Winterblues am Arsch ! – Wir feiern die kalte Jahreszeit

Um mich herum jammern alle in einer Tour. Ungefähr so : „Mimimi. Frühling wo bist Du, ich hab auch extra Kekse gebacken!“ „Mimimi. Ich bin depressiv wegen der Dunkelheit. Ich brauche Sonne.“ Ich hingegen springe durch die Landschaften, atme die frische Luft ein, werfe mich anschließend auf meine Couch und bin glücklich. Es fehlt eigentlich nur noch der Glitzer.

Ich finde den Herbst und den Winter einfach nur zauberhaft! Draußen wird es stiller, gemütlicher und romantischer. Man kann gerade jetzt eine warme Tasse Tee, eine heiße Suppe, ein gutes Buch, eine volle Badewanne, Omas gestrickte Wollsocken, selbstgebackene Kekse, Spieleabende, die Lieblingswolldecke, Handarbeiten oder einen Wellnesstag viel viel mehr genießen und auskosten. Und: es ist nicht mehr so endlos heiß.

Tatsächlich bin ich ein totales Novemberkind, auch wenn ich den Frühling und den Sommer ähnlich gerne liebe. Da ich aber weiß, dass es vielen von Euch nicht so geht, gibt es heute ein paar Anregungen, wie Ihr dem Winterblues entkommen und die kalte Jahreszeit so richtig zelebrieren könnt. Den Arsch müsst Ihr dafür aber natürlich trotzdem selbst hoch bekommen 😉

  1. Mood Food

    Jaja, tatsächlich gibt es Lebensmittel, die sich nachgewiesen (!) positiv auf unser Gemüt auswirken. So genanntes „Mood Food“ sorgt, unter anderem dank dem enthaltenen Tryptophan, für eine bessere Stimmung und kann kleine „depressive“ Episoden sogar aufhübschen. Zur Top 10 gehören Lebensmittel wie: Chili, Ingwer, Dunkle Schokolade, Vanille, Bananen, Datteln, Beeren, Cashewkerne, Feigen und Erdnüsse. Daraus ließe sich z.B. ein köstlicher Winter-Smoothie zaubern:

  2. Wintercreme selber machen

    Jawoll! Die eigenen Pflegeprodukte herzustellen beruhigt nicht nur, sondern tut auch echt gut. Ihr könnt Euch dabei kreativ auslassen oder Euch an etlichen Rezepten bedienen, die es dazu im Internet zu finden gibt. Eines davon stammt von mir. Im letzten Jahr hab ich Euch verraten, wir Ihr Eure Wintertraum Creme in nur fünf Minuten selber machen könnt. Auf meinem Blog findet Ihr aber auch ein Rezept für eine Kokosöl Bodylotion oder ein Kokosöl Peeling und ganz viele Rezepte um Eure Haarpflege selber zu machen. Eignet sich auch perfekt als Geschenkidee zu Weihnachten!

    Creme in fünf Minuten selber machen

  3. leckere Naschereien

    Winterspeck gehört dazu und muss sein. Deshalb nicht nur stimmungsaufhellendes Mood Food futtern, sondern am besten gleich noch andere Köstlichkeiten hinter her schmeißen. Weihnachtsliköre, Brownies, Kekse, Schokoweihnachtsmänner, Bratäpfel und direkt das gesamte Weihnachtsmenü. Ein besonders leckerer Tipp: Nutella-Spekulatius-Creme. OOOAAAH!

  4. Winter- und Weihnachtsbücher

    Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich liebe es, eingemuckelt auf der Couch gemütliche Weihnachts- oder Winterbücher zu lesen. Auf meinem Schoß liegt im besten Fall eine der Katzen, in meinem Rücken liegt ne Wärmflasche und gleich neben mir steht ein warmer Tee oder Kakao. Mehr brauche ich zum glücklich sein erst mal nicht 😉
    Meine Buchempfehlungen (ein Klick auf das Bild bringt Euch zu Amazon):

  5. MUSIK!

    Ne, ich rede nicht von Last Christmas (auch wenn mich ganz persönlich das Lied irre glücklich macht 😉 ), sondern einfach von guter Musik, die Euch zur Winterzeit in den Kram passt. Mit Musik ist einfach alles erträglicher. Finde ich. Besonders liebe ich Die Ölbergkinder aus Wuppertal. Mich erinnert das extreeem an meine Kindheit und unsere Weihnachtsabende und mir schießen sofort die Tränen in die Augen, wenn ich die Musik höre. Ich liiiebee die Songs! Leider gibt es bei Youtube nur wenig Material, gutes Material zu den bekannten Weihnachtssongs nahezu gar nicht. Aber das Video hier, mag ich:

  6. winterliche DIYs

    Ich finde, gerade jetzt macht Handarbeit so richtig viel Spaß. Man kann den ganzen Tag basteln, häkeln, stricken, schreiben doder malen und das Internet ist voller toller Ideen hierzu. Alleine sich die unterschiedlichen Ideen und Anregungen anzusehen macht glücklich, finde ich. Vor lauter Beschäftigung ist jedenfalls definitiv für alles Platz, aber nicht für den Winterblues!

     

Ich bin der festen Überzeugung, dass der Winterblues hausgemacht ist. Wer den ganzen verfluchten Tag drinnen sitzt und Trübsal bläst, dem wird nichts fröhliches passieren und es werden auch keine schönen Gedanken aufkommen. Wer sich aber warme/schöne Gedanken macht und die Zeit für schöne Dinge nutzt, der wird auch nicht in ein tiefes Loch fallen.
Und wem all das noch nicht weiter hilft, der sollte sich vielleicht erst mal meine 9 Gründe den Winter zu lieben reinpfeifen, auf sich wirken lassen und nochmal von vorne probieren 😉

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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