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Herzhaftes Jackfruit Gulasch vegan

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Zu meinen damaligen noch „unveganen“ Zeiten mochte ich klassisches Gulasch nicht. Die zähen Fleischbrocken waren nicht meins. Ein einziges Mal aß ich ein köstliches Gulasch, das einer meiner ehemaligen Chefs zur Weihnachtsfeier zauberte. In meiner Erinnerung schmeckte das Gulasch sehr ähnlich zu dem Gulasch, das ich euch im Folgenden präsentiere 🥰

Inspiriert wurde mein Rezept durch klassische Rindergulasch Rezepte, sowie die veganen Rezepte von blueberryvegan und vollveggie.


Rezept für herzhaftes Jackfruit Gulasch
für 2-3 hungrige Personen als Hauptgericht – Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zutaten
Ich versuche, insbesondere bei den frischen Zutaten, auf Bio-Produkte zurück zu greifen, weil sie nachweislich weniger stark mit Pestiziden belastet sind.

Hinweis zur Jackfruit: meiner Erfahrung nach eignet sich Jackfruit in Salzlake eingelegt am besten. Frische Jackfruit ist zu süß, anders eingelegte Jackfruit oft zu sauer. Für den Geschmack ist es meiner Meinung nach wichtig, die Jackfruit gut im Öl anzubraten, ausreichend zu würzen und das Gulasch am Ende gut ziehen zu lassen.

Für das Gulasch:

    • zwei Dosen Jackfruit mit je ca. 400 g, am besten eingelegt in Salzlake (z.B. von Jacky F*)
    • 1 große Zwiebel, gewürfelt
    • 250 ml veganer Rotwein (ich nutze den alkoholfreien & veganen Rotwein von Carl Jung*)
    • ca. 400 ml Wasser (ggf. mehr, nach Bedarf)
    • 40 g Tomatenmark (ca. 2 gehäufte EL)
    • 2 Knoblauchzehen, klein gehackt
    • ca. 14 g Paprikapulver edelsüß (ca. 1 gehäufter EL)
    • ca. 14 g Hefeflocken (ca. 1 gehäufter EL)
    • 2 TL Majoran
    • ca. 8 g Zwiebelpulver (ca. 2 gehäufte TL)
    • 10 g Salz (ca. 2 TL, nach Geschmack)
    • 2 g Paprikapulver rosenscharf (ca. 1/2 TL)
    • 2 g Kümmel (ca. 1/2 TL)
    • 2 g Pfeffer (ca. 1/2 TL)
    • Chiliflocken nach Geschmack (ich nehme ca. 1/4 TL)
    • 2 – 3 Lorbeerblätter
    • 20 g Öl (ca. 2 EL)
    • zum Schluss zum Binden der Sauce eventuell: 1 TL Kartoffelstärke in etwas Wasser aufgelöst

Für die Klöße:

    • Jackfruit Salzlake abtropfen lassen, in ein Sieb geben und gründlich abspülen.
    • 2 EL Öl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und Jackfruit-Stücke dazu geben. Bei mittlerer Hitze für ca. 7 – 8 Minuten erhitzen. Dabei mit dem Pfannenwender regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
    • Der nächste Schritt ist etwas zeitaufwendig, ich finde aber er lohnt sich, sowohl in Bezug auf das „Mundgefühl“, als auch in Bezug auf den Geschmack (wenn ihr keine Lust darauf habt, schneidet die Jackfruit einfach in etwas kleinere Stücke und verzichtet auf den nächsten Part): Wenn die Stücke langsam weich werden, piekt mit einer Gabel an das eine Ende eines Jackfruit Stücks und zieht mit einer zweiten Gabel durch das Jackfruitfleisch, so dass es kleine „Fäden“ zieht (wie bei „Pulled Pork“). Das wiederholt ihr mit allen Stücken. Härtere Jackfruit-Stücke könnt ihr mit der Gabel auch zerdrücken.
    • Nun die Zwiebelwürfel + den klein gehackten Knoblauch dazu geben und anschwitzen. Im Anschluss alle Gewürze (bis auf die Lorbeerblätter) dazu geben. Tomatenmark anrösten, bis es eine dunkelrote Farbe bekommt.
    • Das Ganze mit dem Wein ablöschen und mit Wasser aufgießen.
    • Lorbeerblätter dazu geben und das Gulasch für ca. 20 – 30 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, ggf. Rotwein/Wasser nachgießen und die Hitze etwas reduzieren, damit nichts anbrennt. Abschmecken und nachwürzen ist natürlich auch erlaubt :-)
    • Während unser Gulasch köchelt, kümmern wir uns um die Klöße. Siehe verlinktes Rezept oben in den Zutaten.
    • Den Rotkohl mache ich meist nicht selbst, sondern nutze den Apfel Rotkohl, den es manchmal bei Aldi Nord von Gut Bio gibt und verfeinere ihn nach Geschmack..
    • Wenn das Gulasch fertig ist, nehmt die Lorbeerblätter raus. Sofern die Sauce noch zu flüssig ist, gebt etwas Kartoffelstärke in Wasser aufgelöst dazu. Lasst das Ganze nochmal einige Minuten köcheln und schmeckt es nach Geschmack ab.
    • Gemeinsam mit den Klößen und Rotkohl servieren und genießen.

Guten Appetit!


Vegane Rezeptbücher*


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