Immer wieder Sonntags

Immer wieder Sonntags 194 – meine Woche im persönlichen Rückblick

|Gesehen| Nix :-)
|Gehört| meine Playlists*
|Getan| gekocht, gearbeitet, gemalt, gelesen, geschwommen, geredet, geweint, gewachsen
|Gegessen| “Was essen wir heute” ist ausgefallen, es gab bei uns Gemüse-Pfannen (nochmal.)
|Gefreut| über erneut so viel Interesse an den Keramiken*, die ich auf Instagram gezeigt habe
|Gelesen| “Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke*” und “Zeit für Weiblichkeit“*
|Gekauft| diese Hose* und diese Hose*, sowie diesen* und diesen* Pullover für Marius, WISO steuer:Sparbuch 2020*, “Entdecke dich*” Inspirationskarten, das Buch “Mind over Medicine“*, einen Pareo/Lunghi*, eine 50er Karte für das Schwimmbad und fürchterliche Badelatschen*
|Geliebt| das Schwimmen, eine tolle neue Bekanntschaft und ein tolles Interview für den Podcast von Mindful Marketing*
|Geschrieben| wieder nix, ich habe aber die ausgefallene Adventskalender Liste & die Liste für nachhaltige Geschenkideen zu Weihnachten aktualisiert
|Geplant| die Woche startet mit einem spannenden Termin für uns, danach geht es zum Schwimmen. Am Dienstag sind wir beim Tierarzt und abends bin ich mit meiner Oma auf dem Konzert von Marc Marshall. Mittwoch bauen wir unsere Schlafzimmermöbel ab, die kommen weg. Am Donnerstag steht die Therapie an. Außerdem besuchen wir eine Einrichtung für Wohnungslose in Wuppertal, der wir unseren Kleiderschrankinhalt spenden. Freitag heiratet mein Bruder :-)


Diese Woche war, wie irgendwie jede Woche ab November, ziemlich voll mit Arbeit & Terminen. Ich schaffe es aber auch echt nur schwer, einem “Wir müssen uns endlich mal wieder sehen!!11elf!” ein “Nein, MÜSSEN wir nicht. Ich möchte meine freie Zeit die nächsten Wochen lieber für mich nutzen.” entgegen zu bringen. Übe noch!

Wie gut also, dass meine Woche recht entspannt mit einer Shiatsu Stunde bei Magdalena* gestartet ist. Die erste, “echte” Shiatsu Behandlung meines Lebens war wunderherrlich. Was mir beim Shiatsu so sehr gefällt ist, dass es einerseits entspannt und gleichzeitig aber irgendwie auch herausfordert.

Das Thema Shiatsu, die verschiedenen Meridiane mit ihren Energien & Themen, aber auch TCM im Allgemeinen finde ich sehr spannend. Nicht zuletzt, da die Meridiane, die bei mir “aus dem Gleichgewicht” geraten sind, ziemlich sehr treffend in Bezug auf die thematische Ausrichtung sind. Es hat mir auf jeden Fall rundum gut getan!


Neben der Arbeit und dem Shiatsu war ich in dieser Woche wieder schwimmen. Und damit ich dieses Mal auch dabei bleibe, wenn meine Schwimmpartnerin vielleicht doch keinen Bock mehr hat (aktuell sieht es gar nicht danach aus, aber nachdem ich genau das immer erlebt habe, kann ich noch nicht ganz glauben, dass es dieses Mal wirklich dabei bleibt :-D ), habe ich mir direkt eine 50er Karte gekauft.

Das Schwimmen tut mir echt richtig gut. Für nächste Woche ist mein Ziel aber, wirklich mal an meine Grenzen zu kommen (ohne dabei vor Erschöpfung unter zu gehen natürlich). Bisher bin ich in ca. 45 Minuten knapp 60 Bahnen geschwommen, hab aber weder eine Pause gebraucht, noch irgendwie was sonst bemerkt. Grundsätzlich muss man das natürlich auch nicht, aber ich würd’ gern einfach wissen, wo meine Grenze ist. Leider hab ich es diese Woche zeitlich nicht geschafft, zusätzlich alleine schwimmen zu gehen. Deshalb hoffe ich, dass es diese Woche irgendwie morgens noch klappt. Bin auf jeden Fall sehr glücklich damit.


Mittwoch hatte ich mein erstes Date mit Jana (dann.halt.anders), die ich seit ein paar Jahren über Instagram “kenne” und die vor ein paar Wochen nach Wuppertal gezogen ist. Wir sind (natürlich!) spazieren gewesen. Im schönen Zauberwald, der allerdings bei strömendem Regen und eintretender Dunkelheit alle Zauberecken verbarg. Dafür stießen wir auf “Balu”.

Der schwarze Spitz kam uns herrenlos im Wald entgegen und war uns sehr zugetan. Hab dann kurzerhand den Henkel meiner Tasche zur Leine umfunktioniert, während Jana vergeblich versuchte die Besitzer telefonisch zu erreichen. Wir sind mit Balu dann wieder Richtung Auto, als wir auf dem Weg andere Spaziergänger trafen, die uns (mit einer guten Portion Entsetzen “Wie, den haben sie angeleint???”) erklärten, dass Balu immer alleine im Wald unterwegs ist und zu irgendeinem Bauernhof gehört.

Naja. Wir erlösten Balu also von der Leine, er blieb aber tatsächlich freiwillig bei uns und begleitete uns noch zurück bis zum Auto. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass wir ohne Balu vermutlich auch nicht mehr so leicht zum Auto zurück gefunden hätten. Es war nämlich dunkel und ich verlaufe mich sogar bei Tage regelmäßig, wenn ich durch den Wald wieder zurück zum Auto will. Das habe ich Jana, die hochschwanger neben mir herstiefelte, aber verschwiegen :-D

Unser erstes Date hab ich jedenfalls als außerordentlich angenehm empfunden. Wir hatten viel zu erzählen, haben unseren Regenspaziergang sehr genossen und am Ende habe ich überlegt, welchen Umweg ich am besten fahre, damit wir noch mehr Zeit miteinander haben. Das passiert mir nur sehr selten. War also gut :-)


Am Donnerstag hatte ich noch ein Interview mit Bellinda Baum vom Mindful Marketing Podcast*. Das hat mir riesen großen Spaß gemacht. Vor allem weil Bellinda das wirklich wahnsinnig gut vorbereitet und mir tolle Fragen gestellt hat. Am 18.12. gehen Interview & Video online, ich geb euch dann natürlich nochmal Bescheid.

Online gegangen ist auch das Video von Magdalena Salvato, bei dem ich vor ein paar Wochen zum Videodreh dabei war. Ich hab zum ersten Mal etwas Angst vor dem Ergebnis gehabt, weil wir gleich zu Beginn und insgesamt sehr viel für die Aufnahmen getanzt haben.

Die Videos, auf denen ich getanzt habe, die von mir existieren, gaben bisher Anlass dazu, dass bei jedem Ansehen die ganze Familie lachte, weil ich so steif tanzte, schüchtern war oder umgekehrt sturzbesoffen irgendeine Performance ablieferte. Auch ich konnte das wiederum nur laut lachend ertragen, obwohl ich mich innerlich jedes Mal abgrundtief schämte. Entsprechend gern hatte ich bisher Tanz-Videos von mir.

Aber das Video für, von und mit Magdalena ist sehr schön geworden. Gleich am Anfang sieht man mich leicht durch das Bild tanzen und ich find den Mini-Ausschnitt sogar richtig schön bzw. mag ich überhaupt das Video sehr gern.


Irgendwann hat es diese Woche noch “Klick” gemacht. Mit Jennifer Witte habe ich mich in den letzten Monaten viel meiner Ernährung gewidmet. Ich lernte einiges, gerade in Bezug darauf, wie wichtig regelmäßige Mahlzeiten sind und was ich in Bezug auf eine ausgewogene Ernährung noch ändern kann. Sie konnte mir sehr viele meiner Ängste und Unsicherheiten nehmen. Da hätte ich bereits einen Punkt machen sollen.

Zum Abschluss bekam ich von Jennifer Mitte November dann einen etwas “strengeren Plan” (weil ich es wollte) und ich hab die letzten zwei Wochen bemerkt, dass es mir jetzt reicht bzw. dass das nicht so mein authentischer Weg ist.

Für mich läuft sehr viel sehr gut und da sollte ich ein Ausrufezeichen machen, statt mich den Tag über damit zu beschäftigen, ob ich an x, y und z gedacht habe. Das war noch nie mein Ding, hat sich die letzten Wochen aber aus diesem besprochenen Plan heraus entwickelt. Das bin nicht ich und das will ich auch nicht sein.

Ich will kein schlechtes Gewissen gegenüber Jennifer haben, wenn ich mich nicht an ihre Empfehlungen halte oder nicht abnehme, obwohl wir besprochen haben, dass es so sein wird, wenn ich mich daran halte. Ich will mich nicht mit einer Motivationspartnerin regelmäßig darüber austauschen, wer wann, warum, was isst und welche “Fehler” man gemacht hat. Mir war das plötzlich, gerade auch als die Mail meiner Motivationspartnerin mit einer “Das läuft bei mir gut & schlecht” Liste ankam, regelrecht zuwider.

Insgesamt merke ich, dass ich gerade in eine “Alles ist gut, so wie es ist” Phase komme. Ich glaube, dass es Zeit wird, meinem Körper auch in diesem Bereich zuzuhören und zu vertrauen, statt ihn in ein Muster zu zwängen, in das er offenbar aktuell nicht rein passt,

Ich möchte mich auf mein natürliches Bauchgefühl verlassen und aufhören, meine Gefühle beim Essen zu unterdrücken. Ich möchte aufhören, ständig in “Schubladen” von gut und böse zu denken. Nicht nur in Bezug auf gutes und schlechte Essen, sondern auch in Bezug auf gutes und schlechtes Verhalten.

Ich hab den Artikel von “ilovespa.de” schon oft zitiert, aber dieser Part passt SO gut zu dem, was ich gerade fühle:

(…) Wenn wir uns selbst lieben wollen, müssen wir uns gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben. Und deshalb essen wir dann abends vielleicht nicht das Stück Kuchen, obwohl wir große Lust darauf haben, sondern greifen zu einem Apfel. (Stopfen das Stück Kuchen dann 2 Stunden später aber trotzdem im Stehen vor dem Kühlschrank in uns rein, fühlen uns schuldig und reden uns ein, dass wir ab morgen nur noch gesund essen werden.) Wir schleppen uns nach einem anstrengenden Tag abgekämpft in’s Fitnessstudio, denn “gesund” ist das neue “schlank” und wer entscheidet sich bitte bewusst für ein “ungesundes” Leben? Eben.

In der Welt, von der ich träume, darf jeder so sein, wie er ist. Es ist nichts weiter zu tun. Es gilt weder, sich kontinuierlich mit der Optimierung der eigenen Persönlichkeit zu beschäftigen, noch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten durchzuoptimieren und von einem selbsternannten YouTube Coach abnicken zu lassen. (…)

Wie cool wäre es bitte, wenn Menschen nicht länger von einem glamourösen Leben in der Zukunft träumen, in dem sie in einem vermeintlich perfekten Körper wohnen, sondern jetzt sofort einfach anfangen würden, das Leben zu leben, auf das sie Lust haben? Wenn sie einfach ihre Clean Eating Bücher verbrennen würden, rausgehen würden, neue Leute kennenlernen würden, Arschbomben im Bikini machen würden und mit Freunden Pizza essen? Eine milliardenschwere Diätindustrie würde zusammenbrechen. (…)

Wenn ich all diesen Kram los lasse, wird es Klick machen. Genauso, wie es schon zig Male zuvor “geklickt” hat z.B. als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, aufgehört habe Alkohol zu trinken, Tiere zu essen oder meinen Körper zu hassen.

Irgendwie hab ich mich da die letzten drei oder vier Wochen auf meinem Weg etwas verloren und bin in eine Gasse gelaufen, die für mich nicht passt. Das Gute ist aber, dass ich einen MEGA Orientierungssinn habe und schnell wieder auf den authentischen Weg zurück finde :-)


Gestern ist auch die Nourish Mind & Body Challenge (ich hab alle Aufgaben im Artikel eingefügt) zu Ende gegangen und ich muss sagen, dass ich echt froh darüber bin. Zum einen weil der Aufwand nicht so wirklich im Verhältnis zur Resonanz stand, da bin ich irgendwie sehr naiv ran gegangen und hatte auf viel mehr Austausch und inspirierende Geschichten gehofft. Zum anderen aber auch, weil mir die Challenge rückblickend irgendwie nicht authentisch vor kam. Von meiner Seite aus.

Zwar habe ich mir die Übungen zum Großteil selbst ausgedacht und Jennifer hat sie noch ein bisschen überarbeitet, ich find die Aufgaben auch tatsächlich super, aber die Art und Weise passt nicht zu mir. Ich bin selbst gar kein Challenge Typ und finde das Wort “Challenge” oder “Aufgabe”, gerade dann auch noch verbunden damit, dass man für die Teilnahme online sein musste, in diesem Zusammenhang (rückblickend) unstimmig. Denn es ging mir ja genau NICHT um “Verbote” oder “Du musst” Sachen. Ich wollte dazu anregen , dass man etwas über sich nachdenkt und ggf. auch weniger (statt vielleicht sogar mehr) online ist. Das hat natürlich dennoch geklappt, aber es war irgendwie einfach nicht richtig und ist vielleicht auch deshalb nicht so angenommen worden, wie erhofft.

Aber auch daraus habe ich gelernt. Es ist nichts, dass ich bereue, aber eben auch nichts, das ich so nochmal machen würde. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich abends nicht mehr hochschrecke weil mir einfällt, dass ich die Challenge noch nicht gepostet habe :-))


Zu guter Letzt: Die letzten Tage habe ich beschlossen, dass ich ab der Wintersonnenwende bis zur letzten Rauhnacht am 05.01.2020 ein bisschen Social Media und Smartphone frei nehme. Obwohl ich die sozialen Netzwerke nicht so krass nutze wie früher, reicht es mir gerade mal wieder. Zudem ist das die Zeit, in der auch auf dem Blog immer weniger los ist.

Ein paar Beiträge werden wie jedes Jahr vorgeplant und “Immer wieder Sonntags” geht vermutlich auch regelmäßig online, aber ich werde die Plattformen nicht aktiv vom Smartphone aus nutzen, um zu surfen, irgendwelchen Kram in den Storys zu teilen o.ä.

Darauf freue ich mich schon total. Am liebsten würde ich sogar sofort anfangen, aber das ist arbeitstechnisch leider noch nicht möglich.

Joa. Nächste Woche wird dann nochmal richtig voll, bevor es in der darauf folgenden Woche dann hoffentlich ruhiger wird. Hab ich natürlich vor allem selbst in der Hand, aber wie schon erwähnt: ich übe noch, höflich nein zu sagen.

Euch einen schönen Sonntag und 1. Advent! (habt ihr eure Adventskalender schon aufgemacht? Wir machen unsere erst später auf, weil es dieses Mal ja Rätsel & Aufgaben Adventskalender sind und das passt für morgens bei uns nicht so gut, ich zeig die Sachen aber später bei Facebook & Instagram in der Story).

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Über den Autor

Die Checkerin

[Sinnn­flu­en­cerin]
Person, die [in sozialen Netzwerken] Menschen mit großer Vorliebe zum Nachdenken anregt und mit unterschiedlichen Themen inspiriert

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