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Immer wieder Sonntags 252

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|Gesehen| Here, Living With Dead Bodies for Weeks or Years is Tradition(verstörend und interessant zugleich), Knives Out – Mord ist Familiensache* (war ganz ok), „Wie ist das Opfer eines Terroranschlags zu sein?und „Anschlag in Hanau überlebt: Arjin sah dem Täter in die Augen„, sowie die Worte von Sarah Bosetti zu „Die letzte Instanz“
|Gehört| das Hörbuch zu „Vegan Klischee ade!*“, das Hörbuch zu „Ich höre was, das du nicht sagst: gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen*“ und meine Playlists
|Getan| gearbeitet, gekocht, Ghost Recon Wildlands & Dead by Daylight gespielt, gegangen, geschrieben, gelernt, gelesen, gemalt, gesammelt, gefreut
|Gefreut| über entdeckte „Judasohren“ und Bussardfedern, ein spontanter Termin für ein Erstgespräch bei der Ergotherapie, ein leckeres Paket aus Münster, einen Spaziergang mit meiner Mama
|Gelesen| “Still ruhen die Toten* der vierte Still House Lake* Teil (Teil 1 – 4 sind gerade über eine kostenlose Kindle Unlimited Probemitgliedschaft* kostenlos lesbar)
|Gekauft| eine neue Trinkflasche*, ein Regal* als Auslauf für die Ratten, Medjool Datteln*, einen neuen BH* und einen Ledger Nano X* (Wallet für Kryptowährung)
|Geschrieben| ein Rezept für Datteln im Schmeckmantel :-)
|Geplant| wir wollen Dienstag eine größere Wanderung machen, ansonsten habe ich nichts Konkreteres geplant

Wir verlernen Probleme zu lösen

In dieser Woche habe mich mehrfach bemerkt, wie schwer es mir fällt, Akzeptanz dafür zu entwickeln, dass viele Menschen sich nicht (selbst) informieren wollen/können. Ich ticke völlig anders und falle jedes Mal aus allen Wolken, wenn ich mitbekomme, dass es bei anderen anders läuft.

Vielen fällt es beispielsweise leichter, ihre Fragen anderen zu stellen, als selbst zu recherchieren/zu überlegen. Manchmal glaube ich, das ist ein „Phänomen unserer Zeit“ und ein bisschen so, wie die Überforderung eine Entscheidung zu treffen, wenn einem ALLE Möglichkeiten offen stehen.

Ich erlebe oft eine Mischung aus Hilflosigkeit, Überforderung und Gleichgültigkeit (Fun fact: ich habe Marius gerade gefragt „Wie nennt man das nochmal, wenn einem alles egal ist? Ich komm nicht drauf…“ Er sagt: „Gleichgültigkeit. Aber ich wette, das hättest du auch so in Google eintippen können.“ Und ja, damit hat er Recht ;-)).

Selbst wenn ich mich noch so sehr bemühe, mir die Gründe vor Augen zu führen, wegen derer Menschen sich nicht (selbst) informieren, ich kann es nur schwer akzeptieren, weil es für mich so unverständlich ist. Suchmaschinen sind ein so krasses Werkzeug, das uns rund um die Uhr, mit allen denkbaren Informationen zur Verfügung steht. Ein Werkzeug, das insbesondere für alltägliche/weniger komplexe Fragen, sehr gute Informationen ausspuckt. Sogar für die Menschen, die die Suchmaschinen für komplexere Dinge nicht so gut bedienen können.

Aber auch fernab der Suchmaschinen, nämlich wenn die Informationen bereits unmittelbar (quasi vor der Nase) vorliegen und man sie nur selbst anklicken und lesen müsste, scheint die Hürde manchmal zu groß oder zu schwer. Ein simples aber ganz treffendes Beispiel dafür ist mein veröffentlichtes Rezept zu „Datteln im Schmeckmantel“ bzw. die dazu gestellten Fragen.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich niemanden von euch hier vorführen/fertig machen will – zumal es ja auch „die Masse“ betrifft – ihr seid also in aller bester Gesellschaft, während ich mich ein bisschen wie „die Dumme“ fühle ;-). Es geht auf meinem Blog und in meinen Texten, wie immer, um meine Sicht der Dinge.

Ich habe die Fragen, die mir per Kommentare und Kurznachrichten gestellt wurden, mal „gesammelt“:

„Ist das Reispapier kross?“
„Wird das Reispapier richtig kross?“
„Welche Datteln nimmst du?“
„Müssen die eingelegt werden?“
„Wo finde ich das Rezept?“
„Gibt es dazu ein Rezept?“
„Werden die mit Reispapier gemacht?
„Mit Reispapier gemacht?“
„Woraus besteht Schmeck?“
„Wie wird der Schmeck gemacht?“
„Kann ich auch was anderes nehmen zum umwickeln?“
„Hast du die selber gemacht?“

Jede dieser Fragen erklärt sich durch das aufmerksame Lesen meines Textes in den sozialen Medien oder einen Klick + das Lesen des Rezeptes. Ich habe alle freundlich darauf hingewiesen, dass sie die Informationen im Artikel finden und das war für die meisten auch okay :-)

Fernab dessen, dass es sicherlich nicht zu viel verlangt ist, wenn ich kostenlose Informationen zur Verfügung stelle, dass man sie dann bitte wenigstens selbst lesen/verarbeiten sollte (statt, dass ich jedem Einzelnen persönlich nochmal schreibe/erkläre, was im Text steht), zeigt das Vorgehen gut die Thematik.

Komplexe Informationen (in Form von Texten, Videos oder Audiodateien) werden immer seltener (richtig) gelesen/gehört/gesehen und auch mal hinterfragt, weil es zu anstrengend/aufwendig ist. Man möchte unkompliziert das erfahren, was für einen selbst gerade wichtig ist, ohne großen Aufwand. Das passiert oft unbewusst und ohne böse Absicht, das ist mir klar.

Dahin entwickelt sich das Internet ja auch immer mehr. Es gibt häufig 15-Sekunden Videos, Fotos mit kurzen Botschaften, die beinah auf einen Blick alle Informationen bereit halten, ohne das man selbst viel tun muss. Selbst Inhalte aus Büchern werden mittlerweile kompakt in maximal 30 Minuten zusammen gefasst. Je nach Anbieter muss man also nicht mal mehr selbst lesen, sondern kann sich die Inhalte unterwegs schnell anhören. 

Ich finde es regelrecht beängstigend, dass wir Menschen im Gesamten gefühlt immer seltener dazu kommen, Dinge selbst zu erfahren, zu hinterfragen und uns anzueignen. Es gibt für alles ein „Coaching“.

Das ist ein bisschen wie in der Schule: Schüler:Innen sind häufig (je nach Lehrer:In) in der passiven Rolle und lernen schlicht vorgegebene (manchmal sogar subjektive) Lösungswege/Lösungen auswendig. Aber die Praxis und der eigene Bezug fehlen. Im Umkehrschluss verlernen wir, Probleme und Rätsel zu lösen und Antworten auf offene Fragen selbst zu suchen, zu finden und zu verarbeiten.

Das führt automatisch dazu, dass viele von uns sich das (unbewusst) gar nicht mehr richtig zutrauen UND das falsche Informationen (in Form von „Fake-News“, aber auch in Form von allgemeingültigen Annahmen wie „Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt vor einer veganen Ernährung“) nur selten hinterfragt werden. 

Die Aussagen der DGE zur veganen Ernährung sind ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn die Informationen nicht richtig verarbeitet werden. Denn die meisten denken, dass die DGE eine vegane Ernährung ablehnt. Das ist aber nicht korrekt. Richtig ist, dass die DGE eine vegane Ernährung nicht für alle Personengruppen (insbesondere nicht für Schwangere & Kinder) empfiehlt, weil es kritische Nährstoffe gibt, die nur über eine ausgewogene und gut geplante pflanzliche Ernährung abgedeckt werden können.

Letzen Endes werden die Ernährungskompetenzen der Menschen in Frage gestellt und deshalb teilweise von einer veganen Ernährung abgeraten. Das erfährt man aber nur, wenn man ALLES (also in diesem Fall 11 DIN A4 Seiten) liest, und nicht nur Schlagzeilen oder Zusammenfassungen.

Hier in Deutschland und möglicherweise besonders mit Zugang zum Internet, stehen uns nahezu alle Wissens- und Informations-Türen offen. Wir können (mindestens) in der Theorie alles lernen und wissen, was wir wollen und das zu einem sehr großen Teil sogar kostenfrei.

Sicherlich gibt es verschiedene Lerntypen und nicht jeder Mensch kann/möchte ein Autodidakt sein, so wie ich es beispielsweise bin. Und natürlich ist es nicht negativ, wenn man sich das Wissen beibringen lässt, statt es sich selbst zu erschließen oder man mal eine Frage stellt, deren Antwort man im Text überlesen hat. Darum geht es mir nicht. 

Das was ich problematisch finde ist, dass Menschen seltener vermeintliche Fakten hinterfragen und häufiger den Aufwand der Selbstinformation scheuen, selbst wenn es nur ein Klick + etwas lesen bedeutet. Es fällt mir entsprechend schwer, mit der steigenden Anzahl an Menschen mit eben diesen Vorlieben umzugehen.

Für mich ist es eine Form der Selbstbestimmung, Freiheit und des Tiefgangs, mich selbst informieren zu können. Für andere ist das anders. Das ist okay, aber nicht, wenn es auf meine Kosten geht :-)

Darf ich bestimmen, was im Ernstfall mit mir passieren soll?

Als ich vor einigen Tagen mal wieder zum Thema „Vorsorge“ in den sozialen Medien schrieb, kam ein neues Thema auf: „Ich möchte meiner Familie nicht vorschreiben, wie meine Beerdigung abläuft.“, „Wenn man alles bis ins Detail festlegt, bleibt den Angehörigen keine Möglichkeit etwas von den eigenen Wünschen zu verwirklichen“ und „Ich finde eine Trauerfeier ist für die Hinterbliebenen. Ich möchte niemandem meinen letzten Willen aufbürden.“

Auch wenn ich zum Hauptthema einen Artikel geplant habe, wird es unmöglich sein, alle Nebenthemen zu behandeln. Deshalb möchte ich dieses spezielle Thema bzw. meine Sichtweise hier aufgreifen.

Es besteht keine Pflicht, all die Vorsorgeunterlagen (inkl. Testament & Bestattungsverfügung) und damit den letzten Willen festzuhalten. 

Natürlich kann es mir in der Theorie egal sein, wer zu meiner Beerdigung kommt und wie sie abläuft. Nachdem was ich mit schwer erkrankten/pflegebedürftigen Angehörigen, Beerdigungen und Erbsachen erlebt habe, ist es mir aber nicht egal. Ich glaube, dass die Verantwortung und die Konsequenzen vielen nicht bewusst sind und gebe euch vier Beispiele, für ein besseres Verständnis:

  1. mein Opa ist plötzlich an einem Hirntumor erkrankt. Nichts war geklärt und letzten Endes war auch das, was während seiner Erkrankung geregelt wurde, nicht ausreichend. Denn: das Haus meiner Großeltern, das als Altersvorsorge für die beiden und späterer „Ruhesitz“ meiner Eltern gedacht war, mussten wir verkaufen, um die Heimkosten für meine erkrankte Oma bezahlen zu können. Einer der Wünsche meines Opas vor seinem Tod war: „Verkauft bitte niemals das Haus!“. Er war sich der Konsequenzen seiner zuvor getroffenen Entscheidungen und Nachlässigkeiten in Bezug auf entsprechende Vorsorge nicht bewusst. Ich möchte für meine Angehörigen sorgen, so dass sie mein Tod und/oder meine Pflegebedürftigkeit möglichst nicht in finanzielle Not bringen und zu ungewollten Entscheidungen zwingen.
  2. Auf der Beerdigung meines Vaters und meines Opas waren jeweils mindestens 200 Personen. Menschen, die uns teilweise zuvor mit dem Arsch nicht angeguckt haben, Lügen verbreitet haben, uns abgezockt haben, mich gemobbt haben usw. Menschen die für mich als Angehörige eine enorme Belastung auf diesen Beerdigungen waren und bei denen ich weiß, dass mein Papa/mein Opa sie teilweise auch nicht hätten da haben wollen. Gerade wenn der Tod aber so plötzlich kommt, wie bei meinem Vater, wo niemals zuvor ernsthafter über das „was wäre wenn“ gesprochen und entsprechend nichts geregelt wurde, sind Angehörige völlig überfordert. Angehörige trauen sich teilweise nicht, bestimmte Personen gar nicht erst ein- oder gleich wieder auszuladen (und selbst wenn wird häufig hinter dem Rücken gelästert von wegen „Das hätte er/sie niemals so gewollt…“ oder „Man kann uns doch nicht den Abschied verbieten.“). Viele fühlen sich regelrecht verpflichtet, alle Menschen zur Beerdigung „zuzulassen“. Ich möchte für meine Angehörigen sorgen und ihnen diese Entscheidungen abnehmen, damit sie sich würdevoll verabschieden können und keine Belastung durch zu treffende Entscheidungen oder ungewollte Anwesende verspüren.
  3. In unserer Familie gab es eine Situation, in der eine Person pflegebedürftig wurde und von einem Familienmitglied gepflegt wurde, dem wir voll und ganz vertrauten. Letzten Endes hat diese Person dafür gesorgt, dass die erkrankte Person ihr Haus verloren hat und daraufhin (bei vollem Bewusstsein) in ein Pflegeheim abgeschoben wurde. Das alles war nur möglich, weil im Vorfeld nicht eindeutig geregelt wurde, wie und was in welchen Fällen geschieht. Ich möchte für meine Angehörigen sorgen, damit im Fall meiner Pflegebedürftigkeit und eines möglichen Erbes absolut eindeutig geregelt ist, wem was zusteht, ohne „Hintertürchen“.
  4. Als mein Vater starb, stand meine Mama komplett alleine da. Mit unbrauchbaren Versicherungen, mit „Beratern“ die fahrlässige Ratschläge gaben, mit Konten auf die sie teilweise nicht zugreifen durfte usw. Ich möchte für meine Angehörigen sorgen, damit sie im Fall der Fälle Zugriff auf alle meine Sachen haben, Handlungsfähig bleiben und genau wissen, was ich mir wünschen würde, wenn ich selbst es nicht mehr äußern kann.

Diese und andere Dinge selbstbestimmt in die Hand zu nehmen bedeutet mitnichten, der Familie die Möglichkeit zu nehmen, eigene Wünsche zu verwirklichen und würdevoll Abschied zu nehmen. Ganz im Gegenteil ermöglicht gerade das (aus meiner Erfahrung und Sicht) allen Beteiligten, sich mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren.

Es geht bei der Auseinandersetzung mit den Vorsorge-Dokumenten darum zu bestimmen, was man sich in lebensbedrohlichen Situationen, am Lebensende und darüber hinaus, für sich wünscht. Ich finde nicht, dass wir die Verantwortung über essentielle Entscheidungen (wie z.B. ob und wenn ja welche lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wo man sterben möchte o.ä.) unseren Angehörigen aufbürden sollten.

Und umgekehrt halte ich es für sehr wichtig, dass wir auch über solche Entscheidungen hinaus Verantwortung übernehmen, indem wir uns im Leben mit dem Tod und seinen Folgen beschäftigen, damit die ohnehin schwer zu ertragende Last eines Todesfalls, nicht unnötig schwerer für die Hinterbliebenen wird.

Den kommenden Artikel verlinke an dieser Stelle dann auch für „Nachzügler“ (und informiere ja sowieso bei Veröffentlichung auch über die sozialen Medien).

Und sonst so?

Ich habe diese Woche spontan und deutlich früher als geplant einen Termin für ein Erstgespräch in einer auf ADHS spezialisierten Ergotherapie-Praxis bekommen. Darüber habe ich mich total gefreut, weil mein ursprünglicher Termin eigentlich erst in rund einem Monat gewesen wäre und es so ein bisschen schneller geht. Das Gespräch war super und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.

Bei Ergotherapie habe zumindest ich immer an Schlaganfall-Patienten oder Demenzkranke gedacht, mit denen Motorik-Übungen gemacht werden. Allerdings sind die Aufgaben und Techniken der Ergotherapeut:Innen ziemlich breit gefächert, das war mir selbst nicht klar. Bisher habe ich keine Vorstellung davon, was mich genau erwartet, deshalb bin ich besonders gespannt :-)

Am Freitag haben Marius und ich spontan den Vormittag frei genommen, um zur Wuppertalsperre zum spazieren zu fahren. Auf dem Weg sagte ich noch „Ich würde so gerne mal Judasohren finden, mensch. Suche die schon so ewig. Das wäre cool.“ und kurze Zeit später war da ein ziemlich großer Baumstamm mit etlichen, frischen Öhrchen.

Judasohren (auch „Holunderschwammpilze“) zählen zu den Vitalpilzen und sind zudem, ähnlich wie der Birkenporling, relativ einfach zu bestimmen und  haben keine giftigen Doppelgänger. Ich bin insgesamt keine „Pilz-Liebhaberin“, esse sie (außer in meinen Königsberger Klopsen) auch nicht gerne, ABER! Ich mag sehr gerne einen Mini-Vorrat heimischer Vitalpilze. Der Birkenporling hilft (getrocknet und in Wasser aufgelöst) beispielsweise mega gut, bei Magenbeschwerden und Sodbrennen. Wieso also zum Industrieprodukt greifen, wenn man es auch natürlicher haben kann.

Gesammelt habe ich auf unserem Spaziergang außerdem Steine zum bemalen. Ich hatte vor einiger Zeit schon einen „Pipi-Stein“ für die Ratten bemalt und habe meinen Abend gestern dann genutzt, um aus einem Stein ein Pizzastück und irgendwie was florales zu malen ;-)

Heute Mittag war ich außerdem bei unserer „persönlichen Kuchen-Lieferantin“ von Vegcakes, um uns ein paar Stücke Kuchen zu gönnen. ? Damit wird dann jetzt auch der Sonntag eingeläutet. Das Wetter ist sehr mild und frühlingshaft, so dass Freud und Leid für uns sehr nah beieinander liegen. Denn draußen ist die HÖLLE los, so dass wir definitiv darauf verzichten, vor die Tür zu gehen, aber gleichzeitig ist es so warm, dass wir uns ne Runde auf den Balkon setzen werden. 

Das war es hiermit dann auch von mir für heute. Ich wünsche euch eine schönen Sonntag!

4 Antworten auf „Immer wieder Sonntags 252“

Uuuh, auf den Vorsorge Artikel bin ich schon sehr gespannt!!! Damals als Mutti gestorben ist, hat mein Vater angefangen, alles für mich vorzubereiten: Testament, Vollmachten und ja, auch mit dem Beerdigungsinstitut ist alles bzgl Beerdigung/Trauerfeier (auch die Kosten sind soweit geregelt) geregelt, das Grab bereits gekauft, Grabstein ausgesucht. Dafür bin ich dankbar- habe alles in einem Ordner abgeheftet und kann diesen jedes Mal ins Krankenhaus oder zur Krankenkasse usw mitnehmen. Nach seinem Tod wäre ich gar nicht in der Lage, irgendwas zu entscheiden (okay, für die Blumen müsste ich mich noch entscheiden). Für mich selber habe ich tatsächlich noch nichts hinterlegt- hoffentlich gibt mir dein Artikel den nötigen Anstupser:-)

Dass dein Papa sich darum gekümmert hat ist irgendwie beruhigend oder? Wie du schon sagst: man ist gar nicht in der Lage, so richtig was zu entscheiden bzw. hat im Nachgang dann oft auch irgendwie das Gefühl, es mit weniger Druck anders gemacht haben zu wollen oder so. Dieser Druck hinter dem Thema ist ja irgendwie auch zusätzlich etwas, das ganz generell gesellschaftlich verankert ist, weil für Trauer im Gesamten wenig Platz ist -.-

Bin gespannt, ob dir mein kommender Artikel den nötigen Stupser gibt :-))

Liebe Sandra, ja, ich habe nach dem „kross“ gefragt. Und ja, ganz sicher hätte ich das easy peasy googeln können. Zumal ich damals in der Werbeagentur die Recherche-Expertin war.
Aber ehrlich gesagt ging es mir nach der Frage im Kopf (welche mich, da ich von so einer Kombi noch nie gehört habe gedanklich echt völlig überrannt hat) auch um den Austausch. Ich bin ganz naiv davon ausgegangen, dass du, wenn du ein Rezept veröffentlichst, auch gerne Fragen dazu beantwortest. Also nicht im Sinne von „ich muss hier jetzt Rede und Antwort stehen“, sondern im Sinne von „ich finde es toll wenn ich euch vielleicht vegan anstecken kann“.
Zur Erklärung: wir haben vor 1 Woche angefangen vegetarisch zu essen. Fällt mir sehr leicht muss ich sagen aber ich bin natürlich froh über solche tollen Rezept-Tipps. Magst du dann nicht, dass man dich direkt fragt? Dann Google ich künftig. Aber schöner fände ich den direkten Austausch ?

Liebe Sarah,
auch hier möchte ich dir nochmal antworten. Insbesondere, weil du auf deine Tätigkeit als „Recherche-Expertin“ hinweist und aufgreifst, ob ich es nicht toll finden würde, euch vegan anzustecken bzw. ob ich nicht mag, dass man direkt fragt, sondern dass die Leute googeln sollen.
In Bezug auf deine Frage macht das benutzen einer Suchmaschine keinen Sinn, weil es ja eine Frage auf ein persönliches Rezept ist, die nur ich beantworten kann. Deine Frage war, ob das Reispapier kross wird.
Dazu schreibe ich im Rezept: „die Streifen werfen Blasen, wenn sie an den Rändern ganz leicht knusprig werden, aber ansonsten noch “labbrig”, sind sie perfekt).“ sowie „Bei 6 Minuten sind sie eher “Schwarzwälder-Schinken” mäßig, bei 8-9 Minuten je nach Ofen so knusprig wie Chips.“ womit deine Frage, meiner Auffassung nach, mehr als eindeutig beantwortet wird.

Genau das ist der springende Punkt.
Es geht nicht darum, Gespräche und Diskussionen im Keim zu ersticken und bei jeglichen Fragen zu sagen: „Äh, sorry aber das google/lies mal bitte schön selbst (nach)!“. Es geht (in Bezug auf das angesprochene Rezept) um das Phänomen, dass immer mehr Menschen vorhandene/vorliegende Informationen nicht richtig/vollständig für sich verarbeiten (können/wollen) und Fragen stellen, die durch aufmerksames Lesen der Informationen beantwortet worden wären.

Wie auch schon bei Instagram erwähnt: du suggerierst hier mit „Magst du dann nicht, dass man dich direkt fragt? (…) Aber schöner fände ich den direkten Austausch“, ich wäre nicht an Austausch interessiert. Das ist nicht fair und entspricht in keiner Weise der Realität und dem, was ich hier geschrieben habe. Womit sich der Kreis letzten Endes wieder schließt. Denn auch hier hast du meinem Empfinden nach, nicht richtig verstanden, worum es mir geht/was ich schreibe.

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