Gaumenfreuden


Warmes Frühstück für mehr Wohlbefinden – Meine Lieblingsrezepte

Hinweis
Bei mir gibt es (absichtlich) „normale Essensfotos“. Mein Essen sieht so aus. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Auch wenn ich jedes Mal damit zu kämpfen habe, das mein Essen manchmal vielleicht nicht so schön durchgestylt aussieht wie bei anderen. Es ist eben die Realität.

Früher hätte ich mir nie vorstellen können, ein warmes Frühstück zu mir zu nehmen. Tatsächlich frühstücke ich überhaupt erst seit vier Jahren regelmäßig. Im letzten dreiviertel Jahr habe ich die Vorteile eines warmen Frühstücks zu schätzen gelernt und sie deshalb fest in meine Morgenroutine etabliert. Ausnahmen (z.B. Sonntags Brötchen) oder zwischendurch selbstgebackenes Brot bestätigen wie immer die Regel.

Gleiches gilt übrigens auch für warmes Wasser. Tatsächlich trinke ich, im Winter wie im Sommer, mittlerweile am liebsten warmes Wasser (oder Tee) und keine kalten Getränke mehr. Ich hab mich, nach einer kurzen Eingewöhnung, sehr daran gewöhnt und möchte beides nicht mehr missen. Morgens genieße ich es mittlerweile, mir für diese Mahlzeit ausreichend Zeit zu nehmen und sie liebevoll zu zubereiten. Irgendwie gibt mir das einfach ein zufriedenes und glückliches Gefühl.

Für alle, die Inspiration suchen oder die vielleicht Lust und Zeit haben, ein warmes Frühstück auszuprobieren, gibt es heute meine drei absoluten Lieblingsrezepte. Wie immer gilt : Meine Vorliebe, meine Entwicklung, mein Geschmack. Ich möchte niemandem etwas aufzwingen/einreden und auch niemandem das „normale Frühstück“ absprechen. Es ist einfach nur eine von vielen Möglichkeiten zu frühstücken und ich erzähle Euch von meinem Weg :-)

Welche Vorteile hat ein warmes Frühstück eigentlich ?

  • Heißhungerattacken werden durch ein regelmäßiges, warmes Frühstück minimiert
  • warme Speisen kurbeln den Stoffwechsel an
  • warmes Frühstück sorgt für mehr Wohlbefinden und ein wohliges Körpergefühl
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • warme Speisen können grundsätzlich schneller verdaut werden, als kalte Gerichte und sind so bekömmlicher
  • es wärmt von Innen

Ich mag warmes Frühstück vor allem, weil die Zubereitung ein wenig zusätzliche Ruhe in meinen Morgen bringt und weil ich das wärmende Gefühl wirklich sehr genieße.

Warmer Hafer-Bananenbrei

Haferflocken sind aus meiner Sicht echtes Superfood. Sie fördern durch viele Vitamine, Mineralien, Eiweiße und Ballaststoffe das Immunsystem, die Verdauung, eine gesunde Haut und einen gesunden Blutzuckerspiegel. 

Zutaten (1 Portion):

  • ca. 50 g Haferflocken
  • ca. 200 ml Milch (ich nutze immer selbstgemachte Hafermilch -> 40 g Haferflocken auf 500 ml Wasser – ab in den Mixer, fertig!)
  • 1 Banane
  • eine handvoll Leinsamen
  • Obst nach Wahl (z.B. Himbeeren oder Heidelbeeren)
  • Süßungsmittel nach Belieben (ich find es mit Bananen immer schon ausreichend süß)

Zubereitung (ca. 15 Minuten):

  • Haferflocken + Milch (lieber erst mal zu wenig und dann langsam nachschütten, wie bei Risotto) in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze kochen, bis die Haferflocken „gar“ sind (ca. 15 Minuten) – gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt!
  • 3/4 der (möglichst reifen) Banane mit der Gabel zermatschen und zu den Haferflocken geben
  • die restliche Banane in Scheiben schneiden
  • Haferflockenbrei in eine Schüssel geben; mit den restlichen Bananen, Leinsamen und Obst belegen
  • wer es noch süßer möchte, nutzt z.B. Ahornsirup oder Agavendicksaft nach Belieben
  • wenn ihr die Hafermilch selber macht kann es sein, dass sich später etwas Wasser in der Müslischale absetzt – das ist normal, ihr könnt einfach nochmal umrühren wenn es Euch stört

Wärmende Hirse mit Obst und Früchten

Hirse gilt hier in unserer Gegend irgendwie immer als „Vogelfutter“, dabei ist auch Hirse ein echtes Superfood. Sie enthält viel Silizium (gut für Haut & Haar), Eisen (guter Energielieferant gerade für uns Frauen),  Magnesium, sowie die Vitamine A, B und E. Außerdem ist Hirse Glutenfrei und deshalb nicht nur für Menschen mit einer Unverträglichkeit, sondern auch mit einem Reizmagen/Reizdarm super geeignet. Und auch Hirse stärkt das Immunsystem und hemmt Entzündungen im Körper.

Hirse hatte ich für das Frühstück bisher gar nicht auf dem Schirm. Die Idee zu diesem warmen Frühstück bekam ich vor einer Woche von Magdalena und habe ihre Variante für mich passend ergänzt. Die Kombination ist dann direkt in meine Top 3 aufgestiegen. Ich liebe es!

Zutaten (für 1 Portion):

  • ca. 40 g Hirse + ca. 100 ml Wasser (am besten im Verhältnis 1:2 aber mit nem ticken mehr Wasser)
  • 1/4 Apfel
  • 1/4 Banane
  • anderes Obst wenn ihr mögt
  • drei bis sechs Nüsse nach Wahl
  • ein oder zwei Datteln oder was Ihr sonst an Trockenobst gern mögt
  • optional: Dattel-Leinsamen Granulat* und Ceylon Zimt*, Ingwer und Kurkuma frisch gerieben (stärken u.a. Immunsystem, Wohlbefinden und Wärmegefühl), Ahornsirup, Chiasamen oder Leinsamen

Zubereitung (ca. 20 Minuten):

  • Hirse nach Anleitung kochen (ggf. darauf achten, dass sie nicht anbrennt)
  • (Trocken-)Obst und Nüsse nach Belieben klein schneiden
  • 5 Minuten bevor die Hirse fertig ist, Apfelstückchen und Datteln dazu geben
  • sobald die Hirse gar ist, alles in eine kleine Schale geben, mit Obst, Nüssen und was Ihr sonst noch wollt bestreuen und warm genießen

Warmer „Möhrenkuchen“ Haferbrei

Zutaten (1 Portion):

  • 1 kleine Möhre
  • ca. 50 g Haferflocken
  • ca. 200 ml Milch eurer Wahl
  • eine handvoll Walnüsse
  • ein paar Rosinen
  • 1 TL Ceylon Zimt
  • 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft

Zubereitung (ca. 20 Minuten):

  • Möhre schälen und raspeln
  • Haferflocken + Möhrenraspel + Milch (lieber erst mal zu wenig und dann langsam nachschütten, wie bei Risotto)in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze kochen, bis die Haferflocken „gar“ sind (ca. 15 Minuten) – gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt!
  • die Walnüsse zerhacken
  • sobald die Haferflocken weich sind, gebt ihr sie in eine Schüssel, streut Walnüsse + Rosinen darüber und wenn ihr mögt etwas Zimt + 1 EL Ahornsirup/Agavendicksaft
  • schmeckt mega lecker, wie warmer Möhrenkuchen finde ich :-) Übrigens auch als kalte Overnight Oats Variante (einfach alles miteinander vermengen und über Nacht ab in den Kühlschrank, ich mag es warm aber doch lieber)

Wie frühstückst Du am liebsten? Hast Du Erfahrung mit warmem Frühstück gemacht? Ist das was für Dich? Isst du vielleicht sogar etwas ganz anderes als Brot oder Müsli? Lass es mich wissen!

Hast Du mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über deinen Kommentar! Gern kannst Du mich auch bei Insta / Facebook auf deinem Foto mit @diecheckerin.de markieren, damit ich unter deinem Beitrag kommentieren kann. 

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Über den Autor

Die Checkerin

[Sinnn­flu­en­cerin]
Person, die [in sozialen Netzwerken] Menschen mit großer Vorliebe zum Nachdenken anregt und mit unterschiedlichen Themen inspiriert

1 Kommentar

  • Hast Du schon Hafergrütze (Steel cut oats) probiert?
    Das ist mittlerweile mein Standardfrühstück

    Porridge:
    Ein Teil Hafergrütze in etwas Butter anrösten
    2-3 Teile Wasser und eine Prise Salz dazu
    Kurz aufkochen, Deckel drauf, über Nacht stehen lassen
    Morgens die gewünschte Menge kurz in die Mikrowelle, (Trocken)Obst und/oder Nüsse nach Geschmack dazu, nach Wunsch süßen, fertig.

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