Aus dem Leben

Immer wieder Sonntags 125

Diese Woche war vor allem sehr arbeitsreich, so dass es für Euch gar nicht so richtig was zu „stalken“ gibt. Wir sprühen nur so vor Ideen und wollen alles nach und nach umsetzen, das bedeutet aber eben auch, das weniger Zeit für andere Sachen bleibt.

Wir bleiben unserer bisherigen Linie aber treu und setzen weiterhin darauf, uns wichtige Zeit für uns, unsere Familie/Freunde und für jeden von uns alleine zu nehmen. Schließlich bleibt uns weiterhin nur dieses eine Leben und sich in irgendeiner Art und Weise für die Arbeit kaputt zu machen, macht auch dann keinen Sinn, wenn man sein eigener Chef ist.

In dieser Woche waren wir wieder jeden Tag locker ne Stunde im Wald unterwegs. An einem Tag stand hier tatsächlich ein Reh im Gebüsch. Für die Gegend doch sehr untypisch, weil in unserem Park viele Hunde unterwegs sind und es eigentlich kaum „echten Wald“ gibt. Wahrscheinlich war es auf der Suche nach Wasser.

Ich hatte im März noch geschrieben, dass ich mir mehr Zeit nehmen möchte, für die #Wälder, die uns direkt umgeben. Seit einigen Monaten gehen Marius und ich deshalb beinah täglich ne Stunde auf zwei durch den #Wald bzw. #Park, der hier direkt vor unserer Tür ist. Kein wirklich schöner Park, aber wir sind es ja gewohnt, dass man die Schönheit Wuppertals oft erst auf den zweiten Blick bemerkt 🤷🏼‍♀️ Heute stand dort also ein junges Reh. Ein Wunderschönes! Sicher 5 Minuten standen wir uns gegenüber. Marius und ich haben beide irgendwann gesagt: „Also…das gibt’s doch nicht! Das ist doch ein Zeichen!“ (ergibt für Aussenstehende vielleicht keinen Sinn aber auf Grund der Situationen der letzten Wochen, aber auch weil der Park für Rehe wirklich GAR NICHT geeignet ist, war es genau das). Eben habe ich dann gegooglet, was das #Krafttier #Reh symbolisieren kann 😏 „Wenn das Krafttier Reh zu uns kommt, werden unsere Wachsamkeit und Sensibilität gestärkt, die es uns ermöglichen, achtsam und mit Bedacht auch schwierige Situationen zu meistern. Es fordert uns auf, durch das #Leben mit #Würde zu gehen und auch eventuelle #Hindernisse elegant zu umschiffen.“ Das passt, nehmen wir gerne mit 💜

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Darüber haben wir uns auf jeden Fall sehr gefreut. Insbesondere weil unsere Begegnung sicher fünf Minuten andauerte. Es hat uns ganz neugierig beobachtet und zugehört, wie wir mit ihm geflüstert haben. Spannend und so schön :-) Außerdem habe ich eine wunderschöne Feder von einem Eichelhäher entdeckt. Überhaupt finde ich in den letzten Wochen vermehrt wundertolle Federn, darüber freue ich mich sehr. Ich möchte mir nämlich einen eigenen „Feder-Smudge-Stick“ basteln.

Wer länger dabei ist, der weiß, dass #Federn mich an Papa erinnern. Als er 2014 starb, war irgendwie klar: wenn es irgendwas nach dem #Tod gibt, wenn er irgendwas „wird“, dann ein Vogel. Wenige Tage nach seinem Tod lag eine Feder in meinem Büro auf der inneren Fensterbank. Das war eigentlich die einzige Feder überhaupt, die mir „auf seltsame Art und Weise“ zuflog. Meine Mama fand/findet ständig Federn. Insbesondere dann, wenn sie nach Antworten sucht, es ihr mies geht oder sie Bestätigung von Papa braucht. Für sie ganz klare Zeichen des Himmels, die ihr helfen. Da ich nie Federn fand, war das Thema der Zeichen für mich schnell durch. Ich war aber immer auch ein bisschen, hm tja vielleicht sogar traurig, weil Mama so schöne Federn fand und sie ihr Mut machten. Ich hab mir ganz ganz oft gewünscht, nur eiiiin mal iiiirgendeine Form der Bestätigung, ein „Zeichen das der Weg richtig ist“, von Opa oder Papa gewünscht, aber es kam nie was. Nie. Also so gar nicht. Mich hat das durchaus verunsichert, auch wenn ich eigentlich weder an ein Leben nach dem Tod, noch an Zeichen oder sonst irgendwie was glaube. Es hat mich enttäuscht. Bis jemand zu mir sagte: „Warum glaubst du nicht an das, woran DU glauben willst? Wieso sollte dir überhaupt jemand ein Zeichen geben, wenn Du doch am besten für dich weißt, was richtig oder falsch ist. Nimm Federn doch einfach als Erinnerung an deinen Vater und gut ist.“ 👊 Ist so. Hat gesessen. Ich hab das schnell verinnerlicht und abgeschlossen. Wann immer ich Federn irgendwo sah, hab ich mich gefreut und gut. Seit ich gekündigt habe und meinen Weg gehe, finde ich jedenfalls andauernd die wundertollsten Federn 😏😍 Von #specht #eichelhäher #mäusebussard #elster #raabe und (Achtung, Flachwitz) weiß der Geier 🤦🏼‍♀️😂 Es fällt einem zu, was fällig ist ♥️

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Dienstag mussten wir morgens zu Gericht und haben uns später noch von unserem Anwalt beraten lassen. Manche Dinge gehen so hässlich zu Ende, das wir selbst es kaum glauben können. Nach dieser Geschichte haben wir die Zeit genutzt, um ausgiebig zu frühstücken und danach gestärkt den Rest des Tages mit arbeiten verbracht. Sich auf sich und die eigenen Pläne & Ziele zu konzentrieren ist doch deutlich angenehmer.

Der Rest der Woche sah sehr ähnlich aus :-) Samstag sind wir nach Dortmund auf den Vegan Street Day gefahren. Zum Frühstück gab es leckere Sandwiches & ne außergewöhnliche Schale Pommes und Eis und Mango Lassi. Mit vollem Bauch sind wir danach noch zu Marius Oma nach Werne gefahren.

Heute freue ich mich total auf ein ausgiebiges Frühstück, auf ne Runde Wald und danach werde ich meinen bald startenden etsy-Shop vorbereiten, die Produkte fotografieren und Artikel anlegen. Ich werde Euch natürlich zeitnah berichten, sobald der Shop verfügbar ist, ist ja selbstverständlich :-)

Aphorismus der Woche:

“Dare to Be

When a new day begins, dare to smile gratefully.
When there is darkness, dare to be the first to shine a light.
When there is injustice, dare to be the first to condemn it.
When something seems difficult, dare to do it anyway.
When life seems to beat you down, dare to fight back.
When there seems to be no hope, dare to find some.
When you’re feeling tired, dare to keep going.
When times are tough, dare to be tougher.
When love hurts you, dare to love again.
When someone is hurting, dare to help them heal.
When another is lost, dare to help them find the way.
When a friend falls, dare to be the first to extend a hand.
When you cross paths with another, dare to make them smile.
When you feel great, dare to help someone else feel great too.
When the day has ended, dare to feel as you’ve done your best.
Dare to be the best you can –
At all times, Dare to be! (Steve Maraboli)”

|Gesehen| ein wunderschönes, junges Reh und die neue Glow Staffel
|Gelesen| Leben bis wir Abschied nehmen*
|Gehört| Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation*
|Getan| gearbeitet, gekocht, gelacht, gegangen, gefuttert, gelesen, gehört, gelernt, fotografiert, geschrieben 
|Gegessen| siehe Was essen wir heute
|Gedacht| und wir wachsen und wachsen und wachsen und sind all den Stolpersteinen auf dem Weg so dankbar
|Gefreut| über den richtigen Weg und Erfolg
|Geärgert| über nichts
|Gewünscht| eine versteckte Kamera
|Gekauft| den No-Muh würzig von Vegusto*, mein geliebtes Monoi Tiare Öl* und etwas Teershampoo*, 
|Geliebt| Erfolge, Erkenntnisse, Zeit und schöne Entdeckungen
|Geschrieben| über Creme selber machen mit Kindern und warum wir nicht die Geschichte im Kopf des Anderen sind
|Geplant| neue Bücher verschicken, mit einer Freundin frühstücken, zum Herzheilung-Workshop bei Magdalena (die Gefährtinnen-Reihe hat gerade Sommerpause und geht erst Ende August weiter) und zu einem Geburtstag am Samstag

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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