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Strom sparen im Alltag: 10 alltagstaugliche Tipps

Entdecke hilfreiche Anregungen um deine Stromkosten im Alltag zu senken.

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Bitte lesen: Dieser Artikel gehört zur Reihe „Wie Geld sparen im Alltag?“ und richtet sich an Menschen, die im Alltag (mehr) Geld sparen wollen oder müssen und Anregungen suchen. Die dargebotenen Inhalte basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und meinem aktuellen Wissensstand und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität oder Allgemeingültigkeit. Du entscheidest zu jeder Zeit, was für dich passt und was du für dich umsetzen und mitnehmen kannst / willst.

Seit 2020 steigen die Energiekosten stetig und nicht nur die Preise für Gas und Öl erreichen ständig neue Rekordhöhen. Die Belastung für private Haushalte ist enorm gestiegen. Laut dem Vergleichsportal Check24* stiegen die jährlichen Energiekosten im Juni 2022 um 34 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Laut destatis gehen rund 17% des Energieverbrauchs für Strom drauf. Gerade beim Storm gibt es aus meiner Sicht viele Stellschrauben zum Geldsparen.

Pro Jahr verbrauchen wir zu zweit ca. 2100 kWh (Stand 2021) und liegen damit unter dem Durchschnitt von ca. 1900 kWh pro Person (siehe bdew).

In diesem Artikel zeige ich dir 10 alltagstaugliche Tipps wie du Strom sparen kannst.


Strom sparen: 10 Tipps die du umsetzen kannst

Tipp 1: Standby-Modus aus

In Deutschland sind „Leerlaufverluste“ in Privathaushalten und Büros für einen Stromverbrauch in Höhe von mindestens 22 Milliarden kWh pro Jahr verantwortlich (Quelle: Umweltbundesamt). Die Kosten für den Standby-Modus können pro Gerät bei über 20€ jährlich liegen. Wer in einem Einfamilienhaus auf den Standby-Modus verzichtet, kann so mehrere hundert Euro sparen – hier gibt es enormes Einsparpotenzial!

Wir nutzen Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter*. Bis auf unseren Kühlschrank, das Telefon, der Router und unser NAS-System* werden alle Geräte vom Netz genommen, sobald sie nicht mehr genutzt werden.

Denk beim Standby-Modus auch an Netzteile des Smartphones die weiter Strom verbrauchen, wenn sie in der Steckdose stecken oder das Gerät bereits aufgeladen ist. Laut Umweltbundesamt verursachen vier dieser Netzteile auf diese Art um die 50€ Stromkosten pro Jahr.

Tipp 2: Amazon Alexa, Google Home & Co.

In 2022 haben wir uns von Smart-Home Geräten dieser Art getrennt. Sie alle sind ununterbrochen ans Netzwerk angeschlossen und eingeschaltet, um „zuhören zu können“. Je nach Gerät liegt der Verbrauch im Standby zwischen 0,5 Watt und 7 Watt und das rund um die Uhr. Bei 7 Watt sind es pro Jahr (bei einem Strompreis von 33 Cent pro kWh) und Gerät ca. 20€ die eingespart werden können.

Tipp 3: Licht aus & LEDs nutzen

Wenn ich bei Freund*innen oder meiner Familie zu Besuch bin, fällt mir eine Sache besonders oft auf: Das Licht wird in vielen Räumen angelassen, obwohl niemand drin ist. Eine Sache, die sich leicht abtrainieren lässt. Darüber hinaus ist die Anschaffung von LED-Lampen* (die z.B. im Angebot sind) wirklich lohnenswert. Sie verbrauchen insbesondere im Vergleich zu klassischen Glühlampen bis zu 90% weniger Strom. Als wir damals auf LEDs umgestiegen sind, war die Ersparnis bei der Abrechnung im nächsten Jahr deutlich spürbar. Ich mag es übrigens ganz generell, das Licht häufiger auszuschalten. Oft ist das Licht anknipsen reine Gewohnheit. Im Sommer braucht es oft kein oder kaum Licht und in den dunkleren Monaten wird es mit z.B. Kerzen dann auch noch richtig gemütlich (ganz nebenbei können Kerzen im Teelichtofen* außerdem beim Heizkostensparen helfen)

Tipp 4: Stromsparend waschen/spülen

Wie in meinem Artikel „10 alltagstaugliche Tipps zum Wasser sparen“ erwähnt, kann das richtige Waschen und Spülen auch Strom sparen. Sowohl die Temperatur als auch die Laufzeit der Geräte kann mittlerweile oft reguliert werden. Leichte und normal verschmutzte Wäsche kann unbesorgt sogar bei 20 Grad gewaschen werden. Eine Vorwäsche ist meist nicht nötig.

Bei Spülmaschinen hilft es oft auch, das Geschirr in der Spülmaschine (!) einweichen zu lassen. Die Spülmaschine platzsparend und voll befüllen, anschalten und nach ca. fünf Minuten pausieren. Dann eine viertel bis halbe Stunde warten und wieder einschalten. So wird das Geschirr meist auch ohne Vorspülen sauber.

Tipp 5: Kein Vorheizen mehr

Verzichte auf das Vorheizen des Backofens. Das ist in den allermeisten Fällen überflüssig und verbraucht unnötig viel Energie. Zum Ende der Garzeit kannst du die Geräte ausstellen. Die Restwärme reicht zumeist völlig aus.

Tipp 6: Stromsparend kühlen

Achte bei Kühl- und Gefrierschränken auf die richtige Größe und Temperatur. Für gewöhnlich reichen 7 Grad im Kühlschrank, sowie -18°C im Gefrierschrank aus. Neben dem Kühlschrank sollten keine warmen Geräte stehen und du solltest auch darauf verzichten, noch warme Speisen einzuräumen.

Tipp 7: Deckel nutzen

Beim Kochen & Braten solltest du möglichst immer einen Deckel verwenden, das spart nicht nur Energie, sondern erhitzt die Lebensmittel auch schneller.

Mit diesen hilfreichen Anregungen sparst du im Alltag Strom.

Tipp 8: Kleingeräte nutzen

Kleinere Geräte sind meist stromsparender. Zum erhitzen von Wasser lohnt sich z.B. die Anschaffung eines Wasserkochers* (achte beim Befüllen des Wasserkochers darauf, nur so viel Wasser zu erhitzen, wie du tatsächlich benötigst).

Wir nutzen für unseren 2-Personen Haushalt außerdem einen Mini-Backofen und mobile Doppelinduktionskochplatten*. Das reicht uns persönlich völlig aus und spart zusätzlich etwas Strom.

Tipp 9: Regelmäßig abtauen & übersichtlich einräumen

Ein simpler Trick: Versuche Kühl- und Gefrierschrank möglichst übersichtlich einzuräumen, das spart Zeit beim Finden von Lebensmitteln und verringert die Zeit, in der die Türen unnötig offen stehen. Außerdem solltest du darauf achten, den Gefrierschrank regelmäßig abzutauen, wenn dein Gerät keine automatische Funktion dafür hat. Achte bei einem Neukauf auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes.

Tipp 10: Eco-Programme & Energieeffizienz

Greife bei vorhandenen Geräten auf die Eco-Programme / Funktionen zurück. Die entsprechenden Einstellungen sind so konzipiert, dass die Geräte automatisch weniger Energie verbrauchen.

Bei Neuanschaffungen von Geräten achte außerdem auf eine gute Energieeffizienzklasse. Veraltete Geräte durch neue Geräte zu ersetzen macht sich vor allem langfristig im Geldbeutel bemerkbar.

Extra Tipp: Anbieter wechseln

Wir vergleichen spätestens einmal im Jahr die Preise unserer Versorgungsanbieter über Vergleichsplattformen und wechseln. Damit lässt sich nicht nur bei den Kosten für Strom sparen (z.B. hier* oder hier*), sondern auch für Gas (z.B. bei check24* oder verivox*), Kfz-Versicherung (z.B. über check24* oder diesen Kfz-Versicherungsvergleich*) oder DSL-Anbieter (z.B. dieser DSL Tarifvergleich*).

Das Ganze lohnt sich auch weil du über entsprechende Plattformen (hier mehr zum Cashback-System) Wechselprämien im zwei- bis dreistelligen Bereich erhalten kannst.

Wie Geld im Alltag sparen Versorgungsverträge wechseln Stromanbieterwechsel

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