches Adaptogen dem Körper dabei helfen, stressige Situationen durchzustehen.

Was bringt Ashwaghanda? Das Huntington College of Health Sciences hat sich die “Königin des Ayurveda” einmal näher angeschaut und die potenziellen Wirkungsweisen zusammengefasst. Darin heißt es, dass Ashwagandha das Immunsystem stärkt, Ängste löst, Entzündungen reduziert, die innere Ruhe fördert, Stress lindert und den Energielevel anhebt. Zudem soll sich die Heilpflanze auf die Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit auswirken.

Ganz schön viele positive Eigenschaften, die teilweise mit Studien bereits belegt wurden. Für die Effekte wird die einzigartige Zusammensetzung der wertvollen Inhaltsstoffe verantwortlich gemacht. Neben Fett- und Aminosäuren vereint die Heilpflanze nämlich Withanolide, Alkaloide und Choline.

Was bringt Ashwagandha
Quelle: AdobeStock_216883127 eskymaks

Am einfachsten gelingt die Einnahme mit Ashwagandha Kapseln, die auf die Extrakte der Heilpflanze zurückgreifen. Hierbei ist vor allem der Withanolid-Gehalt wichtig, um ein qualitativ hochwertiges und wirksames Präparat zu erhalten.

Ein vertrauenswürdiger Händler gibt euch in jedem Fall Informationen zu den Rohstoffen und der Verarbeitungskette.

Rezept Tipp: Mondmilch / Moon Milk mit Ashwagandha Pulver

Was bringt Ashwaghanda konkret im Alltag? Zum Beispiel die Chance auf einen erholsameren Schlaf mit diesem Rezept :-) Mondmilch ist ein sehr altes ayurvedisches Heißmilchgetränk, das viele Inder vor dem Schlafengehen trinken, daher der Name “Mondmilch”.

Zutaten:

  • 1 Tasse Milch nach Wahl (ich nutze am liebsten Hafermilch, es geht aber mit jeder anderen Milch)
  • 1/2 Teelöffel gemahlenes Ashwagandha-Pulver (einfach eine Kapsel öffnen)
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • eine Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel Kokosnussöl
  • 1 Teelöffel Ahornsirup (oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl)

Zubereitung:

  • Die Milch auf kleiner Flamme erhitzen, aber nicht kochen lassen.
  • Sobald die Milch heiß ist, das Ashwagandha Pulver, den Zimt, den Ingwer und die Muskatnuss unterrühren. Weitere 5 Minuten lang sanft köcheln lassen.
  • Das Kokosöl unterrühren und die Mondmilch in eine Tasse geben. Auf Wunsch mit Honig oder Ahornsirup süßen.

Wichtig:

Haltet immer auch Rücksprache mit eurem Arzt oder Heilpraktiker, bevor ihr etwas einnehmt. So könnt ihr herausfinden was das Beste für euch und eure individuelle Gesundheit ist. Im Allgemeinen ist das Trinken von Mondmilch mit Ashwagandha sicher, zu viel an einem Tag kann aber unter bestimmten Umständen schädlich sein.

Quelle:

Gene Bruno, MS, MHS – Dean of Academics, Huntington College of Health Sciences, Ashwaganha: http://www.earthwisevitamins.com/literature/Ashwaganda.pdf

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Über den Autor

Die Checkerin

[Sinnn­flu­en­cerin]
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