Gaumenfreuden


Vegane Eier Benedict Varianten

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In einem der letzten Livestreams zu “Was essen wir heute” wurde mir ein Rezept zu veganen Eier Benedict bzw. Eggs Florentine zum Frühstück empfohlen. Seit dieser Empfehlung bin ich süchtig und wir essen regelmäßig Sonntags eine meiner Varianten.

Das ist insofern verrückt, als dass ich als “Mischköstlerin” Eier und speziell Eier Benedict gar nicht mochte. Das höchste der Gefühle war für mich alle paar Monate mal ein gekochtes Ei zum Frühstück. Ansonsten war ich definitiv kein “Eier-Fan”.

Die vegane Variante liebe ich allerdings abgöttisch. Ich freue mich Montags schon auf das Frühstück am Sonntag – entsprechend kann ich euch die Rezeptvarianten nicht vorenthalten 😅

Hinweis
Bei mir gibt es “normale Essensfotos”. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Mein Essen sieht so aus und ich verzichte für gewöhnlich auf fancy Extra-Styling.
Rezept für vegane Eier Benedict
Zutaten - für zwei bis drei Toastbrötchen
Für vegane Eier Benedict

  • ca. 100g Tofu (ich nutze am liebsten Tofu von Aldi Nord)
  • ca. zwei EL Reismehl
  • einige Prisen Kala Namak Salz (z.B. von Biova*)
  • pro Toastbrötchen Hälfte je eine Scheibe Aldi Nord Tofu Veggie Aufschnitt oder Räucheraufschnitt eurer Wahl
  • 1/2 TL Soja Sauce
  • 1 TL Ahornsirup z.B. von (Alnatura*)
  • zwei “Spritzer” Liquid Smoke (z.B. von Stubbs*)

Für die Sauce

  • 1/2 EL Margarine
  • ca. 1 EL Mehl
  • 2 EL Hefeflocken (z.B. von Spiegelhauer*)
  • 1/2 TL Senf
  • 1/4 TL Zitronensaft
  • ca. 170 ml Wasser (kann abweichen, nehmt lieber erstmal weniger als zu viel)
  • ca. 1/4 TL Kala Namak Salz (z.B. von Biova*)
  • ca. 1/4 TL Kurkuma
  • ein Bund frischen Schnittlauch
  • Für die Sauce: erhitzt eine Pfanne und lasst die Margarine darin schmelzen. Gebt nun erst das Mehl und dann die Hefeflocken dazu. Schnappt euch einen Schneebesen und rührt das Ganze um, so dass sich Mehl, Flocken und Margarine gut krümelig vermischen. Schüttet nun nach und nach Wasser dazu und rührt dabei immer wieder um, bis eine cremige Sauce entsteht. Nun gebt ihr den Senf, Kala Namak Salz, Kurkuma und einen Spritzer Zitronensaft dazu und schmeckt sie nach eurem Geschmack ab. Wir nutzen eher wenig Salz, deshalb kann es sein, dass euch die Sauce zu “unwürzig” schmeckt.
  • Gebt die Toastbrötchen für ca. 3 Minuten (oder bis sie schön kross sind) bei 200 Grad in den Ofen oder toastet sie im Toaster.
  • Den Tofu Block schneidet ihr in rechteckige Scheiben (siehe Foto unten), so dass sie gut auf eine Toastbrötchen-Hälfte passen. Gebt das Reismehl in eine Schüssel und paniert den Tofu von allen Seiten mit dem Reismehl. Dann gebt ihr die Scheiben für einige Minuten mit etwas Öl in eine heiße Pfanne (mittlere Stufe) und bratet sie von beiden Seiten goldig knusprig an. Danach die Rechtecke abkühlen lassen und von beiden Seiten mit je einer Prise Kala Namak Salz würzen.
  • Gebt die Sojasauce, das Ahornsirup und Liquidsmoke in eine kleine Schüssel, vermengt das Ganze und schwenkt die Räuchertofu-Aufschnitt-Scheiben darin.
  • Holt die Toastbrötchen aus dem Ofen, gebt auf jede Hälfte etwas von der Sauce, sowie gute zwei Esslöffel Schnittlauch und legt dann je eine Scheibe Räuchertofu Aufschnitt darüber. Darauf folgt je eine Scheibe des panierten Tofu. Zum Abschluss gute anderthalb bis zwei Esslöffel der Sauce, nach Geschmack noch eine kleine Prise Kala Namak Salz und einige Schnittlauch Röllchen. Am allerbesten schön warm genießen.
  • Variante 1 : frischen Spinat mit Zwiebeln & Knoblauch, Salz und Pfeffer dünsten und dann als Basis auf die Brötchen geben.
  • Variante 2 : statt der Toastbrötchen einen Eier Benedict Burger.
  • Variante 3 : Avocado statt Naturtofu.
  • Variante 4 : zur Spargelzeit mit grünem Spargel anstelle des Spinats.

Hast Du mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über deinen Kommentar! Gern kannst Du mich auch bei Insta / Facebook auf deinem Foto mit @diecheckerin.de markieren, damit ich unter deinem Beitrag kommentieren kann. 

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Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

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