Kokosöl und der Rest kann warten!

Endlich, endlich, endlich komme ich dazu Euch das Kokosöl vorzustellen, dass ich im Rahmen der Testaktion im Shop von Peter Burr Naturprodukte erhalten habe.

Noch nie zuvor bin ich von der Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten und der Wirkung irgendeines Produktes jemals so sehr begeistert gewesen. Tagelang habe ich mir nun den Kopf zerbrochen, wie ich Euch das Kokosöl und die umfangreichen Ergebnisse und Möglichkeiten möglichst kompakt präsentieren kann. Letzten Endes habe ich mich dazu entschlossen, ein Video zu drehen, in dem ich Euch meine Erfahrungen und alle mir bekannten Einsatzmöglichkeiten präsentiere und hier neben dem Preis und den Herstellerinfos vor allem die Rezepte zu den hergestellten Sachen zu zeigen.

Das Video könnt Ihr Euch nun also hier anschauen:

Rapunzel Kokosöl nativ, 200g

Kokosöl Rapunzel Diecheckerin.de

Kokosöl ist vielseitig einsetzbar. Seine natürliche Zusammensetzung macht es haltbar und sehr hitzestabil. Es spritzt nicht und kann nicht anbrennen, deshalb ist es hervorragend zum Braten, Backen und Frittieren geeignet.

Bei der Verwendung von Kokosöl wird die Entstehung von Transfettsäuren verhindert.

Kokosöl nativ zaubert einen Hauch Exotik in Ihre Küche. Rein und naturbelassen bringt es einen herrlichen kokosgeschmack in alle Speisen. Natives Kokosöl eignet sich auch hervorragend als alternativer Brotauftstrich zu Butter und Margarine und ist ideal zum Backen, Braten und Frittieren geeignet.

Quelle: http://www.pbnaturprodukte.de/

Ich habe endlos viel mit dem Kokosöl* ausprobiert, ein paar Sachen stehen noch aus. Die Möglichkeiten sind einfach schier unerschöpflich aber neben den Sachen die ich selbst hergestellt habe, möchte ich Euch auch noch ein paar Rezepte präsentieren, die ich noch nicht ausprobiert habe.

Kokosöl als Haarpflege

Kokosöl eignet sich ziemlich gut für die Haarpflege und zur Beruhigung der Kopfhaut. Es verleiht dem Haar mehr Kraft und Feuchtigkeit, während es gleichzeitig die Kopfhaut pflegt und schützt.

Ich verwende das Kokosöl zum einen als besondere Pflege für mein Ekzem. Hier verspreche ich mir momentan recht viel ein abschließender Bericht dazu folgt aber erst in ca. zwei Monaten.

Zum anderen verwende ich das Kokosöl als Zauber-Haarkur für mein momentan im Gesamten sehr trockenes Haar.

Hierzu massiere ich Abends eine kleine Menge an Kokosöl in mein handtuchtrockenes Haar ein und lasse es über Nacht einwirken. Da das Kokosöl seine Wirkung bei Wärme besonders gut entfalten kann, wickel ich meine Haare über Nacht in ein Handtuch ein. Am nächsten Morgen einfach die Haare waschen – fertig! Der Duft ist unschlagbar gut und die Haare sind im Anschluss wirklich weich und glänzend, ohne dabei fettig zu sein.

Wer eine ganz besondere Glanz-Spülung für die Haare selbst herstellen möchte der nehme:

  • eine Mango oder Papaya
  • 1 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 3 EL Kokosöl (leicht erwärmt, damit es sich besser verarbeiten lässt!)
  • 2 Eigelb

Am besten Ihr verwendet für die Spülung Biofrüchte. Die sind ungespritzt und grundsätzlich einfach toller.

Die Mango/Papaya manscht ihr zu richtigem schönen Mus, presst aus der frischen Zitrone einen EL Saft und mixt anschließend alle Zutaten mit dem Fruchtbrei zusammen, bis eine schöne, streichfeste Masse entsteht. Die Spülung massiert Ihr Euch in das frisch gewaschene Haar und genießt 20 – 30 Minuten den wohltuenden Duft.
Danach die Haare gründlich ausspülen.

Schuppen-Behandlung

Dank meinem Ekzem hab ich auch Probleme mit Schuppen. Und dahingehend hat sich bei regelmäßiger Anwendung bereits nach knapp drei Wochen einiges verbessert. Wer das Kokosöl pur regelmäßig auf die Kopfhaut einmassiert wird sehen, dass sich das Schuppenproblem quasi von selbst erledigt. Bereits nach einem einzigen Tag haben sich sichtbare Ergebnisse erzielen lassen und mittlerweile ist die Schuppenbildung bei mir fast komplett zurück gegangen. Beweise gibt es hierzu dann aber erst im Ekzem-Bericht 😉 Das Ganze soll übrigens auch für Kinder geeignet sein, die Probleme mit Milchschorf haben.

Kokosöl als Hautpflege

Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten und Rezepte.
Grundsätzlich könnt Ihr das Kokosöl gerne auch pur auf Eurer Haut verwenden und damit beispielsweise trockene Stellen, kleinere Wunden, Narben, Falten oder was Euch sonst noch einfällt behandeln. Trockene Hautpartien werden sofort streichelzart, andere „Problemchen“ brauchen eine gewisse Regelmäßigkeit in der Anwendung, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.

Ekzem-Pflege

Wer beispielsweise unter juckenden, nässenden Ekzemen leidet, kann das Kokosöl regelmäßig pur auf die betroffenen Stellen auftragen und einmassieren. Wie bereits erwähnt, folgt dazu noch ein ausführlicher Erfahrungsbericht

Kokosöl Peeling / Maske

Wer auf der Suche nach einem gut pflegenden Peeling ist, dass die Haut reinigt und gleichzeitig pflegt, der sollte sich folgendes Rezept merken

Kokosöl Peeling DieCheckerin.de

Die Zutaten mischt Ihr einfach zusammen (dabei sind die Mengen wirklich ganz nach Euren Vorlieben variabel) bis eine zähe Masse entsteht. Euer Gefühl wird Euch sofort sagen, wenn das Peeling die richtige Konsistenz hat, versprochen! Anschließend massiert ihr das Peeling in die gewünschten Hautpartien ein und könnt es danach ohne Weiteres wie eine Maske einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen oder einfach auffuttern 😉

Den Zucker könnt Ihr auch durch z.B. hochwertiges Meeressalz ersetzen. Hier solltet Ihr nur darauf achten, dass das Salz nicht zu grobkörnig ist. Ebenso ersetzbar ist das Mandelöl. Auch natives Olivenöl, Arganöl,Hanföl (hilft bei Entzündungen der Haut), Avocadöl oder was immer Euch sonst an guten, hautverträglichen Ölen bekannt ist kann verwendet werden.

Die Verwendungsmöglichkeiten zur Hautpflege sind wie gesagt unerschöpflich und in den Weiten des Internets werdet Ihr sicherlich noch tausende Rezepte und Tipps dazu finden.

Coconut-Strawberry Bodylotion

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Kokosöl Bodylotion Rezept

Die Wirkstoffe sind variabel und nicht zwingend notwendig, um die Lotion herzustellen. Das Squalan und Aloe Vera pflegen die Haut und machen sie geschmeidig, während das Meristemextrakt z.B. Juckreiz-stillend wirkt. Das Erdbeer Aroma und das rosa Pigment muss ebenfalls nicht zwingend mit rein aber mit Hilfe dessen riecht die Creme nach Erdbeere bzw. wird etwas rosé. Statt Erdbeer Aroma könnt Ihr aber auch einfach andere ätherische Öle Eurer Wahl reinmachen und so Eure ganz persönliche Lotion herstellen.

Die Zusammensetzung der Fettphase habe ich mir selbst ausgedacht. Meine Lotion ist mit diesem Rezept etwas flüssig geworden. Xanthan und Lamecreme sind Konsitenzgeber. Wenn Euch die Lotion also zu flüssig erscheint, gebt noch etwas mehr der beiden Stoffe dazu.

Zutaten bekommt Ihr im gut sortierten Reformhaus, wer mag kann sie auch direkt auf Amazon kaufen:

Herstellung:

Die Zutaten für die Fettphase in ein feuerfestes Schraubglas geben und im Wasserbad schmelzen lassen. In ein weiteres feuerfestes Glas schüttet Ihr die 100g Aloe Vera für die Wasserphase rein und erwärmt es leicht (!). Anschließend kippt Ihr das erwärmte Aloe Vera in die heiße Ölmasse, verschraubt das Glas sicher und schüttelt so fest Ihr könnt. Schraubglas wieder auf und die Wirkstoffe Eurer Wahl zugeben, nochmal schütteln und ab in den Kühlschrank.

ACHTUNG! Diese Lotion enthält KEINE Konservierungsstoffe und ist daher nur ca. 2  Monate haltbar. Um nicht zu viele Keime in das Glas zu bringen ist es deshalb ratsam, die Lotion z.B. mit einem sauberen Spatel aus dem Glas zu holen. Wenn Ihr die Lotion haltbarer machen möchtet, kommen 14 Tropfen Konservierungsstoffe rein (z.B. Paraben K oder Rokonsal)

Kokosöl als Augen Make-Up Entferner

Ihr könnt eine kleine Menge Kokosöl auf ein Wattepad geben und Eure Augen anschließend sanft reinigen. Entfernt auch wasserfestes Make Up!

Kokosöl als Deo

Das habe ich noch nicht ausprobiert, das Rezept möchte ich Euch aber nicht vorenthalten. Euren Achseln könnt Ihr mit purem Kokosöl bereits eine extra Portion Pflege mit wohltuendem, leichtem Duft verpassen. Wer keine massiven Probleme mit Schweißbildung hat, der kann sich ein leichtes Deo selbst herstellen. Ich vermute, dass das für einen verschwitzten Sommer Nichts sein wird, kann es mir im Winter als gesunde Alternative zu den chemischen Keulen aber sehr gut vorstellen.

Ihr benötigt:

3 -4 TL Kokosöl (leicht erwärmt!)

2 TL Natron

4 EL Maisstärke

einige Tropfen ätherischer Öle mit einem Duft Eurer Wahl (wenn gewollt)

Die ätherischen Öle geben Eurem Deo einen etwas intensiveren Duft. Der des Kokosöls verfliegt relativ schnell und wer auf einen tollen Duft nicht verzichten möchte, der sollte sich ein paar nette Düfte raussuchen. Die Zutaten mixt Ihr einfach zusammen, füllt die Masse z.B. in ein kleines Döschen und packt das Ganze anschließend für ne Zeit in den Kühlschrank, damit alles schön fest wird.
Fertig!

Mein Fazit:

Dass das Kokosöl SO vielseitig ist, hätte ich mir vorher nie vorstellen können. Ebenso wenig, dass es so dermaßen einfach ist, sich damit etwas Gutes zu tun. Ich bin und bleibe hin und weg. Für mich DAS Produkt schlechthin. Vermutlich werde ich noch Monate lang damit rum experimentieren und mir einen Lebenslang-Vorrat anschaffen. Ich kann an dieser Stelle ganz klar sagen: Noch NIE hat mich irgendetwas so vom Hocker gehauen. Fünf Check-Lights können die Begeisterung nicht mal im Ansatz erfassen.

Wer seine Kosmetik gerne selbst herstellt, sich auf natürlichere Art und Weise pflegen und ernähren möchte, seinem Körper, dem Geist und der Haut etwas Gutes tun will, der kommt an dem Kokosöl einfach nicht vorbei.

Vielen, vielen Dank an das Team von Peter Burr Naturprodukte!

Info

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

12 Kommentare

  • puh, nun bin ich durchs Video durch…Deine Begeisterung ist ja putzig. Die Vielseitigkeit des Kokosöls überrascht in der Tat. Einige genannte Verwendungsmöglichkeiten bzw. positive Wirkungen würde ich kritischerweise jedoch anzweifeln (so z.B. auf Viren und Bakterien). Zum Kochen / Backen würde es mich schon reizen, zum auf die Haut oder ins Haar schmieren eher weniger. Bin nicht so ein Fan von Haut- und Haarölen.
    Nichts desto trotz ein schöner Bericht.

    Liebe Grüße
    Häsin

  • Das ist ja total cool! Das muss ich unbedingt mal ausprobieren!! Seit der Schwangerschaft habe ich leider mega trockene Haut (auch aufm Kopp) und auch ziemlich trockene und strohige Haare. Vielleicht krieg ich das damit ja wieder ein bisschen in den Griff. 🙂

    Ps. Was ist an geschwollenen Brustwarzen denn so lustig, hä? 😛 [Gnihihihi…kleiner Witz, fands nur witzig, dass du an der Stelle so lachen musstest 😀 ]

  • Hi liebe Sanny,
    ich hätte mir auch im Leben nicht vorstellen können, wie vielseitig es ist.
    Das Peeling und die Lotion klingen bezaubernd, besonders weil alleine der Duft von Kokos sooo viel Wellness vermittelt. (wenn man ihn mag)
    Haha, Tati, Deine Mama und ich… super 😀

    Ganz liebe Grüße von Marion
    Wahnsinn, ich bin gespannt, wie es sich auf Dauer auf Dein Köpfchen auswirkt und drücke Dir die Daumen, dass Du es endlich los wirst.

  • Huhuuuuuu,

    hach, in einem Video von der Checkerin verewigt mit dem Mariönsche und deiner Ma, finde ich suuuper! Auch wenn ich mich jetzt irgendwie gerade wieder mal uuuuuralt fühle *muhahahaaaaaa*.

    Wow, das ist wirklich ein Multitalent. Gerade bei meiner empfindlichen Haut im Gesicht bestimmt eine geniale Alternative.

    Und Sanny… du bist immer scharf! 😉

    Viele Grüße und bis bald – Tati

  • Vielen Dank für die „Rezepte“.Ich mag den Kokosduft bei der Körperpflege, aber wer weis, wieviel Chemie in den ganzen herkömmlichen Produkten steckt.
    Ich werde mal deine probieren…bin sehr gespannt.
    Vielen Dank für die vielen Inspirationen.
    LG

  • Sauber, danke dir für den Bericht! Ich benutze das Öl schon ne Weile und liebe es. Aber Achtung: Kokosöl ist nicht komedogen, kann bei Anwendung im Gesicht Poren verstopfen und Pickelchen fördern. Muss man ausprobieren.

  • Du bist so eine obercoole Socke- das gibt’s ja nicht.
    Hab seit heute auch kokosöl und bin genauso fribbelig begeistert wie du!
    Mach unbedingt weiter so!
    Beste kokosnussige Grüße
    Mareike

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