Immer wieder Sonntags


Immer wieder Sonntags 229

Geschrieben von Sandra Stüber

|Gesehen| die großartige Doku “Unvergesslich” und “Diese Katzenbabys werden nicht gerettet – Das miese Geschäft mit Fake Rettungen
|Gehört| meine Playlists
|Getan| gearbeitet, geschwitzt, gegangen, gelacht, gelesen, gestreamt, gelernt, eingekauft
|Gefreut| über eine blühende Seerose, eine neue Whole Food Box und etwas Abkühlung
|Gelesen| Zeitungen über Readly*, sowie “Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam*”, “Die Heilkraft der Tiere*” und “Der Konsumkompass*”
|Gekauft| zwei neue Bildschirme*, eine Mikrofon-Halterung*, ne neue Steckdosenleiste*, ein HDMI Kabel*, diese Monitorhalterung* und eine neue (blaue) Heckklappe für die wilde Hilde
|Geschrieben| Leben ohne Alkohol – mein Erfahrungsbericht, sowie einen neuen Essensplan
|Gestreamt| den “FreiTalk” zum Thema Arbeit. Heute Abend startet um 19:00 Uhr der Stream zu “Immer wieder Sonntags”. Außerdem erstellen wir morgen ab 19:00 Uhr wieder gemeinsam einen Essensplan im Stream.
|Geplant| einen letzten Diagnostik-Termin auf den ich mich sehr freue, außerdem plane ich wieder schwimmen zu gehen, das hängt aber gerade sehr von der Möglichkeit der Reparatur unseres Autos ab


Während ich diese Zeilen schreibe ist es kurz nach acht. Die Nacht war, dank Bongos Geschrei, wieder gruselig. Ich sehne mir so sehr eine Nacht herbei, in der ich mal wieder durchschlafen kann. Das ewige Aufwachen zermürbt mich. Aber es hilft leider auch nix.

Heute freue ich mich jedenfalls auf den Satsang des Osho UTA Instituts. Danach gibt es ein ausgiebiges Frühstück, das vielleicht sogar noch auf dem Balkon stattfinden kann, wenn es dann nicht schon zu heiß ist. Später wollte ich ne Runde malen und lesen. Heute Abend geht es dann zu “Immer wieder Sonntags” mit euch ab 19:00 Uhr auf Twitch weiter. Jetzt aber erst mal viel Spaß beim Lesen.

10 Jahre + 8

Im Juli 2010 schrieb Marius mich wieder über meinen alten Blog an, nachdem wir ca. ein halbes Jahr keinen Kontakt hatten. Zwei Wochen später trafen wir uns, nach acht Jahren “Internet-Freundschaft”, zum aller ersten Mal und kamen sofort zusammen. Irgendwie sind es also doch auch mehr als 10 Jahre. Die ganze Geschichte könnt ihr euch hier ansehen.

Auch wenn die Jahrestage für uns insgesamt keine tiefere Bedeutung haben, habe ich die letzten Tage häufiger über die vergangenen 10 gemeinsamen Jahre nachgedacht.

In den letzten zehn Jahren haben wir viel gekämpft, viel durchgemacht und viele Menschen verloren. Wir haben mehr an andere, als an uns denken müssen und bisher noch nie eine richtig sorgenfreie, gemeinsame Zeit genießen können. Nach kurzer Zeit stand die nächste Horrornachricht an. Selbst jetzt ist es wieder so. Und so sehr ich uns eine Horrornachrichten freie Zeit, wenigstens mal für ein paar Monate, auch wünsche:
Die ganze Scheiße hat uns krass zusammen geschweißt. Wir kennen uns in und auswendig & lernen uns dennoch täglich neu kennen. Wir verstehen uns ohne Worte & haben uns doch so viel zu sagen. Wir tragen uns gegenseitig & lassen uns doch eigene Wege gehen.

Ich habe mich so oft gefragt, wieso er gerade mich liebt. Womit ich ihn verdient habe. Warum er sich “das” antut. Aber er hat mir beigebracht, was ich wert bin. Dass ich liebenswert bin, ohne etwas dafür tun zu müssen. Ohne mich verbiegen zu müssen, damit ich geliebt werde. Manchmal glaube ich: Das kann doch, das DARF doch gar nicht mit wahr sein!” Aber es ist wahr.

Heute noch genauso wie vor zehn Jahren, als ich bei unserem ersten Date gepupst habe und er wenige Wochen später meine Messie-Bude ausgeräumt hat. 😅


Zwei Wochen

Seit zwei Wochen habe ich auf Twitch meinen eigenen Kanal und ich liebe es von Tag zu Tag mehr. Der Austausch mit euch und den anderen, die im Chat vorbei schauen und mitdiskutieren, Fragen stellen und ihre Geschichten erzählen (von den paar kleinen Kiddos, die “Spaß” machen wollen mal abgesehen) ist sooo großartig.

Twitch ist die erste Plattform seit Langem, die ich als absolute Bereicherung ansehe. Wenn Marius das hier liest, wird er mir sagen: “Ich habe es dir IMMER gesagt und du wolltest nicht auf mich hören. Jahre lang musste ich dafür kämpfen, dass du dir das mal richtig anschaust.” und ich werde müde-milde lächelnd sagen: “Du hast ja recht.” ;-)

Ich freue mich etwas gefunden zu haben, wo dieser ganze Fake-Schnick Schnack keine Rolle spielt. Wo ich mich, so wie ich bin, vor die Kamera setzen und über das quatschen kann, was mich bewegt. Mit Menschen, die das genauso mögen wie ich.


zwei Jahre

Hat die wilde Hilde noch TÜV. Und sie kommt, wenn alles gut läuft, nächste Woche doch nochmal in die Werkstatt und es wird zumindest versucht, eine neue Heckklappe einzubauen. Wir haben eine blaue auf dem Schrottplatz für halbwegs “wenig” Geld finden können und gehen das Risiko jetzt ein. Unser Werkstatt-Mensch sagte, dass er uns nichts versprechen kann, aber alles versuchen wird. Wir können eure gedrückten Daumen deshalb sehr doll gebrauchen.


sechs Monate

Von dem einen “Kurzausflug” vor einigen Wochen abgesehen, war ich seit einem halben Jahr nicht mehr schwimmen. Die Schwimmbäder haben hier ja seit über einem Monat wieder geöffnet und ich werde das Angebot jetzt doch nutzen. Der letzte Schwimmbadbesuch vor einigen Wochen war zwar irgendwie nervig, weil das Bad so voll war. Aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass mir ein volles Schwimmbad immer noch lieber ist, als keins. Mir fehlt das Schwimmen in jeder Zelle meines Körpers. Sobald die Hilde wieder fit ist, werde ich deshalb losdüsen.


ein Tag

Nicht ganz einen Tag, sondern eher wenige Minuten haben wir gebraucht, um zu erkennen, dass die gekaufte Monitorhalterung* an meinen höhenverstellbaren und sonderangefertigten Schreibtisch gar nicht ran passt. Was hat uns das gestern genervt. Wir hatten das Problem schon mit der Mikrofonhalterung*. Mich regt sowas immer so sehr auf, dass ich am liebsten irgendwas davon kaputt gemacht hätte 🤣

Mein Schreibtisch hat rundherum unter der Platte Edelstahlhalterungen und eine große Metall-Klappe, wo Steckdose und Kabel ihren Platz finden. Eine tolle Sache, die aber dazu führt, dass besagte Halterungen nicht (bzw. im Fall der Mikrofonhalterung nicht wie gedacht) angebracht werden können.

Für die Monitore gibt es kaum sinnvolle Standfüße als Halterung, aber wir haben dann doch noch eine gefunden. Die kommt nächste Woche an und ich hoffe, dass sie was taugt.

Aber das Wichtigste ist, dass mein Arbeitsplatz noch ergonomischer wird und ich fürs Streamen den vollen Überblick habe. Damit steht jetzt dann bald auch Twitch Sings und der Wiederbelebung des Mitsingmittwochs von Instagram (dann aber eben auf Twitch) nichts mehr im Weg. Darauf freue ich mich total!


Und sonst so?

Ich habe mich viel mit dem Wetter rum gequält, dafür die abends aufziehende “Mini-Frischluft” mit 24 Grad und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit sehr genossen. Freitags war ich sogar früh morgens mit meiner Mama spazieren. Da war die Hitze noch auszuhalten bzw. wurde es erst auf dem Rückweg unangenehm schwül.

Ansonsten habe ich die Woche viel gearbeitet und viel in der Küche ausprobiert. Dort habe ich u.a. meinen ersten Wasserkefir* angesetzt, zum ersten Mal Kimchi selber gemacht und Okonomiyaki gegessen. Ob Wasserkefir und Okonomoyaki mir wirklich geschmeckt haben, verrate ich heute Abend im Stream zu “Immer wieder Sonntags”.

Das war es auch von meiner Woche. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und freue mich, wenn ihr heute Abend ab 19:00 Uhr bei Twitch vorbei schaut!

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Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

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