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Kolumne

Immer wieder Sonntags 247

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|Gesehen|Warum will man gegessen werden? Inside Kannibalismus Szene„, „Ist Cancel Culture eine Gefahr für die Meinungsfreiheit?„, „Die Macht der Influencer“ und „Beziehungsunfähig durch ADHS?
|Gehört| meine Playlists
|Getan| InDesign Workshop, gekocht, eingekauft, ausgemistet, gespielt, technische Sachen bei den Blogs erledigt, tausendmal überlegt ob ich die Vegan Masterclass von Niko Rittenau kaufe (und mich erst mal dagegen entschieden)
|Gefreut| heute morgen über neuen Schnee
|Gelesen| „Wenn die Hoffnung stirbt* (die dritte Fortsetzung von „Die Angst schläft nie*“ – Ist gerade auch über eine kostenlose Kindle Unlimited Probemitgliedschaft* kostenlos lesbar)
|Gekauft| nach sechs Jahren eine neue „Lunette*“, einen Reise-Wasserkocher* für meine Mama (der offenbar einen Stromausfall im Rehazentrum verursacht hat :-D), neues Futter* für Bongo und ein Happy-Cheeze Paket, weil es da gerade ein Angebot zu gibt und wir den Käse lieben
|Geschrieben| nichts
|Geplant| arbeiten


Lästern

Als ich am Montag Einkaufen war, erlebte ich eine Situation, die mich nachhaltig beschäftigt. Während ich meine Einkäufe auf das Band an der Kasse legte und abkassiert wurde, lästerte die Kassiererin mit einer ihrer Kolleginnen lautstark über eine andere Kollegin. Alleine die Tatsache, dass Mitarbeiter:innen ihre privaten „Gespräche“ während des Kundenkontaktes nicht einstellen, finde ich bereits inakzeptabel.

Aber die Art und Weise, wie die beiden über ihre Kollegin gelästert haben, hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Es wurden Vor- und Nachnamen der Kollegin, ihrer Tante und eines „beteiligten Chefs“ genannt. Sie würde sich für die Schönste halten, auch der Security Typ würde auf sie stehen. Dabei sei sie einfach nur hässlich, hätte sooo nen dicken Hintern und sowieso wäre nichts an ihr echt. Die Nägel künstlich, die Wimpern künstlich. Sie würde sich nur so schön und toll fühlen, weil ihre Tante mit dem Chef rumbumst.

Mich hat das so wütend gemacht. Wer mich kennt, der weiß: insgesamt bin ich jemand, der das Meiste runterschluckt. Aber wenn ich wütend bin und mich oder andere ungerecht behandelt sehe, sage ich eigentlich immer was. So auch in diesem Fall.

Ich fragte die beiden, ob sie es angebracht finden würden, in dieser Situation und auf diese Art und Weise über eine andere Person zu sprechen. Dass es sie in höchstem Maße nicht nur unprofessionell, sondern auch unsympathisch wirken lasse. Wie sie sich fühlen würden, wenn jemand anderes vor anderen Personen so über sie herziehen würde und dabei auch noch ihren Namen nennen würde und dass ich hoffe, dass sie in der Lage sind, darüber mal nachzudenken. Die beiden haben mich wie Autos angesehen.

Meine Kassiererin gab mir das Rückgeld wieder und wünschte mir mit aufgesetztem Lächeln „Einen wunderschönen Tag noch“, während sich die andere wortlos umdrehte. Im Nachgang hat mich am allermeisten beschäftigt, dass diese beiden Frauen ganz sicher nichts daraus gelernt haben.

Gleichzeitig hat mich die Situation nochmal darin bestärkt, häufiger den Mund aufzumachen, wenn es um solche Sachen geht. Es hat sich nämlich absolut richtig angefühlt, für diese fremde Frau Partei zu ergreifen.


Zuhause-Inventur

Diese Woche habe ich mal wieder ein wenig ausgemistet. Wir machen das seit 2010 sehr regelmäßig, sind mittlerweile aber in den meisten Bereichen so minimalistisch, dass tatsächlich nicht mehr viel anfällt.

Im letzten Jahr hatten wir unsere gesamte Wohnung gestrichen und umgeräumt (Büro & Schlafzimmer getauscht, sowie neue Möbel für das Büro, Schlafzimmer & Wohnzimmer) und haben in jedem dieser Räume nur noch je einen eher kleinen Schrank.

Während ich meinen Kleiderschrank nochmal durchschaute und erstmals nicht mehrere Kleidersäcke, sondern nur ein paar kaputte oder nicht mehr getragene Kleidungsstücke aussortierte, fiel mir wieder ein, dass ich schon im letzten Jahr all meinen Besitz zählen wollte. Damit habe ich nun angefangen :-)

Ich finde es praktisch zu wissen, was ich alles habe. Auch weil es mir vor Augen führt, was ich nicht mehr (ge)brauche, aber besonders welche Fortschritte ich für mich gemacht habe. Einige interessiert brennend, wie es hier mittlerweile aussieht. Tatsächlich werde ich in Zukunft irgendwann ein Update dazu machen und euch Fotos und „Insights“ zeigen.

Vorab ein Spoiler aus dem Badezimmer ;-): 4 Lippenstifte, 1 Rouge, 2 Wimperntuschen, 1 Eyeliner, 1 Kajal, 4 Nagellacke, 1 Augenbrauenstift, 2 Pinsel, 1 Bronzer-Puder, 1 kleine Lidschattenpalette, 2 Parfums, 10 Haargummis, 1 Haarspange, 1 Gesichtsöl, 1 Cremedeo, 1 After Shave Lotion, 1 Spezialcreme f. Schuppenflechte, 1 Zahncreme, 2 Zahnbürsten, 1 Mundspülung, 1 Zahnseide, 5 Haarklammern, 1 Augen Roll-on, 1 Handseife, 1 Körperseife, 1 Haarseife, 1 Spezialshampoo, 5 waschbare Baumwollpads, 3 Rasierer, 1 Kamm, 1 Bürste, 1 Tangle-Teezer, 1 Packung Ohrenstäbchen, 1 Thronjuwel, 1 Toilettenhocker ?


Und sonst so?

Ich habe diese Woche viel Zeit mit der Arbeit verbracht und ansonsten nichts Spektakuläres oder Interessantes erlebt. Vielleicht gehen wir gleich noch ein bisschen raus im Schnee spazieren. Wobei ich mir noch nicht so sicher bin, ob ich darauf Sonntags Bock habe. Die Wälder und Parks sind ja seit bald einem Jahr ohnehin überfüllt, aber am Wochenende ist es ganz besonders schlimm.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

2 Antworten auf „Immer wieder Sonntags 247“

Ich liebe dich. Eine Inventur zu Hause zu machen, darauf bin ich noch nie gekommen. Wobei es vielleicht sinnvoll wäre, zu wissen wieviele Muskelshirts ich habe, um nicht ständig neue zu kaufen. Den Wasserkocher habe ich nicht mehr genutzt, seitdem ist auch nichts mehr passiert. Ich vermisse euch. ?

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