Gaumenfreuden

Möhren Durcheinander mit Chorizoeinlage

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Es gibt Gerichte, die schmecken nur bei Oma (oder Mama) richtig gut, oder? “Möhren Durcheinander” (so hieß der Kartoffel-Möhren-Eintopf bei meiner Oma 😍) war so ein Gericht. Ich habe es geliebt, wenn es Möhren Durcheinander gab und sie schmeckten eben nur bei Oma richtig gut.

Sie kam mit dem fertig gekochten Essen im Topf an den Esstisch, gab mir einige Kellen auf den Teller, drückte mit dem Esslöffel eine Kuhle in den Brei, schüttete etwas Essig hinein und hob ihn mit dem Löffel unter. Erst dann war das Essen perfekt.

Ich habe Omas Gericht früher nur ein einziges Mal selbst gekocht und das ist sicher zehn Jahre her. In letzter Zeit koche ich die von mir veganisierte Variante aber häufig. Und auch wenn ein Teil in meinem Hirn ständig sagt “So ein Rezept brauchst du nicht veröffentlichen, das kennt doch jeder!” setze ich mich darüber hinweg und teile mit euch nun dennoch eins meiner Lieblingsrezepte in Sachen Eintöpfen.

Hinweis
Bei mir gibt es “normale Essensfotos”. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Mein Essen sieht so aus und ich verzichte für gewöhnlich auf fancy Extra-Styling.
Rezept für einen Kartoffel-Möhren-Eintopf
Zutaten - für ca. vier Portionen
  • ca. ein Kilo Möhren
  • ca. 800 Gramm Kartoffeln
  • ca. 120 Gramm Zwiebeln
  • Brühe (je nach Topfgröße & Gemüsemenge abweichend, siehe unten)
  • ca. 5 Gramm Majoran
  • ca. 5 Gramm Salz (oder nach Geschmack, wir nutzen relativ “wenig” Salz)
  • etwas Pfeffer (ich nutze zwei bis drei zerstoßene Pfefferkörner)
  • etwas frische Petersilie nach Belieben
  • vegane Bartwurst Chorizo-Art (ich nutze für diesen Zweck die von dm am liebsten, ist aber Geschmackssache)
  • ca. 30 Gramm pflanzliche Margarine / Alsan o.ä.
  • zum Servieren je nach Geschmack ca. 1 leichter Esslöffel Essig
  • Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.
  • Das geschnibbelte Gemüse in einen Topf geben und so viel Brühe (also vorbereitete Brühe oder in Wasser aufgelöstes Brühpulver) hineinschütten, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze für ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • Vor dem Pürieren ggf. etwas Wasser abschütten (auch hier: lieber erstmal zu wenig Wasser als zu viel, sonst habt ihr nachher Suppe ;-). Nun einen Kartoffelstampfern oder Pürierstab nehmen, zwei Esslöffel Margarine dazugeben und alles durchstampfen. Ich persönlich mag es am liebsten, wenn es insgesamt eher breiig wird und nur wenige, festere Stücke zurück bleiben. Mit Majoran, frischer Petersilie, Salz & Pfeffer abschmecken.
  • Die vegane Chorizo (oder etwas anderes, nach eurem Geschmack) kurz in der Pfanne anbraten, in Scheiben schneiden und unter das Gemüse heben.
  • Für mich wird das Ganze erst dann PERFEKT, wenn unter jede Portion ein nicht ganz so voller Esslöffel Essig gehoben wird (ca. 15 Milliliter). Nehmt für den Anfang lieber zu wenig als zu viel und schaut, ob euch die saure Note gefällt. Viele andere mögen ihren Eintopf z.B. lieber süßer und geben noch Zucker dazu. Das könnt ihr für euch entscheiden.

Hast Du mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über deinen Kommentar! Gern kannst Du mich auch bei Insta / Facebook auf deinem Foto mit @diecheckerin.de markieren, damit ich unter deinem Beitrag kommentieren kann. 

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Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

1 Kommentar

  • Das Rezept war das einzige was ich in den ersten vier Monaten meiner Schwangerschaft essen konnte.Ich musste es jetzt wissen, dass kommt bei uns auch immer mit rein. Hab gedacht jetzt kommt Apfelmus oder irgendeine Soße.Ich liebe nämlich Stampfkaroffeln mit Apfelmus. Ich werde dein Rezept. Werde den Tipp mit dem Essig mal ausprobieren. Danke.

    Liebe Grüße Catharina

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