Aus dem Leben Lifestyle


Im Winter ohne Heizung – Wie geht das?

Geschrieben von Sandra Stüber
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Meine Perspektive
Dieser Artikel ist (wie alle Inhalte auf dieser Plattform) aus meiner persönlichen Sicht geschrieben und basiert auf meinem aktuellen Erfahrungsschatz und Wissensstand. Ich kann und will nicht für die Allgemeinheit sprechen. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Generalisierung und Dogmen. Was ich hier anbiete, ist meine persönliche Perspektive. Vielleicht regt sie zum Nachdenken an, vielleicht habt ihr aber auch gänzlich andere Erfahrungen gemacht und seid nicht meiner Meinung. Das ist okay, denn darum geht es hier ja auch gar nicht :-)

Seit 2010 verbringen wir freiwillig jeden Winter (fast) ohne Heizung. Wenn ich das in einem Gespräch erwähne, ernte ich völlig entsetzte Blicke. Im Winter ohne Heizung? Für die meisten schier unmöglich. Der Hauptgrund dafür, dass wir auf das Heizen weitestgehend verzichten, ist ziemlich simpel: ich krieg die Krise bei typischer Heizungsluft. Mir wird von dieser allumfassenden, trockenen und muffeligen Heizungswärme schlecht. Ich bekomme Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Halsschmerzen und fühle mich nicht gut!

Jetzt schreien die Ersten natürlich auf: JA ABER! Ihr müsst die Luft feucht machen und auch genug lüften und dürft nicht zu viel heizen und umgekehrt auch auf gar keinen Fall zu wenig weil Schimmel und eingefrorene Leitungen und so weiter und so fort.

Das Schöne ist, dass ich a) schon alt genug bin und b) falls das nicht ausreicht, außerdem aus einer Gas- und Wasserinstallateur Familie komme, also entsprechend mit dem nötigen Hintergrundwissen vertraut bin. Wir haben vieles (wirklich!) ausprobiert, aber an den Tatsachen ändert sich (für mich) nichts.

Ich mag warme Heizungsluft nicht. Letzten Endes ist es mir egal ob sie feucht oder trocken ist. Auch draußen kriege ich, jenseits meiner Wohlfühltemperatur von maximal 25 Grad, regelmäßig Beklemmungen und ich hab daraus meine Konsequenzen gezogen. Ein schöner Nebeneffekt ist für uns als “Sparfüchse” natürlich, dass unsere Heizkosten etwas geringer ausfallen (320€ im letzten Jahr bei 65 qm ist also gar nicht SO wenig – liegt allerdings auch an der Heizkostenverteilung, wegen der nur 70% der Kosten nach unserem tatsächlich Verbrauch abgerechnet werden).

Dass ein Winter (fast) ohne Heizung für viele ein regelrechtes Drama ist (mein Umfeld dreht durch, wenn mal die Heizung ausfällt und gleiches taten die Kunden meiner Eltern, wenn es Probleme mit der Heizung gab – das ist für mich z.B. absolut unverständlich). Denn in unseren Breiten kommt man relativ gut ohne Heizung aus. Wenn man nicht gerade in einem schlecht isolierten Uraltbau oder einer Bruchbude wohnt. Ohne Heizung sind es bei uns im Winter konstant um die 17 bis 18 Grad, nach dem Lüften auch schon mal 15 – 16, je nach Außentemperatur. Dennoch: das nennen wir für gewöhnlich schon frühlingshafte Temperaturen.

In der Wohnung  ist es für die meisten kurzfristig vielleicht gerade noch zu “überleben”, auf lange Sicht aber absolut undenkbar. Wie also bitteschön halten wir das aus? Was machen wir, um uns warm zu halten? Wie schaffen wir es, dass nichts schimmelt oder die Leitungen einfrieren? Und was sagen eigentlich unsere Gäste dazu?

Wie man sich im Winter ohne Heizung warm hält

    1. Wärmflaschen
      In allen Größen und Varianten. Wir haben aktuell 10 unterschiedliche Wärmflaschen, davon sind 7 Stück von der Firma Hugo Frosch (hier und hier hab ich schon mal davon erzählt). Wärmflaschen sind die tollste Ersatz-Heizung, die es gibt (neben einem echten Kamin). Unsere absoluten Favoriten sind die Hugo Frosch Lebensart Designkissen mit integrierter Öko-Wärmflasche* (ein Kissen das wärmt – wie geil ist das bitte ?!) und die Kuscheltier-Wärmflaschen. Bei Letzerer fällt es Erwachsenen regelmäßig schwer, sie ihren Kindern zu überlassen – irgendwie total verständlich oder? (Pssst! Nicht die Katze mit dem Kuscheltier verwechseln ;-) )

      Hugo Frosch Lebensart Designkissen mit integrierter Öko-Wärmflasche (ca. 53€ via Amazon*)

      Hugo Frosch Kuscheltier Wärmflasche (UVP: 29,90€ z.B. hier* erhältlich)

    2. Kerzen
      Früher haben wir oft Kerzen als Ersatz genutzt. Allerdings haben wir uns seit Mitte letzten Jahres davon getrennt. Kerzen schaden der Umwelt (vgl. z.B. hier), wie so viele andere Sachen , massiv und für uns war es ein leichtes, deshalb darauf zu verzichten. Wir sind auf unsere umweltfreundlicheren Keramik Öllampen (<-Klick zum Shop) umgestiegen. Die machen nicht nur deutlich schöneres Licht, sondern sind auch dekorativer. Lampenöl, Pflanzenöl & Co. sind insgesamt zwar keine Umweltretter, aber zumindest im direkten Vergleich mit Kerzen umweltfreundlicher.
    3. Decken
      Wenn es mir, an einem langen und fast regungslosen Bürotag zu kalt wird, schnappe ich mir meine Regenbogen Wolldecke (gibt es auf Amazon* oder hier* zu kaufen). Ich liebe Wolldecken und diese (aus 100% Bio-Baumwolle) ganz besonders. Auf dem Foto seht ihr übrigens auch unsere alte “Heizung” in Form unzähliger Teelichte,
    4. Warm anziehen!
      ziemlich simpel und nahe liegend. Wir haben beide zwei dicke Strickjacken und warme Hausschuhe. Das ist aber auch wirklich alles. Wir sitzen hier nicht mit Schal oder gar Handschuhen und Jacke. Letzten Endes wäre das aber natürlich auch eine Alternative zur Heizung, für Menschen, die besonders doll frieren.
    5. Bewegung
      was garantiert IMMER hilft, damit es drinnen warm ist: eine Stunde draußen spazieren. Am aller besten bergauf (das fällt hier in Wuppertal recht leicht). Nach einem solchen Spaziergang ist es mir in der Wohnung in den meisten Fällen sogar vieeel zu warm :-)

Wann heizen wir?

Schlichtweg dann, wenn uns zu kalt ist. Das ist meist der Fall, wenn wir wirklich den gesamten Tag am PC sitzen, krank sind oder die Temperaturen draußen über lange Zeit deutliche Minusgrade haben. Es ist nicht so, dass wir uns das Heizen verbieten. Wir versuchen es einfach, so lange es für uns angenehm ist, zu vermeiden. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Besuch da ist, machen wir die Heizung übrigens immer an! Wir wollen schließlich nicht anderen unseren Lebensstil aufzwingen. Es reicht schon, dass unsere Gäste keine echte Couch mehr bei uns vorfinden. Für manche ist das alleine schon ne echte Herausforderung :-) Umgekehrt ist es für uns übrigens meist eine Qual im Winter in geheizte Wohnungen mit 20 – 22 Grad zu kommen.

Alles halb so wild!

Ihr seht, letzten Endes ist alles halb so wild. Man stellt sich immer vor, wie wir hier mit Eiszapfen am gesamten Körper sitzen und ALLES dafür tun, das Heizen zu vermeiden. Aber die Realität sieht anders aus. Für uns im Vordergrund steht unser Wohlbefinden und bevor ich friere, arrangiere ich mich lieber mit der Heizungsluft, das ist ganz klar. Insgesamt versuche ich das Heizen aber zu vermeiden und bin zum Glück auch keine all zu große Frierhippe.

Wie sieht es bei Euch aus? Braucht ihr eure Heizung zum Überleben oder könnt ihr auch mal ohne? Heizt ihr viel oder wenig? Versucht ihr auf eure Heizkosten zu achten? Und wenn ja: was nutzt ihr alternativ, um euch warm zu halten?

 

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Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

17 Kommentare

  • Bei uns ist es in Küche/Wohnzimmer (ein Raum) und im Bad geheizt. Der Rest funktioniert ohne Heizung- wobei das Schlafzimmer immer ein Streitpunkt bleiben wird🤣 Er – ja, Ich – nein.
    Ich glaube in einer Wohnung mit Nachbarn drüber und drunter, ist es einfacher als in einem freistehenden Haus.

  • Ich hab’ da erst eine Diskussion bzgl. Bürotemperatur gehabt: Im Sommer läuft die Klima durch – es hat dann immer um die 20 Grad, maximal. Das ist ja auf der einen Seite ganz fein, nur: Wenn ich dann raus gehe, fall ich fast um, wenn es auf einmal 15 Grad mehr hat. Und im Hochsommer bin ich im Normalfall luftig angezogen. Mit Kleid und Sandalen wird es unter 20 Grad schon mal kalt.
    Und die (paradoxe) andere Seite: Im Winter wird eingeheizt. Auf 23-24 Grad. ABER im Winter bin ich ja sowieso schon warm angezogen, dass ich am Weg zur Arbeit nicht erfriere.

    Fazit: Im Winter ist mir im Büro zu warm, im Sommer zu kalt. Bravo… -.-

    Und daheim haben wir jetzt seit einem Jahr Fußbodenheizung, ich komm nicht klar damit. In der alten Wohnung haben wir kaum geheizt, jetzt müssen wir aber… (Neubau – Schimmelgefahr wegen der sowieso vorhandenen Feuchtigkeit zu hoch). Im Schlafzimmer geht das einfach nicht, ich hab immer staubtrockene Augen. Und die Neurodermitis mag die Sache mit der Heizungsluft auch nicht… Verzwickt ;)

    Liebe Grüße, Simone

  • Hallo Sanni,

    wir leben seit drei Jahren in einem über hundert Jahre alten Haus. Zuvor hatte es mehrere Jahre leer gestanden, die Rohrleitungen waren kaputt, sodass wir kurzerhand alle herausgerissen haben. Die Renovierung sollte schon längst viel weiter fortgeschritten sein. Aber … Irgendwie gewöhnt man sich halt und irgendwie sind immer andere Sachen wichtiger …

    Wir heizen mit einem alten Beistellherd in der Küche, auf dem wir auch kochen, und mit einem kleinen Kaminofen im Flur der ersten Etage, beide mit Holz befeuert. Dann gibt es noch das Dachgeschoss mit zwei Zimmern. Da ist es schon merklich kühler, aber immer noch auszuhalten. Im ersten Stock sind es wohl so um die 16 Grad. Die Tür zum Bad und zu einem genutzten Zimmer stehen offen, sodass da auch etwas von der Wärme hinkommt.
    In der (ziemlich kleinen) Küche im EG ist es mollig warm, im Esszimmer daneben (nur Durchgang, keine Tür), hat es auch schon mal, wenn es draußen sehr kalt ist, nur um die 6 bis 8 Grad. Da können wir dann, wenn nötig, noch einen Kachelofen anwerfen.

    Das Schlafzimmer wird gar nicht geheizt. Allerdings kann die Temperatur da dann auch schon mal gen Gefrierpunkt wandern. brrr… Da helfen dann viele Decken. Erstmal drunter, interessiert die Temperatur darüber aber eigentlich auch nicht mehr.

    Ich bin im Winter immer im Zwiebellagen-Look gekleidet, oben meistens drei bis vier Schichten (aber schon noch so, dass ich beweglich bleibe :-) ), unter der Jeans noch eine Schafwollhose. Dazu halbhohe warme mit Schafwolle gefütterte Schuhe.

    Mittlerweile finde ich es übrigens in “normal” geheizten Wohnungen und Häusern viel zu warm, auch die Raumluft finde ich dort unangenehm, insgesamt fast nicht auszuhalten, nicht zum Wohlfühlen.

    Ich kenne das übrigens noch von meiner Oma, die in einem alten Mehrfamilienhaus wohnte. Dort gab es nur in der Küche den großen Kohleherd und im Wohnzimmer einen kleinen Kohleofen. Der Rest der Wohnung (zwei Schlafzimmer und der Flur) waren kalt. Im zweiten Schlafzimmer, das der Besuch benutzte (also meine Eltern und ich), wurden gern auch Lebensmittel aufbewahrt, die Kühlung benötigten, in so einem Schränkchen mit Gaze-Tür. Da roch es immer himmlisch nach allen möglichen Leckereien. :-) Und abends dann ab ins Bett, das aus zwei voluminösen Federbetten bestand – eins, auf dem man lag, eins, mit dem man sich zudeckte. Da verschwand ich immer förmlich drin.
    Hach, himmlische Erinnerungen! Die Kälte ist da gar kein negativer Teil davon. :-)

    Liebe Grüße
    Sylvia

    • Liebe Sylvia,

      deine Erzählungen haben mich am frühen Morgen ganz glücklich gemacht und mich irgendwie so “heimelig” fühlen lassen. TOLL! Echt.
      Und das Paradbeispiel für das, was ich behauptet habe: eigentlich braucht man in unseren Breiten keine Heizung. Auch nicht in ollen Häusern (aber sag sowas mal öffentlich, die Leute flippen aus :-D)
      Wie reagiert Euer Besuch?

      Ich empfinde es in anderen Wphnungen genau so, wie du es schreibst. Unangenehm, unaushaltbar und nicht gemütlich. Liegen Welten zwischen irgendwie :-)

  • Ein echt toller Bericht. Finde ich klasse. Wir haben einen Kamin und mit dem, er steht im Wohnzimmer, heizen wir das ganze Haus. Aber nur, wenn wir zu Hause sind. Die Heizkörper bleiben aus. Auch in den 3 Kinderzimmern.
    Toll finde ich auch die Lampen. Wo findet man die? Gruß Bine

  • Wir haben unserer erstes “heizfreies” Jahr bisher. Wir wohnen in einem 100Jahre + Haus mit einer ELEKTRO-DECKENHEIZUNG im Erdgeschoss. Was das kostet kann man sich ja vorstellen. Wir haben jetzt den Stromanbieter zum 30.11. gewechselt… Da dieser aber Abrechnungen nicht ohne Fehler hinkriegt, wollten wir ausharren bis zum 1.12.

    Nun aber das wunderliche… mit ausharren war da nix. Wir sind super durchgekommen bis jetzt. Einzig und allein das Badezimmer heize ich über einen Ölradiator vorm Duschen auf, sonst sterben wir.

    Für uns steht fest, wir haben viele Jahre wohl zu zeitig und zu viel geheizt und geloben Besserung. Ich muss im Winter nicht in dünnen Socken und dünnen Long-Armshirt auf der Couch liegen.

    • Liebe Erstheizstreikerin,

      was für eine herrliche Erkenntnis. Ich hab gestern noch einen Beitrag auf Youtube oder so gesehen, in dem eine Familie seit Jahrzehnten in einem alten Holzhaus auf’m Berg ohne Strom & Co. wohnt. Ich glaub manchmal sind wir einfach den Komfort sehr gewohnt und können uns gar nicht vorstellen, wie es anders funktionieren kann (ohne das wir leiden). Der Beitrag hat mich auch nochmal dazu angeregt, z.B. abends nach der Arbeit einfach mal Kerzen/Öllampen anzuhaben, statt das “große Licht”. Hat jetzt nix mit dem Thema Heizung zu tun, aber passt zu deiner “Es geht ja doch!” Erkenntnis.

      In Bezug auf die Heizung merke ich auch: wenn ich mich einfach winterlich warm anziehe und mich in eine Decke einmuckel, ist es viiiieeel gemütlicher und eine viel schönere Wärme. So ne Elektro-Heizung ist natürlich auch richtig krass teuer. Ich wünsche Euch, dass noch weitere Winter ohne ständiges Heizen easy aushaltbar sind (man gewöhnt sich auch wirklich daran)

      • Kerzen wird man hier im Haus nicht finden. Der Hund hat mal eine gefressen (das war ein Feuerwerk…) und die beiden Jungmiezen (6 Monate) feuern noch zu gern alles von Tischen und Regalen.

        Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass wir im Erdgeschoss wohnen ohne Nachbarn links und rechts. Isolation ist einfach so gut wie gar nicht gegeben. Das kann schonmal fußkalt werden, aber die dicken Flauschesocken sind da recht nützlich.

        Bisher war die Deckenheizung noch gar nicht an. Zwar schade für die ältere Dame über mir, aber wir wollen ihre Fußbodenheizung auch einfach nicht mehr finanzieren. Dafür haben wir nun Decken mit Ärmeln für Abends zum rumcouchen. Einfach gemütlich! 10 Minuten vorm Schlafengehen lege ich mir eine Wärmflasche ins Bett. Ich schlafe zur Zeit wie erschlagen. Keine Ahnung ob es an frischer Luft und muckelig warm liegt oder doch ein Zufall ist.

        Mein Umfeld guckt mich zwar schräg an und es kamen schon Kommentare wie “Aber bei euch im Haus war es doch auch schon mit Heizung immer schon so kalt” aber hey, die, die zu besuch kommen, beschweren sich auch schon seit Jahren dass wir weder eine Kaffeemaschine noch son Pad-teil haben – wozu auch? Wir trinken nunmal keinen Kaffee… Sie kommen trotzdem noch. Also wird das wohl auch keinen abhalten.

        Dazu kommt noch dass ich bemerkt haben ohne diese dusselige Deckenheizung hab ich weniger Kopfschmerzen, die Nase schwillt nicht mehr an. Auch mein Rheuma kommt mit der natürlichen Wärme von Wärmflasche und Decke besser aus als dieses Warm-Kalt-Warm-Kalt-Geschwanke von dieser Elektroheizung.

        Schauen wir mal wann es dann doch fröstelt und wir das Teil anwerfen. Denn eins is ganz klar: doof frieren wegen zweimarkfufzig werden wir garantiert nicht.

  • Also in meiner Dachgeschosswohnung funktioniert das nicht. Heute ist nachts die Heizung ausgefallen. Es ist jetzt mittags deutlich unter 18°C. Denn wir haben auch normalerweise meistens nur 19 grad hier und dafür läuft die Heizung.
    Auch in meiner Studentenbude wäre das nicht gegangen. Morgens war es da schon mal 12°C besonders wenn kein Schnee lag.( schnee isoliert) Die Isolierung von vielen Dächern ist miserabel.

  • Hab das mal an mir selbst beobachtet: wenns im Frühsommer mal unter 20 Grad hat oder man im Sommer nachts draußen sitzt, würde niemand an Heizung denken. Man zieht sich halt ne Jacke über. Wenn das Thermometer im Winter innen unter 18 Grad bleibt, hat man sofort den Drang zu heizen. Das ist einfach gelernt. Ich hatte bisher eine Gaszentralheizung und einen Kachelofen. Der Gasbrenner ist jetzt kaputt und ich werde jetzt nicht wieder eine fossile Heizung einbauen.
    Das einzige sind die Wasserleitungen um die ich mir Sorgen mache, wenn ich im Winter mal ein paar Tage weg bin, aber da tuts wahrscheinl ein Frostwächter für 20 Euro anstatt eine Gasheizung f 10.000. oder hat noch jmd eine Idee f das Problem?

  • Ich lebe bereits seit 5 Jahren fast ohne Heizung. Nur wenn ich über
    Tage Besuch habe oder es zu sehr in Minusgrade geht, dann mach ich
    mir den Kaminofen an. In dieser Heizperiode hatte ich grad mal zwei Tage
    den Ofen an. Meiner Gesundheit tut das sehr gut. Bei mir ist es wie bei dir,
    ich finde die Heizungsluft unangenehm.

    • Liebe Birgit,

      hach, ein Kaminofen wäre richtig toll. Das wünsche ich mir auch später, wenn es ins eigene Haus geht. Denn die Wärme ist doch wirklich viel schöner. Da kann man es dann auch genießen, wenn es wirklich mal zu kalt wird. Ich quäle mich hier immer, wenn wir dann mal die Heizung anmachen, weil die Heizungsluft noch viel unangenehmer ist.

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