Immer wieder Sonntags


Immer wieder Sonntags 139

Eine neue Woche geht zu Ende und während Ihr „Immer wieder Sonntags“ nun doch lesen könnt (und ich es nicht, wie angekündigt, nachschiebe) bin ich bei Magdalena Salvato zum Schattenseminar und stelle mich meinen „Schattengefühlen“. Der Workshop geht den ganzen Sonntag über und ich habe das Gefühl, dass meine Woche eine gute Vorbereitung auf den Workshop war. Mal sehen, ob ich in der Nachschau noch genauso darüber denke.

Fakt ist, dass meine Woche eher ne doofe Woche war. Hier und da ein Lichtblick, aber im Gesamten war sie doof. Und eigentlich war auch mein Geburtstag doof. Aber von vorne.

Montag kam unsere lang ersehnte Lieferung. Das bedeutet für uns, knapp 50 Kartons in den dritten Stock zu tragen. Zu unserem eigenen Erstaunen waren wir nach knapp 30 Minuten aber schon fertig ;-) Seit dem haben wir jede freie Sekunde damit verbracht, Produkte zu kontrollieren, zu etikettieren und wieder zu verpacken. Das mag ich eigentlich ganz gern, weil wir uns dabei immer gut unterhalten, Musik hören und von der Arbeit wenig bemerken.


Dienstag hatte ich mein erstes 1:1 Coaching mit Jennifer Witte. Das war richtig toll und aufschlussreich. Ich mache das „Ernährungscoaching“-Programm von ihr, um mich mit mir selbst und dem Ursprung meiner Verhaltensweisen in Bezug auf meinen Körper, meine Ernährung und Sport auseinander zu setzen. Das ist der einzige Part, den ich bisher komplett im Dunkeln gelassen habe und der jetzt an der Reihe ist.

Es geht dabei also NULL um mein Gewicht, eine Diät oder ähnliches, sondern ganz im Gegenteil, um Gefühle & Gedanken. Darum, sich selbst näher zu kommen und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Im Gespräch mit Jennifer wurde klar, dass ich vieles richtig mache (ausgiebig Frühstücken, viel Wasser trinken, meist gesund ernähren, selber kochen, Brot selber backen, Essenspläne schreiben und sich beim Einkaufen daran halten usw.) aber z.B. absolut unregelmäßig und „zu wenig“ esse. Dadurch ist mein Stoffwechsel völlig am Arsch und alles, was ich Abends dann während meiner Heißhungerattacke (weil ich seit 12 oder 14 Uhr nichts mehr gegessen habe) zu mir nehme, schnappt sich mein Körper gierig und bunkert es.

Mein erstes Ziel ist also, mich regelmäßig zu ernähren und Zwischenmahlzeiten einzubauen. In dieser Woche konnte ich mich, wider erwarten, bisher gar nicht daran halten. Ich dachte, es würde mir deutlich leichter fallen, regelmäßig zu essen. Aber da muss ich doch mehr Arbeit und Disziplin rein stecken, als ich anfänglich dachte. Es kam diese Woche besonders oft vor, dass wir nur gefrühstückt haben und dann erst abends wieder was gegessen haben. Viel Potenzial ist noch da :-) Ich find das Programm aber super effektiv und lerne jeden Tag viel Neues über mich. Nächste Woche steht das nächste 1:1 Gespräch an, da freu ich mich schon drauf. Insgesamt ist es erstaunlich, wie die jeweiligen Arbeitsblätter in Kombination mit der täglichen Meditation dafür sorgen, dass mir einiges klarer wird.

Mittags sind wir dann nach Werne zu Marius Familie gefahren. Es stand für Marius eine Eigentümerversammlung an und ich bin in der Zeit einkaufen gefahren. Danach hab ich im Auto auf ihn gewartet und die Zeit genutzt, um bei Instagram darüber zu philosophieren, wieso Menschen bei 20 Grad im November darüber reden, das Vegan sein extrem ist. Wo doch eigentlich das Wetter extrem ist. 20 Grad im HERBST! Früher hat es zu meinem Geburtstag regelmäßig geschneit. Ich kenne 1000 Dinge die extremer sind, als sich Humus statt Mettwurst aufs Brot zu schmieren. Überschwemmungen. Hitzewellen. Wasserknappheit. Waldbrände. Stürme. Schmelzendes Eis.

Der Klimawandel schlägt uns mitten ins Gesicht, Schüttelt und rüttelt uns, aber das krasseste ist die Checkerin, die sich vegan ernährt und nicht mal nen Kuchen isst, wo Butter drin ist. Ne ehrlich, das ist SO extrem.

Ich frage mich, was noch passieren muss, damit auch der letzte mal aufwacht. Man muss ja nicht gleich Veganer werden (die Welt rettet man damit sicher nicht mehr und überhaupt ist das nicht DAS Allheilmittel), aber wie wäre es, im kleinen anzufangen? Statt sich zu wundern, wie unfassbar krass extrem Veganer sind, einfach für sich im Kleinen was verändern. Weniger Müll produzieren. Kein Wasser mehr kaufen. Kein Brot mehr kaufen. Kein Discounter Fleisch mehr kaufen. Keine Fast Fashion mehr kaufen. Keine Produkte mit Mikroplastik mehr kaufen. Weniger Plastik kaufen. Weniger Fleisch essen. Irgendwas kleines. Die Möglichkeiten sind doch riesen groß!


Mittwoch waren wir bei meiner Oma in der WG, um ihren Geburtstag ein wenig zu feiern. Im Vorfeld telefonierte ich mit zwei ihrer langjährigen Freunde und das hat mich irgendwie traurig gemacht. Zum einen weil diese, nach einem Jahr voller Unsicherheit, erst an diesem Tag von mir erfuhren, wie es Oma geht und das halt entsprechend ein seltsames Kackgefühl war, zum anderen aber auch, weil ich mit diesen Freunden sehr viele Erinnerung an meine Kindheit verbinde. Mit dem einen Pärchen waren Oma, Opa und ich mehrmals im Urlaub, die andere Freundin aus Kanada wollten Opa, Oma, Marius und ich eigentlich in dem Jahr, als Opa starb, gemeinsam besuchen. Logischerweise schmerzen solche Erinnerungen auch etwas.

Außerdem hat sich Omas Zustand weiter verschlechtert und die Einrichtung in der sie untergebracht ist, erinnert mich sehr stark an die Horrorszenarien, die Marius und ich 2010 in Münster mit einer anderen Person und in einer anderen Einrichtung erlebten. Sie wird null gefördert und sitzt im Grunde von morgens bis abends am Tisch. Die Einrichtung schiebt die Verantwortung auf die Angehörigen ab. Wir müssten Bespaßung organisieren, dafür seien sie nicht zuständig. Von außen wird uns oft gesagt, dass das überall so ist und Oma (oder andere Pflegebedürftige) das ja eh nicht mehr mit bekäme. Da kann man halt nichts machen!

Ich hab das oft so nachgeplappert, aber mein Gefühl sagt mir eigentlich etwas anderes. Wer will wissen/beurteilen, was das mit ihr macht? Wie so oft kämpfe ich damit, meinem Gefühl zu vertrauen, statt mich dem „Man kann da eh nix machen“ hinzugeben. Und gleichzeitig merke ich, dass ich gar keine Kraft dafür habe. Mit einem „es geht ihr so weit ja ok“ beschwichtige. Ein scheiß feiger Zwiespalt.


Donnerstag hatte ich Geburtstag. Ich war im Vorfeld schon etwas traurig und angespannt, weil ich eigentlich wieder meinen Geburtstag wandernd im Schwarzwald verbringen wollte, mich aber wegen zu viel Arbeit dagegen entscheiden musste. Im Vorfeld wurde mehrmals angekündigt, dass man nur eben kurz zum Gratulieren anruft oder vorbei huscht. Das hatte meine Vorfreude weiter geschmälert.

Morgens starteten Marius und ich mit einem leckeren Frühstück und der Bescherung. Er hatte morgens extra noch meinen Lieblingskäse & Croissants gekauft. Darüber hab ich mich sehr gefreut! Im Anschluss liefen wir noch ne kleine Runde durch den Wald und ich hab es sehr genossen. Mein Bruder und seine Freundin meldeten sich per Videoanruf aus Bangkok, auch das hat mich sehr gefreut. Danach ging es aber stetig bergab. Es kam so viel (zu viel!) blöder Kack zusammen. Das doofe Gefühl hab ich aber den Tag über verdrängt.

Meine Mama war dann Nachmittags noch kurz da, weder sie noch ich hatten aber viel Zeit, weil ich zum Workshop musste und sie gerade von der Arbeit kam. Das hatte sie im Vorfeld schon angekündigt und ich wusste es auch, aber in der Summe der „Doofheit dieses Tages“ war das, ebenso wie mein selbst gekaufter Kuchen, ein weiterer Tropfen, in ein Fass, das kurz vorm Überlaufen war.

Abends war ich beim Gefährtinnen Workshop zum Thema „Wahrheit“ und die Wahrheit, die ich dort fand, setzt mir auch heute noch schmerzhaft zu. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und man wollte mich aufrichtig feiern. Es gab kleine, zauberhafte Geschenke, aber vor allem aufrichtiges Interesse für mich und meinen Tag. Ich sollte „im Mittelpunkt stehen“. Das hat mich total überfordert. In diesem Moment ist mir bewusst geworden, dass diese „fremden Frauen“, die mich erst seit einem Jahr begleiten und von meinem Leben direkt eigentlich nur wenig wissen, sich mehr für mich interessieren und mir mehr geben, als ein Teil meines Umfeldes.

An meinem Geburtstag lief der Großteil der Unterhaltungen überspitzt dargestellt so ab:  „Alles Gute! Feier schön! Ja ich hab dieses Problem und das Problem und das. Fürchterlich, aber naja. Danke fürs Zuhören. Tschö.“. Ich wurde ganz oft nicht mal danach gefragt, wie es mir geht. Und wie so oft wurden auch dieses Mal wieder angekündigte Geschenke vergessen oder zu spät bestellt. Meine naive Hoffnung, dass die Ankündigungen doch noch als Überraschung etwas später ankommen, hat sich, als ich Abends um viertel nach zehn nach Hause kam in Luft aufgelöst (und heute, als es dann ankam und ich sah, dass es erst an meinem Geburtstag bestellt wurde, nochmal bestätigt).

Dabei geht es gar nicht um das vergessene Geschenk, den abgesagten oder verkürzten Besuch, den blöden Anruf, oder sonst irgendwas dieser Art. Es geht auch nicht darum, dass ich hier ne große Party haben will (denn das will ich nicht). Was ich erwarte ist, dass man das, wofür man sich entscheidet (ein Anruf, ein Besuch, ein Geschenk, eine Nachricht …) aus vollem Herzen tut. Es ist die Tatsache, dass es den Personen nicht wichtig (genug) ist. Dass ICH nicht wichtig (genug) bin. Nicht mal an meinem Geburtstag. Der einzige Tag im Jahr, an dem ich überhaupt darauf hoffe, dass sich alles „nur um mich dreht“.

Man kann dafür tausende Ausreden und Ausflüchte, Erklärungen und Gründe finden. Es ist aber wie es ist. Ich war (in diesem Augenblick) nicht wichtig genug für die Person und das hat man mich spüren lassen. Es liegt nicht an zu vielen Terminen, an „du weißt doch wie ich bin“, an privaten Problemen, sondern immer an den Prioritäten. Das ist auch okay. Ich setze selbst Prioritäten und bemühe mich gerade ja sogar, meine Priorität auf MICH statt auf andere zu setzen. (immerhin habe ich selbst jetzt ein schlechtes Gefühl und zerbreche mir den Kopf, weil ICH andere ja theoretisch damit verletzen könnte, dass ich keinen schönen Geburtstag hatte und sie mich verletzt haben – wie bescheuert ist das?!). Aber wenn ich Prioritäten setze, dann schaue ich zumindest, dass ich andere damit nicht verletze. Ganz besonders doch, wenn ich weiß, dass dieser Person der Geburtstag immer schon am Herzen lag.

Wie oft ich mir Monate vorher den Kopf zerbreche, wie ich dem Geburstagskind eine Freude bereiten kann. Was ich noch extra basteln/kaufen/sagen/schreiben kann, damit man sich geliebt und gesehen fühlt. Und wie oft ich am Tag der Geschenkübergabe dann nicht mal zufrieden bin, weil ich das Gefühl habe, es ist nicht genug. Umgekehrt kommt da oft kaum was zurück. Das wurmt mich. Wohl auch, weil ich weiß, dass es meine Erwartungshaltung ist, die überhaupt Schmerz und Enttäuschung möglich macht.

Stattdessen wartete z.B. die folgende Nachricht meiner Oma auf meinem Anrufbeantworter:

„Hi Sandra, wo bisse denn? Ich wollt Dir zu deinem Geburtstag gratulieren. Ich hoffe Du bist nicht bis zur Bewusstlosigkeit besoffen, weil Du feierst. Hör mal, kannst Du mich mal gleich eben zurück rufen? Ich kann mich nämlich nicht bewegen, ich hab es so im Rücken und ich hätt gern wenn Du oder ihr für mich einkaufen würdet. Ja? Bis dann! Tschööö.“. Im Ton meiner Oma kommt das natürlich nochmal extra unverschämt rüber.Und ja, ich weiß. Meine Oma ist so. Ich werde sie nicht mehr ändern und kann den Kontakt abbrechen. Es tut deshalb aber nicht weniger weh.

An meinem Geburtstag habe ich versucht das und viele andere Sachen, nicht an mich ran zu lassen. Ich hab die Gefühle weg geschoben und bin dafür Freitag dann von meiner Traurigkeit übermannt worden. Ich hab mich wertlos, ungeliebt und alleine gelassen gefühlt. Das Gefühl hat mich Freitag komplett eingenommen und schwappt auch jetzt noch zwischenzeitlich über. Da ist wirklich ne riesen Wunde aufgerissen.  Und wieder kämpfe ich damit, meinem Gefühl zu vertrauen. Weil viele mir sagen „Das war doch gar nicht so gemeint weil xyz und das ist so und so weil abc.“. Vielleicht. Es ändert aber nichts daran, wie sehr es mich in der Summe verletzt.

Einige (aber zum Glück nicht alle!) Menschen haben sich bei mir gemeldet, weil man das halt so macht. Nicht, weil sie mir etwas Gutes tun und sich mit mir freuen und/oder mich feiern sollten, sondern weil man das ja machen muss. Sonst fühlt man sich doof und hat ein schlechtes Gewissen. Oft möchte man sich das nicht eingestehen, aber es ist halt so. Ich kenne es von mir selber und habe in Folge dessen z.B. seit meinem 18 Lebensjahr aufgehört auf Geburtstage zu gehen, bei denen ich zum Geburtstagskind keine tiefere Bindung habe. Alles andere kam mir unehrlich vor. Und genau diese Unehrlichkeit, diese Gleichgültigkeit habe ich an meinem Geburtstag gespürt.

In Kombination damit, abends im Kreis der (eigentlich ja „Fremden“) Frauen so voller Liebe empfangen und gesehen zu werden, war es doppelt und dreifach traurig. Die Erkenntnis muss ich gerade erst mal verarbeiten. Lernen, dass ich mich davon distanzieren muss. Dass ICH diejenige bin, die sich ihren schönen Geburtstag ins Leben holen muss. So wie in den letzten Jahren, wo wir einfach zu zweit wandern waren und ich wunderwunderschöne Geburtstag erlebt habe.

Und ich muss vor allem verinnerlichen, dass es nicht an mir liegt. Dass ich es wert bin, geliebt, gefeiert und gesehen zu werden. Dass das zwar Donnerstag ein Teil der Realität war, ich diese aber ändern kann. Aus solchen Verletzungen kann man nur lernen und daran wachsen.

Es gab an meinem Geburtstag aber ja, neben dem Frühstück und dem Gefährtinnen Abend, auch etwas Schönes!

Zum Beispiel das selbst genähte Sitzkissen von meiner Mutter, das richtig, richtig schön geworden ist. Oder das Set zum Käse selber machen, das Marius mir geschenkt hat *_* Oder ein wunderschöner und selbstgemachter Kalender für den Dezember mit Weisheiten und kleinen Sonnenfängern als Geschenk. Oder leckerer Lieblingstee. Und Lieblingssüßigkeiten. Energiesteine. Ein Holz Amulett. Aber vor allem Menschen, die an mich gedacht haben und da waren (gedanklich oder in echt).


Freitag hatte ich dann noch zu allem Überfluss  (ich hab quasi morgens schon damit gestartet zu weinen und mich nur für das folgende Gespräch zusammen gerissen) ein geschäftliches Gespräch, das echt VÖLLIG absurd ablief. Ich war so gefangen und sprachlos, dass ich erst später realisiert habe, was mir da gerade entgegen geworfen wurde. Unter anderem, dass man eigentlich nur hübsche, gestylte Influencerinnen, aber nicht so kernige wie mich kenne. Dass ich ja offenbar auf dem totalen Heiltrip wäre und man schon dachte, ich würde mit meinem Traumfänger um die Ecke kommen, um die bösen Energien fern zu halten. Sei ja nicht böse gemeint, man sei eben gerade raus. Es wäre aber schon witzig, dass man vegan wäre, aber dann Schuhe für 50€ tragen würde, die mit dem Blut kleiner Kinder geklebt werden. Wie sich das vertragen würde. Wäre halt alles immer mit zweierlei Maß messen.  Dieser Mensch war so voll gepröfft mit Uninformiertheit und Vorurteilen, dass es mich echt sprachlos gemacht hat.

Ein Kacktag! Wir haben aber dennoch Nachmittags unsere Kartons weiter kontrolliert und Produkte etikettiert. Selbst und ständig halt :-P (auch so ein bescheuerter Zwangssatz, ich seh das absolut nicht so, vielleicht greife ich das Thema auch nochmal wann anders auf :-) ). Danach haben wir dann noch unsere ersten beiden veganen Camemberts angesetzt. Mit echten Milchsäurebakterien übrigens. Das Einzige, das bei solchen Käsesorten anders ist, als bei herkömmlichen Käse, ist die Milch.


Jetzt, wo ich das hier vor schreibe, haben wir Samstag. Mir geht es wieder besser, nach dem ich gestern Abend noch viel und fies geweint habe und von Marius getröstet wurde. Heute ist ein Spaziergang angedacht, ich muss noch Fotos für das neue Produkt machen, wir müssen den Käse weiter bearbeiten, ich muss noch Artikel schreiben und ein paar Aufträge abarbeiten.

Und Morgen (also für Euch heute) steht das Schattenseminar an. Das Tagesseminar, das mich von Anfang an am meisten angesprochen hat und auf das ich mich seit einem Jahr freue (und gleichzeitig Angst davor habe). Im Fokus stehen alle Schattengefühle. Wut, Hass, Neid, Eifersucht, Gier, Scham, Konkurrenz. Gefühle, die sich schlecht anfühlen, die wir nicht mögen und schon gar nicht gern zugeben. Weder vor uns noch vor anderen. Wir verschließen sie tief in uns und reden auch nur selten darüber.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich mit diesem Workshop an meine Grenzen kommen werde. Denn ich hab wirklich viele Schattengefühle, die ich ganz tief vergraben habe. Aber ich weiß mich in guten Händen und in guter und sicherer Gesellschaft. Und genau deshalb überwiegt auch meine Freude auf den Workshop.

Aphorismus der Woche:

Die Enttäuschung ist die Tochter der Illusion.
© Dominik Buchwald

|Gesehen| einen Specht
|Gelesen| Osho „Reife
|Gehört| nichts
|Getan| gearbeitet, geweint, gelacht, gedacht, gelernt, gepackt
|Gegessen| siehe Was essen wir heute
|Gefreut| über doch auch viele, die aufrichtig an mich gedacht haben 
|Geärgert| über mich selbst
|Gewünscht| weit wegfahren
|Gekauft| nichts
|Geliebt| Marius 
|Geschrieben|  Was essen wir heute und Fünf Fragen am Fünften und Buchinspiration
|Geplant| ein paar Arzt- und Geschäftstermine, Herzheilung bei Magdalena (uh ich glaub, die kann ich dieses Mal sehr gut gebrauchen!) und ansonsten vor allem viel arbeiten :-) 

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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