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Kolumne

Monatsrückblick 03/22

Im Monatsrückblick lasse ich den vergangenen Monat Revue passieren und teile meine Gedanken & Erlebnisse.

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|Gesehen (Serien/Filme)| „The Big Short*“ (war interessant in Bezug auf die Thematik des globalen Zusammenbruchs der Wirtschaft), „Katakomben*“ (hat uns nicht gefallen), „We Summon the Darkness*“ (war okay), „The Lodge*“ (hat uns nicht so gefallen), „Kind 44*“ (war ganz gut)

|Gesehen (Dokus usw.)|Down-Syndrom: Wie finden Betroffene das Wort „Downie“? | 1LIVE Dumm Gefragt“ (sehr wichtiges Thema), „Alkohol: Erfolgreiche Frauen und die Sucht“ (ebenfalls sehr wichtig und spannend auch nochmal den Blick von anderen in Bezug auf Alkohol und Abhängigkeit zu sehen), „Bis zum letzten Tropfen | Was passiert, wenn unser Wasser verschwindet?“ (sollte um die Welt gehen…), „Bloß nicht krank werden – Menschen ohne Krankenversicherung“ (die Thematik war mir bekannt, jetzt aber persönliche Geschichten und Gesichter dazu zu sehen, hat es für mich nochmal unfassbarer gemacht), „Der große Traum vom Aufstieg: Mein Weg nach oben“ (so von wegen Chancengleichheit und jeder ist seines Glückes Schmied), „Wunschkinder für Solo-Männer“ (auch sooo wichtig und für mich auch echt aufschlussreich das Thema aus dieser Perspektive zu sehen. Bin auf Vorurteile gestoßen, die mir bisher gar nicht bewusst waren), „Neue Wege in der Pflege“ (mag neue Wege, gerade in diesem Bereich sind sie auch zwingend notwendig), „Fasten und Heilen“ (spannendes Thema, das bei mir mit vielen Vorurteilen behaftet ist), „Jung, arm und ausgebremst“ (es ist einfach so unfassbar und zeigt nochmal mehr die Mär der Chancengleichheit), „What identical twins separated at birth teach us about genetics“ (mega interessant!), „Street Karaoke Singing with Strangers in Perth!“ (rührt mich einfach immer wieder zu Tränen, wenn Menschen gemeinsam für Musik brennen)

|Gehört| Florence + The Machine „King*“ (LIEBE!)

|Getan| gearbeitet, getanzt, gespielt, gehört, geguckt, gemalt, gerätselt, genossen, gesonnt, gegangen, geboostert, gelesen, geweint, gelernt, Abschied genommen, geschrieben, fotografiert

|Gefreut| über Vogelgezwitscher, Kröten- und Grasfrosch Laich, sprießende Gänseblümchen und Lärchen (und zig andere Pflanzen natürlich), draußen sitzen, Familien- und Freundezeit

|Geärgert| über nichts was mir jetzt gerade noch präsent wäre

|Gelesen| Nochmal „Unruhe im Kopf – Über die Entstehung und Heilung der Aufmerksamkeitsdefizitstörungen ADHS*“ von Dr. Gabor Maté (auch wenn ich viele der Aussagen im Buch für absolut unwissenschaftlich halte, konnte ich einiges für mich mitnehmen)

|Gekauft| Hefeflocken*, eine PC-Maus*, ein Kleid und zwei Shirts

|Gelernt| Warum viele Insektenhotels nicht hilfreich / sinnvoll sind und wie es besser geht (siehe z.B. hier), dass (das nicht religiöse) Fasten durchaus gesundheitliche Nutzen haben kann, dass Single-Männer und homosexuelle Männer mit Kinderwunsch in unserer Gesellschafft offenbar kaum einen Platz haben

|Geplant| Freunde in Dortmund besuchen, schwimmen, arbeiten

|Fotografiert|


Abschied von Rosi 🐭🌈

Genau eine Woche nach ihrem Einzug bei uns, mussten wir uns von Rosi verabschieden. Ursprünglich sollte ihr Tumor Mitte März entfernt werden, aber leider hat sich Rosis Zustand immer mehr verschlechtert. Alles deutete auf irgendein schweres neurologisches Problem (Schlaganfall oder ggf. Gehirntumor) hin, so dass wir uns letzten Endes dazu entschieden, sie einschläfern zu lassen.

Ach, Rosi-Rosinchen. Viel zu viel Zeit deines Lebens warst du alleine. Dein Leben mit drei anderen Rattenmädels hast du scheinbar genossen. Wir hätten unser Zuhause so gerne noch länger mit dir geteilt!

Am meisten geliebt hast du Kuscheln mit Lotta und Rosinen knabbern 😅 Deine anfängliche Scheu gegenüber uns Menschen hat sich innerhalb der kurzen Zeit in vorsichtige Neugierde verwandelt. Im Auslauf hast du neugierig aus allen Ecken hervor gelugt und dich hin und wieder getraut, bei uns vorbei zu schnuppern.

Die letzten zwei Tage hast du dann sogar freiwillig den Weg mit Lotta unter meine Wolldecke gefunden, um dort eingekuschelt zu pennen. Ich hätte das sooo gerne noch länger mit euch genossen. Wir werden dich vermissen und gerne an die Zeit mit dir zurück denken 💜


Haben die Medien die Macht?

Nachrichten sind selten neutral und lenken die Masse bewusst in eine bestimmte Richtung. Die Titel der Artikel sind oft reißerisch, sollen zum Klicken und/oder Teilen animieren und spielen bewusst mit Emotionen.

Umgekehrt kann die so oft geforderte neutrale Berichterstattung auch zum Problem werden. Nennt sich „Falsche Ausgewogenheit“. Die Auswirkungen der Berichterstattungen über den Klimawandel oder Covid-19 sind gute Beispiele für die Schattenseiten (vermeintlicher) Neutralität (mehr zu dieser Problematik lesen).

In „den Medien“ arbeiten halt keine Heiligen, sondern Menschen. Menschen mit persönlichen Meinungen, Erfahrungen, Charakteren, eigenen Problemen, Interessen, Stärken und Schwächen. Einige lieben ihren Job, andere hassen ihn. Manche sind sorgfältig, andere nicht. Keine Meinung und Emotion zu haben ist als Mensch unmöglich.

Ich finde es durchaus wichtig und richtig, dass der Trend immer mehr in Richtung „klare Kante zeigen“ geht. Das was meiner Meinung nach problematisch ist, ist die bewusste Beeinflussung in verschiedene Richtungen (a.k.a. „Framing„) und das absichtliche Triggern von Informationen durch Clickbait-Überschriften mit (meiner Definition nach) „Falschaussagen“.

Was ich meine zeigt ein kurzer Blick in aktuelle Schlagzeilen (vom 29.03.):

„Drohnenaufnahmen zeigen zerstörtes Theater in Mariupol“ (das Theater wurde vor drei Wochen angegriffen)

„Keine Sanktionen: Erdoğan baut mit Putin lieber ein AKW“ (die Aussage bezieht sich auf eine Meldung aus 2015)

„USA schaffen weitere Kampfjets und US-Soldaten nach Deutschland“ (ausländische Militärbasen sind in Deutschland üblich)

„Sonst ist Putin morgen vielleicht in Dresden“ (bezieht sich auf eine Aussage des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aus einem fast 10 Minuten langen Interview. Der tatsächliche Wortlaut: „Putin wird nicht in der Ukraine Halt machen. Daher ist es im Interesse des Westens ihn hier zu stoppen. Sonst wird er morgen in Polen, im Baltikum sein oder wer weiß, vielleicht in seiner Lieblingsstadt Dresden, wo er als KGB-Agent gearbeitet hat“)

In Anbetracht der Tatsache, dass ein Großteil der Menschen im Internet nur die Überschrift liest (vgl. hier) und mehr als die Hälfte die tatsächlichen Inhalte für nur ca. 15 Sekunden überfliegt (vgl. hier) ist der Trend zu Clickbait Überschriften durchaus besorgniserregend.

Das Schöne dabei ist: Wie immer haben wir es selbst in der Hand. Wir können nicht nur entscheiden, was und wie viel wir konsumieren, sondern auch bewusst lernen zu steuern, wie wir mit Nachrichten umgehen und wieviel Macht wir möglichen aufkommenden Emotionen über unser Leben geben. Das übe ich gerade.


Und sonst so?

Wir waren viel draußen, haben mit meiner Familie einen tollen Escape Room in Wuppertal gemacht, ich habe viel gelesen, jeden morgen getanzt (hier meine allgemeine Tanz-Playlist und meine spezielle Morgentanz-Playlist. Letztere vorrangig mit Kinderliedern. Die bringen mich morgens in gute Stimmung), ein bisschen gemalt, neue Bilder für unsere Wände ausgesucht und aufgehängt und die Wohnung etwas umgeräumt.

Außerdem habe ich über Minimalismus im Wohnzimmer geschrieben und wir haben meine Oma im Heim besucht und anschließend unsere Mittagspause im Café Medusa genossen.

Das war es von meinem Monat für jetzt. Wir lesen uns nächsten Monat wieder – bis dahin! :-)

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