Immer wieder Sonntags


Immer wieder Sonntags 204

Geschrieben von Sandra Stüber
Hinweis
Dieser Artikel enthält mit einem * markierte Partnerlinks d.h. wenn ihr den Links folgt und Waren erwerbt, erhalte ich ggf. eine Provision. Mehr dazu findet Ihr in den Datenschutzrichtlinien und bei der Werbekennzeichnung.

|Gesehen| Ein Strauß Chlamydien (Herrlich!)
|Gehört| meine Playlists
|Getan| Billard gespielt, geredet, gelacht, gearbeitet, geschwommen, gekocht, geärgert, geschrieben
|Gefreut| über eine nette Bekanntschaft und die neue Whole Food Box*
|Gelesen| Aromatherapie für Dummies*
|Gekauft| grünen Tee* für unseren Kombucha, einen aufstellbaren Fotohintergrund*, neue LED Fotolichte*
|Geliebt| das Schwimmen und neue Ideen
|Geschrieben| einen neuen Essensplan und ein neues FreiTalk Video zum Thema “Wie man zu trauern hat*”, sowie meine Ode an den Müßiggang
|Geplant| meinen vorerst letzten Abend mit den “Königinnen” Frauen, die mich teilweise seit 2017 begleiten, außerdem besuche ich eine Bekannte, die gerade Mama geworden ist
|Geklickt| weiterhin Andreas #Koffergeschichten


Diese Woche war ich vor allem mit Arbeit beschäftigt. Ich habe gerade die ein oder andere Produktidee, an deren Umsetzung ich die nächsten Monate feilen möchte und auf der anderen Seite gab es Seelenwort – Bestellungen, die gemalt werden wollten, Artikel die geschrieben werden sollten und Kundenprojekte, die Betreuung benötigten.

Seelenworte

In Bezug auf die Seelenworte gab es etwas “Neues”, das ich sehr spannend fand: hin und wieder kommt es vor, dass sich bei unterschiedlichen Personen dasselbe Seelenwort zeigt. In diesem Fall sind mir die unterschiedlichen Qualitäten des Wortes sehr bewusst geworden (und man sieht sie auch deutlich im Bild).

Auf der einen Seite stand das Thema Freiheit eher in Bezug auf das Frieden schließen mit der Vergangenheit & Verletzungen und damit einhergehender Freiheit der Seele & des Lebens, auf der anderen Seite in Bezug auf den Genuss der Freiheit des (privilegierten) Lebens, der Individualität und der Möglichkeit, täglich neu zu beginnen im Gesamten. Den direkten Vergleich zu sehen, fand ich sehr spannend.

Während ich male oder schreibe denke ich gar nicht darüber nach, es fließt so aus mir heraus. Nachher sehen zu können, dass auch das Gemalte zu dem passt, was insgesamt Thema ist, ist für mich eine schöne Bestätigung meiner Intuition.

Obwohl ich die Personen nicht kenne, habe ich das Gefühl, sie in den Texten und den Bildern wieder zuerkennen.


Natur

Ich liebe es einfach so sehr, draußen zu sein. Je mehr ich mich mit der Natur insgesamt beschäftige, desto mehr bemerke ich, wie viel Glück und Frieden sie für mich bringt. Es gibt für mich dahingehend noch soooo viel zu lernen über all die Kräuter & Pflanzen, Bäume & Tiere, Pilze & Moose. Ich möchte es am liebsten in mich aufsaugen, hab aber momentan gar nicht so viel Zeit & Kapazitäten frei.

Entsprechend genieße ich unsere Spaziergänge, die in letzter Zeit leider deutlich weniger geworden sind, umso mehr. Wann immer ich Zeit habe, lese ich Bücher und schaue Dokumentationen rund um die Natur, um noch mehr zu lernen und zu verstehen.

Mir fällt insgesamt (auch in dem Video) auf, wie sehr sich die Natur SOFORT positiv auf mein Gemüt auswirkt. Ich drehe in diesem Wald immer dasselbe Video und egal ob es regnet oder schneit oder windet oder die Sonne scheint, ob mein Tag gut oder schlecht war: ich strahle. Jeeedes mal. Wenn ich mich selbst angucke, werde ich ganz glücklich, weil ich so wunderschön strahle – ist echt wahr :-)

Schwimmen

Ich gehe seit fünf Monaten jede Woche schwimmen, seit zwei Monaten sogar mehrmals pro Woche und jedes Mal aufs Neue wundere ich mich, dass ich noch Lust darauf habe und nicht aufgegeben habe. Denn das ist eigentlich “mein Ding”. Sachen voller Euphorie starten und dann aufhören. Aber mit dem Schwimmen ist es so wie mit meinem Buch, dem Bloggen, spazieren gehen oder meiner Arbeit: es erfüllt mich so sehr, dass ich ihm offenbar nicht überdrüssig werde.

Ich bin immer noch so stolz, dass ich meine Angst, alleine schwimmen zu gehen, überwunden habe. Nicht zuletzt, weil meine Schwimmpartnerin seit einigen Wochen nicht mehr mitkommt und ich mich aus dieser “Aber einer muss mit mir schwimmen gehen, sonst gehe ich nicht” Abhängigkeit gelöst habe, noch bevor niemand mit mir schwimmen geht ;-)

Jeden Morgen trifft man dieselben Menschen (darunter übrigens auch immer mehrere ältere Herren, die bei Wind und Wetter in Badelatschen und Badehose vor der Tür stehen – ich feier es jedes Mal so sehr!).

Eine dieser Personen (allerdings “normal” angezogen) war zufälligerweise (ich sollte langsam anfangen dieses Wort aus meinem Wortschatz zu streichen “Es gibt keine Zufälle im Leben. Es fällt einem zu, was fällig ist.”) eine meiner “Followerinnen”. Sie schrieb mich irgendwann via Instagram an und so kamen wir näher ins Gespräch.

Das alleine ist nichts Besonderes, das ist mir schon öfter passiert. Besonders scheint aber zu sein, wie ähnlich die Themen sind, die uns im Leben beschäftigen und wie sehr sich unsere Ansichten vom Leben ähneln. Ich bin gespannt, wie sich diese, bisher sehr sympathische Bekanntschaft, in der Zukunft weiter entwickelt.

Billard-Queen

In dieser Woche waren Marius und ich abends noch Billard spielen. Das hatten wir schon länger vor, sind aber erst jetzt dazu gekommen, das auch wirklich mal umzusetzen. Meine letzte Billardrunde habe ich mit 14 oder 15 gespielt und das damals auch im typischen “Sandra-Mood”: Ich habe mich geschämt, fand es alles peinlich und habe nicht so richtig die Kugeln getroffen.

Bei unserer 1-stündigen Billardrunde konnte ich nun mal wieder hautnah miterleben, wie sehr sich insbesondere mein Selbstwertgefühl, gerade im letzten Jahr, verändert hat. Ich fühlte mich so selbstsicher wie schon lange nicht mehr und entsprechend gut war auch das Ergebnis: ich habe nämlich 3 : 1 gegen Marius gewonnen. Das Spielen hat riesen Spaß gemacht und auch, den Abend zu zweit mal woanders als Zuhause oder in der Natur zu verbringen.

Da wir beide momentan etwas gefrustet sind von dem Umstand, dass sich in Sachen Haus nicht so richtig was entwickelt und wir uns hier so unwohl fühlen, versuchen wir so viel wie möglich an schönen Dingen zu tun, um uns das Leben hier so angenehm wie möglich zu gestalten. Es klappt ganz gut ;-)


Und sonst so?

Eigentlich nichts weiter. Ich werde heute noch viel arbeiten dürfen bzw. in diesem Fall leider sogar müssen, wir wollen aber auch noch ne kleine Runde raus gehen und ich möchte weiter an meinen Produktideen feilen, wenn ich dazu noch genug Zeit habe. Denke das reicht für den Sonntag dann auch.

Euch wünsche ich einen schönen Sonntag und natürlich, wie immer, einen guten Start in die neue Woche!

Anzeige

Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

2 Kommentare

  • Liebe Sandra,
    das Kurzvideo im Wald bewegt mich sehr – ich fühle wahrscheinlich genau das, was du da fühlst und du hast das so toll eingefangen!
    In Japan ist Waldbaden quasi Teil der Gesundheitsvorsorge.
    Ich bin jedes Mal wieder, wenn ich in Wald und Feld bin, fasziniert, dass man davon – entgegen so vieler alltäglicher Dinge – niemals übersättigt oder müde davon wird. Man kann sich die Natur immer ansehen und sie immer genießen!
    Es ist sehr interessant, wie sehr sich die Menschen unterscheiden – dich bin, wie du, wissbegierig und möchtest alles über die Natur lernen, für andere ist die Natur nicht mehr als schmückendes Beiwerk in ihrem Leben und halt notwendigerweise da.
    Gestern habe ich gleich zwei Eichelhäher innerhalb von Sekunden in den gleichen Wald fliegen sehen – das war das schönste Ereignis meiner Woche bei einer eigentlich schon tollen Woche 🥰

    Liebe Grüße,
    Nati

    • Liebe Nati, danke für deinen schönen Kommentar. Mir geht es genauso: es bewegt mich!
      Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns Menschen hier in Deutschland seelisch viel besser gehen würde, wenn wir nur öfter im Wald baden würden. So RICHTIG! Mit allen Sinnen.
      Und ich sehe es auch so: ich werde diesen vielen täglichen Wundern da draußen nie überdrüssig. Ganz im Gegenteil erfreue ich mich jedes Mal aufs Neue.
      Ich habe kürzlich einen Grünspecht gesehen. Die sieht man hier super selten, davon zehre ich immer noch weil es so aufregend schön war :-))

      Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden.