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Morphy Richards Redefine Heißwasserspender Test

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Morphy Richards und enthält Werbung für die Marke.
Heute lasse ich Euch an meinen Erfahrungen mit dem Morphy Richards Redefine Heißwasserspender teilhaben. Ein Gerät aus der neuen „Redefine“ Produktlinie, dessen Nutzen ich erst zu schätzen lernen musste.

Morphy Richards Redefine Produktlinie

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Morphy Richards Kurzinfo
Das britische Unternehmen Morphy Richards wurde 1936 von Donal Morphy und Charles Richards gegründet. Die Erfindung des Dampfbügeleisens und des automatischen Toasters gehen auf das Konto Morphy Richards. Der Fokus der Produkte liegt auf außergewöhnlichen, elektronischen Geräten die Luxus, Innovation und höchste Qualität vereinen. 

Mit der neuartigen und innovativen Morphy Richards Redefine Premium-Produktlinie sollen die Erwartungen der Kunden neu definiert werden. Geräte, die zu 100% an die Bedürfnisse der Verbraucher angepasst sind, durch höchste Innovation und Qualität glänzen und mit dem perfekten Design vollendet werden. Zur Premium-Produktlinie zählen das VapoCare Bügeleisen (HIER findet Ihr dazu einen Testbericht), der Glas-Toaster, ein Glas-Wasserkocher und der Morphy Richards Redefine Heißwasserspender.

Morphy Richards Redefine Heißwasserspender

Der Heißwasserspender Redefine von Morphy Richards sorgt dafür, dass wir zu jeder Zeit die exakte Menge heißes Wasser (bis zu 1,5 Liter), bei optimaler Temperatur erhalten. Der Spender, der mit einem optionalen Brita-Filtersystem ausgerüstet werden kann, um für reineres, besser schmeckendes Wasser, Chlor und Kalk herauszufiltern, eignet sich sowohl zum aufkochen einer Tasse Tee, als auch zum Befüllen einer Pfanne oder eines Topfs. Das Fassungsvermögen des Tanks beträgt 3 Liter. Nach dem befüllen wählt man einfach die gewünschte Wassermenge und die Temperatur (85°C, 95°C oder 100°C) und erhält innerhalb kürzester Zeit gefiltertes, heißes Wasser. Die automatische Ausgabe funktioniert bis zu einer Wassermenge von 600 ml.

Zur Unternehmensseite
Erhältlich sind alle Morphy Richards Produkte online über Springlane, Lakeland, redcoon, Hage Grote und Amazon*. Speziell der Morphy Richards Redefine Heißwasserspender ist zum Preis von ca. 170€ erhältlich.
Material
Frontpanel aus grau lackiertem Edelstahl, Körper aus schwarzem Kunststoff
Fassungsvermögen
3-Liter-Tank (zwei Kammern mit integriertem Brita-Filter)
150ml bis 1,5l Erhitzungskapazität
Volumenwahl in 20ml-Schritten
Spannung
1.5/2.2/3.1 kW je nach Land
Funktionen
Temperaturauswahl 85/95/100°C
Digitalanzeige
Entnehmbarer Brita-Filter
Doppelter Ausguss für 2 Tassen
Automatische Wasserausgabe (bis max. 600ml)
Geschlossenes System
Automatische Abschaltung
Polyphone Signaltöne
Entnehmbarer Wassertank
Tropfschalenabdeckung aus Edelstahl
Entnehmbare Tropfschale mit Schwimmer
Antirutsch-Füße

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Manchmal muss Liebe über eine gewisse Zeit hin wachsen.
Zugegeben: als der Heißwasserspender in meiner Küche einzog, war ich nicht sonderlich begeistert. Ich konnte mir zu Beginn einfach nicht vorstellen, wozu man einen „moderneren Wasserkocher“ ernsthaft benötigt. Manchmal muss Liebe aber über eine gewisse Zeit hin wachsen. Und genau so ging es mir mit dem Morphy Richards Redefine Heißwasserspender*.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme war, aus irgendeinem Grund, etwas tricky. Bei der ersten Inbetriebnahme, oder nach Inaktivität des Gerätes von über einer Woche, muss das System zurückgesetzt werden. Zu Beginn blinkt dann die „Auto“ Abgabetaste, sowie die Abgabesymbole auf dem digitalen Display. Normalerweise soll man nun ein leeres Gefäß unter stellen und die Abgabetaste drücken. Bei uns hat das aber nicht funktioniert. Der Wasserspender blinkte, piepte und tat aber sonst einfach mal gar nichts. Nach 30 Minuten rumprobieren, klappte es dann irgendwann, wie von Zauberhand, trotzdem. Wir wissen nicht, was schief gelaufen ist. Hauptsache ist aber, dass das Ding von dem zauberhaften Moment an einwandfrei lief und läuft.

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BRITA-Wasserfilter einsetzen

Zu Beginn kann man, sofern man möchte, den zum Lieferumgang gehörenden BRITA-Filter einsetzen. Dazu wird der Filter kurz unter Wasser gehalten und in die dafür vorgesehene Halterung im Tank eingesetzt. Anschließend füllt man den Tank mit Wasser und lässt dieses durch den Filter laufen. Danach muss die Füllanzeige, durch langes Drücken des Start-Knopfes am Tank, aktiviert werden.

Bedienung

So viel Wasser wie ich will, auf den Punkt erhitzt
Ähnlich wie bei Kaffee-Vollautomaten wird das Wasser über einen Durchlauferhitzer erwärmt und per Knopfdruck ausgegeben. Der Unterschied liegt in der Präzision: die Menge des zu erhitzenden Wasser kann ganz einfach über einen Regler bestimmt werden. Bis zu anderthalb Liter lassen sich, mit einer individuell auswählbaren Temperatur von 85°C, 95°C oder 100°C, aufkochen. Die jeweilige Auswahl kann über die Digitalanzeige abgelesen werden. Anschließend drückt man den Startknopf und innerhalb weniger Sekunden wird das Wasser erhitzt und ausgegeben. Dank zwei großer Ausgüsse, können sogar zwei Tassen gleichzeitig befüllt werden. Auf der großen Tropfschale, die gleichzeitig als Abstellfläche fungiert, finden auch mittelgroße Töpfe ihren Platz. Alternativ kann man die Tropfschale ganz einfach einfahren, so dass größere Behälter untergestellt werden können.

Vor- und Nachteile

Machen wir uns nichts vor: der Morphy Richards Redefine Heißwasserspender ist ein Luxusartikel. Nicht nur wegen der Preisklasse, in der wir uns befinden, sondern auch weil man das Gerät natürlich nicht ZWINGEND in der Küche benötigt. Wer sich für diesen Luxus entscheidet und ihn sich leisten kann, der erhält mit dem Redefine Heißwasserspender aber ein gutes Produkt.

Sehr leise, sehr schnell, sehr sparsam!
Der Energieverbrauch ist beim Aufkochen deutlich niedriger, als bei herkömmlichen Wasserkochern und Zeit spart man mit dem Gerät auch enorm. Das Wasser ist tatsächlich so schnell heiß, wie bei typischen Pad-Kaffeemaschinen. Positiv zu erwähnen ist außerdem das extrem leise Aufkochen. Mein Wasserkocher ist im direkten Vergleich, ebenso wie unsere Padmaschine, wirklich mehr als doppelt so laut! Das hat mich absolut überrascht. Ebenso positiv zu erwähnen sind die geringen Abmessungen der Maschine. Insbesondere, wenn man den Wasserkocher aus der Küche verbannt, passt das Gerät in nahezu jede Küche und sieht dazu auch noch wirklich hübsch aus. Ich nutze den Heißwasserspender momentan echt mit großer Freude, weil auch beim Kochen mega viel Zeit eingespart wird.

Trotzdem gibt es, wie bei nahezu jedem Produkt, auch einige Nachteile. Nicht unerwähnt bleiben darf z.B. das Kondenswasser, dass sich im Gerät absetzt. Ich weiß nicht, wie sich das auf lange Sicht auf die Haltbarkeit z.B. des Displays auswirkt. Auf den Fotos könnt Ihr gut sehen, wie z.B. das Display von Innen beschlagen ist.

Auslauf für kleine Gefäße zu ungenau, Netzschalter fehlt
Der Auslauf des Spenders ist leider recht unpräzise. Durch die großen Öffnungen strömt das Wasser entsprechend zügig und fast ein wenig unkontrolliert aus. Bei kleinen Gläsern geht oft was daneben und wer zwei Tassen gleichzeitig befüllt, wird niemals in beiden Tassen die selbe Menge Wasser haben. Was uns außerdem nicht gefällt: das Gerät hat keinen Netzschalter. Inwiefern das Gerät im Standby-Modus Strom verbraucht und wie sich das letzten Endes auf den Jahresverbrauch auswirkt, konnten wir bisher noch nicht messen. Im Gesamten wäre es aber natürlich schöner, das Gerät bei Nicht-Nutzung einfach ausschalten zu können, statt ewig den Netzstecker ziehen zu müssen.

Mein Fazit

Ich liebe das verdammte Ding! Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich preistechnisch definitiv nicht zur Zielgruppe gehöre und mir das Gerät nicht angeschafft hätte. Im Gesamten pflichtet Ihr mir sicher bei, dass der Heißwasserspender vor allem für Menschen mit großen Geldbeutel geeignet ist, die Wert auf Design & Innovation legen. Wer zu dieser Zielgruppe gehört, wird das Gerät aber sehr schnell ins Herz schließen.

Von meiner Seite aus gibt es dreieinhalb von möglichen fünf Check-Lights.

Check-Lights DieCheckerin.de

3,5 von 5 Check-Lights

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

4 Kommentare

  • Hey Sandra,
    toller Beitrag. Habe das Gerät auch schon öfters gesehen und mich immer gefragt, wofür man es wirklich braucht, da es einfach mehr Platz einnimmt als ein „normaler“ Wasserkocher. Ich glaube aber ganz sicher, dass wir uns auch in das Ding verlieben könnten :-).

    LG,

    Danny

    • Hey Danny,

      hundertpro.Wenn man den Spender einmal da hat, will man ihn nicht mehr missen. Vor allem wenn man 1,5 Liter in weniger als 2 Minuten aufkochen kann und für ne Tasse Tee nur noch 30 Sekunden oder so warten muss 😀

  • Interessanter Bericht. Danke dafür

    Ich benutze seit Jahren den Bosch FiltrinoTHD2023 und bin damit sehr zufrieden. Leider gibt der Markt für Teetrinker wie mich nicht viele Geräte her, daher fahre ich mit so einem Heisswassespender am besten. Tee rein, Tasse runter, Knopf drücken und fertig. Geht auch wunderbar für ein Minuto zwischendurch ;-).
    Ich würde mir ein Gerät wünschen, was ein bisschen hochwertiger ist für Vielbenutzer, nicht so plastikhaft. Aber sowas gibt es dann erst wieder im Hotel-und Gastronomiebereich.
    Wie du hier schreibst, kleckert der Ausguß, das ist natürlich weniger schön, zumal bei kochendem Wasser. Die Finger sollte man dann wegenehmen.
    Großer Vorteil, es erzeugt keinen Müll wie die Kapseldinger, die es ja auch für Tee gibt (grusel)

    Liebe Grüße
    Ilka

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