Ausflugstipp Schwarzwald: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

der alternative Wolf- und Bärenpark war für mich der berührendste und lehrreichste Tierparkbesuch EVER
Während unserer 5 Tage Entspannung im Schwarzwald haben wir uns auch für einen Besuch des alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald entschieden. Die Stiftung für Bären (mit einem weiteren Bärenpark in Worbis) setzt sich hauptsächlich für Bären aus schlechter Haltung ein, aber auch Wölfe und Luchse werden gerettet und unterstützt. In den Freigehegen der alternativen Parks finden sie ein neues, tiergerechtes Zuhause.

Ich habe wirklich schon viele gerettete Tiere gesehen, war sogar im Bärenwald Müritz, der ein ähnliches Ziel verfolgt aber nie war das Schicksal der Tiere und die gebrochene Seele so präsent wie in diesem Park und nie habe ich mich so gut aufgeklärt gefphlt. Man konnte den Bären ihre furchtbare Vergangenheit nicht nur ansehen, sondern sie regelrecht spüren. Ich kann das gar nicht genau beschreiben aber das war für mich bisher der berührendste Tierparkbesuch überhaupt

Wölfe als Therapeuten für die Bären und es funktioniert
In diesem Park können die Bären wirklich versuchen, ihren Frieden zu finden und all die Grausamkeiten ihrer Vergangenheit zumindest hinter sich lassen. Besonders interessant fand ich dabei die Tatsach3e, dass die Wölfe als „Therapeuten“ für die Bären fungieren.

Die Wölfe sind eine Art Beschäftigungstherapie. Viele Bären haben durch ihre nicht artgerechte Haltung und die teilweise grausamen Misshandlungen psychische Schäden davon getragen. Das Wolfsrudel streift durch die Wälder und regt die Bären dazu an, ihr Gebiet ganz genau im Auge zu bezahlten. Außerdem klauen die Wölfe manchmal das Futter der Bären (oder versuchen es zumindest). Durch dieses Verhalten entsteht eine Interaktion zwischen Bären und Wölfen, von der beide Seiten profitieren. Insbesondere die Wölfe werden so aber beschäftigt und „therapiert“ 🙂

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An dem Tag, als wir im alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald waren, hat es in Strömen gegossen. Wirklich der übelste Regen, der einem eigentlich alles vermiest. Und glaub mir, als Wuppertalerin verstehe ich sehr viel von Regen. Wir sind eine der regenreichsten Städte in Deutschland 🙂 Aber trotz des Regenwetters haben wir uns rund zwei einhalb Stunden im Park aufgehalten und die Bären und Wölfe ganz genau beobachten können.

Ich glaube, dass sich dieser Park auch lohnt, um Kindern ein besseres Bewusstsein zu verschaffen, wie sehr Tiere in typischer Gefangenschaft leiden und um uns Erwachsenen selbiges nochmal ganz deutlich werden zu lassen. Die Message, dass wir Menschen für das Leid dieser Tiere verantwortlich sind, kam ganz klar rüber und hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, typische Zoos, Zirkusse, Shows & Co. definitiv zu meiden und stattdessen diese Art des Tierschutzes mit dem Besuch und mit Spenden zu unterstützen.

Der Eintritt kostet übrigens 7€ für Erwachsene. Alle weitere Informationen und Preise findet Ihr hier auf der Homepage des alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald.

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Die Checkerin

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Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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