Food & Recipes

Rumkugeln wie vom Bäcker

Als mein Freund sich das erste Mal selbstgemachte Rumkugeln wie vom Bäcker wünschte, war mir überhaupt nicht klar, was er meint. Bei uns gab es Rumkugeln zu Weihnachten, die ähnlich wie Pralinen waren. Ganz klein, hauptsächlich aus Schokolade und Butter bestehend und mit Schokoraspeln ummantelt.

Es gibt aber noch eine zweite Variante Rumkugeln, die aus Kuchenboden oder Kuchenresten hergestellt werden. Vom ersten Biss an war ich in diese Art von Rumkugel verliebt. Und allen, die diese selbstgemachten Rumkugeln bei uns probiert haben, ging es genauso wie mir. Deshalb möchte ich heute mit Euch das weltbeste “ Rumkugeln wie vom Bäcker Rezept “ mit Euch teilen.

Rumkugeln wie vom Bäcker DieCheckerin.de

Welchen Rum für Rumkugeln?

Für leckere Rumkugeln sollte ein besonders aromatischer Rum verwendet werden. Mein persönlicher Lieblingsrum ist in Deutschland in der Form nicht erhältlich. Der echte „Old Monk“ kommt aus Indien und wird uns jedes Jahr von einer Freundin mitgebracht. Die „deutsche Version“ soll aber ähnlich lecker sein und ist z.B. über Amazon bestellbar (Klick hier!*). Ein weiterer, leckerer und von uns gern verwendeter Rum ist der Botucal Reserva Exclusiva*. Im Aldi gibt es allerdings auch einen günstigen Rum für knapp 10€, der super lecker schmeckt!

Rumkugeln wie vom Bäcker Rezept

reicht für ca. 10 große Rumkugeln 

Tipp!
Teig sollte einen Tag vorher zubereitet werden und im Kühlschrank lagern, damit die Kugeln schön fest werden!
Zutatenliste

  • 400 g Kuchenboden oder Kuchenreste
  • 1 Packung Sahne
  • ein paar Rosinen
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • etwas Rum (zum Beispiel „Old Monk*“ oder „Botucal*“
  • Schokostreusel
Zubereitung
  1. zerbröselt die Schokolade und erhitzt sie, gemeinsam mit einer 200 ml Packung Sahne, in einem geeigneten Topf.
  2. während die Schokolade schmilzt, zerbröselt Ihr den Kuchenboden in einer Rührschüssel, gebt Rosinen und einen guten Schuss Rum hinzu (ich nehm immer ca. 3 cl).Welcher Rum für Rumkugeln wie vom Bäcker
  3. die geschmolzene Sahne-Schokoladen Mischung vom Herd nehmen und in die Teigmischung geben und alles gut miteinander vermengen. Der Teig ist jetzt sehr flüssig. Das muss so sein, lasst Euch davon nicht verunsichern 🙂
  4. Die fertige Teigmischung für mindestens 24 Stunden im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.
  5. Sobald der Teig hart geworden ist, könnt Ihr nun vorsichtig große Kugeln daraus formen und diese im Anschluss in Schokostreuseln wälzen. Wenn Ihr die Kugeln kühl lagert, dann bleiben sie fest. Bei Zimmertemperatur werden sie „klatschig“, wie ein weicher Kuchen.

Lasst es Euch schmecken und berichtet gern in den Kommentaren, wie es Euch geschmeckt hat!

Rumkugeln wie vom Bäcker

Anzeige

Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! – Freak! – Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

6 Kommentare

  • Das klingt ja superlecker!
    Ich kenn auch nur die schokoladigen rumkugeln…
    Am Wochenende werd ich das rezept gleich ausprobieren, aber auch mit Tortenboden…Freitag keine Zeit zum backen.
    Ich bin schon sehr gespannt!

  • Wir hatten am Wochenende bereits das 2. Mal selbstgemachte Rumkugeln und sowohl unsere Gäste als auch wir selbst waren wieder sehr begeistert 🙂

    Ich hab es allerdings „jugendfrei“ gemacht mit 2 Fläschchen Rumaroma, ohne Rosinen und mit selbstgebackenem Tortenboden.

    Liebe Grüße und danke für die Anregung – das Rezept geht definitiv in meine Standardsammlung über.

  • Ich liebe die großen Rumkugeln vom Bäcker und werde dein Rezept mal ausprobieren 🙂 Allerdings gehören in die echten Rumkugeln nie und nimmer Rosinen rein 😉

    • Es gibt gar keine „echten Rumkugeln“ weil die Rezepte von Region zu Region ganz unterschiedlich ausfallen. Die Kuchen-Rumkugeln kann man z.B. nicht mit den kleinen Rumkugeln, die ähnlich wie Konfekt sind, vergleichen und auch bei den Bäcker-Rumkugeln gibt es, je nach dem wo in Deutschland man gerade ist, ganz unterschiedliche Rezepte.
      „Nie und nimmer“ ist also total falsch, ein „Ich kenn das so nicht“ vielleicht total richtig 🙂

Schreibe einen Kommentar