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Immer wieder Sonntags 178

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|Gesehen| das Sommerhaus der Stars, einige Rehe, Laubfrösche, Wildkräuter
|Gehört| diese Woche gar nichts bewusst
|Getan| gearbeitet, gelesen, gemalt, gekocht, gegangen, gelacht, getanzt, gereist, gelernt, genossen
|Gegessen| siehe Was essen wir heute?
|Gefreut| über neue Erkenntnisse und einen wunderschönen Herzstein
|Gelesen|Das Buch deines Lebens*“
|Geärgert| Nöö 
|Gekauft| eine Nacht im Appartement in Helmbrechts, eine Hängematte* für Bella, einen größeren Käfig*, Hanfeinstreu* und Futter*
|Geliebt| weiterhin die Erlebnisse mit der Baby-Bella-Ratte, neue Erkenntnisse, ein paar Stunden in Bayern im Wald
|Geträumt| ich erinnere mich nicht
|Geklickt| Häuser über Häuser :-) 
|Geschrieben|  Was essen wir heute


Begonnen hat meine Woche mit einem Coaching bei Jennifer Witte das mich total beeindruckt hat. Ich kenne Jennifers Arbeit aus ihrem Nourish Body & Mind Programm, an dem ich im letzten Jahr teilnahm und hatte dort bereits das ein oder andere Gespräch mit ihr. Aber unsere Session am Montag war mit 90 Minuten, einer Meditation und einer Visualisierung, überraschend intensiv und wegweisend.

Online-Coachings gegenüber bin ich eher etwas skeptisch. Jennifer saß in Tel Aviv am PC und ich hier in Wuppertal – alleine deshalb dachte ich, dass es nicht so tief gehen würde. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Ihre Empathie hat mich durch den flimmernden Bildschirm hindurch gepackt. Von der ersten Sekunde an war es so, als würde sie mir wahrhaftig gegenüber sitzen. Sie traf mit jedem ihrer Worte meinen Nerv.

Besonders intensiv waren für mich die Erkenntnisse aus der Visualisierung der „Traum-Zukunfts-Sandra“ und der Meditation zum Thema Wut. Es gibt einige Dinge, die ich unbedingt verändern will, aber einfach nicht schaffe. Bisher war die gängige Meinung dazu ein „Naja, dann willst du es halt nicht genug/kannst es eben (noch) nicht.“ oder „Dann ist die Zeit nicht reif.“.

Jennifer hat mir einen anderen Blick auf diese Sackgassen gegeben. Sie fragte mich sinngemäß: „Wenn du dir dich in einem Jahr vorstellst und alles so ist, wie du es dir wünschst, spürst du dann mehr Aufgeregtheit oder mehr Angst, bei diesem Gedanken?“.

Es ist mehr Angst. Das war mir bisher nicht bewusst. Und mir war auch nicht klar, dass meine Wut mir was zu sagen hat. Diese und einige weitere, irre wichtige Erkenntnisse, habe ich für mich aus dem Gespräch mit Jennifer raus genommen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Es haben sich neue Themen-Türen geöffnet. Wir haben an die Oberfläche geschaut und ich hab große Lust, die ein oder andere Sache endlich tiefer zu betrachten. Wie immer gilt: wenn ich alles für mich weiter verstanden habe, lasse ich euch auch teilhaben :-)


Dienstag haben Marius und ich spontan entschieden, für eine Hausbesichtigung nach Bayern zu fahren. Da unser Auto neue Bremsen braucht und wir kein Risiko eingehen wollten, haben wir uns für zwei Tage einen Wagen gemietet.

Außerdem sind wir von unserem Plan, das alles an einem Tag durch zuziehen, abgerückt und haben uns eine Unterkunft für eine Nacht gesucht. Unsere Wanderpläne wurden bei unserer Ankunft am Mittwoch von heftigem Regen durchkreuzt. Die Stimmung war deshalb bei uns beiden etwas gedrückt.

Am nächsten Morgen sind wir dafür früh auf, haben unsere Sachen (und Bella, die natürlich als heimlicher Passagier mitgereist ist) gepackt und sind vor der Hausbesichtigung doch noch ne Runde raus.

Sobald wir in Bayern in der Natur sind, ist alles gut. Wir finden unsere (so dringend gebrauchte) Zuversicht, unser Vertrauen und Ruhe. Sofort sind wir glücklich. Als würde man einen Schalter umlegen.

Wir waren in Schwarzenbach am Wald, in Oberfranken. Landschaftlich irgendwie eine Mischung aus Schwarzwald und „Urbayern“ – soooo schön! Für uns beide gab es da nochmal die Gewissheit, dass wir definitiv irgendwo dort wohnen werden.

Eines meiner Ziele war, neben „was lernen“ und „wandern“, einen Herzstein zu finden. Als Bestätigung und Zeichen dafür, dass es stimmig ist (wenn es denn stimmig ist). Ich bin dann über dieses wunderwundertolle Exemplar gestolpert.

Die anschließende Hausbesichtigung hat uns auf jeden Fall viele Schritte weiter gebracht. Wir haben viel gelernt, für uns mitgenommen und sind im Anschluss, mit vielen Gefühlen & Gedanken nochmal ne Runde durch den Wald – versteht sich von selbst :-))

Wir haben eine kleine Gruppe Rehe beobachtet, Unmengen an Waldheidelbeeren und Himbeeren gesehen (und gefuttert!) und die Natur, samt all der Kraft und Energie aufgesogen.


Das besichtigte Haus war, insbesondere Bauchgefühl-mäßig, nicht das Richtige für uns. Es wäre aber auch ein Wunder gewesen, wenn gleich das erste besichtigte Haus ein „Volltreffer“ gewesen wäre. Wir beide wünschen uns nichts sehnlicher und unsere Herzen sagen jedes Mal „Scheiß auf alles, zieh da ein, damit du raus aus Wuppertal kommst.“ aber Bauch & Kopf holen uns dann schnell auf den Boden der Tatsachen zurück – auch wenn’s manchmal schwer fällt ;-)

Seit unserer Rückkehr ist unser Wille noch unbändiger. Man merkt sofort sooo viele negative Unterschiede, mit denen man sich einfach nicht mehr arrangieren/abfinden/beschäftigen möchte. Aber unsere Zeit wird kommen. Geduld ist halt nur jetzt nicht unbedingt meine ausgeprägteste Stärke. Mimimi.


Jetzt gleich bin ich bei einem Tanzworkshop zum Thema „Entfalte deine anmutige Weiblichkeit“ bei Sibylle Göge und sonst war es das für diese Woche auch, soweit ich mich erinnere. In der kommenden Woche steht viel Arbeit an. Es gibt Seelenworte zu malen, Artikel zu schreiben, Fotos zu schießen, Kunden zu besuchen usw.

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