Gaumenfreuden

Toastbrot selber machen (himmlisch fluffig weich!)

Hinweis
Bei mir gibt es (absichtlich) „normale Essensfotos“. Ohne extra Styling, ohne tolle Deko, ohne Schnick Schnack. Mein Essen sieht so aus. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Auch wenn ich jedes Mal damit zu kämpfen habe, das mein Essen nicht so schön aussieht wie bei anderen. Es ist eben mein Essen. DAS ist die Realität.

Ich dachte bisher, dass Toastbrot selber machen die Königsklasse des Brotbackens ist. Wenn ich früher gewusst hätte, wie einfach und gelingsicher es ist, hätte ich mir all die gekauften Toastbrote glaube ich gespart. Wir haben bei unserem ersten Versuch, natürlich nur aus Testzwecken und vor lauter Begeisterung, ein gesamtes Toast aufgefuttert. Mega lecker! Also für uns auf jeden Fall und für unsere Kollegen, die das Brot bereits ausprobieren durften. Es schmeckt 1:1 wie gekauftes Toastbrot vom Bäcker und ist sogar rein pflanzlich.

Veganes Toastbrot selber machen

Zutaten (ergibt zwei Toastbrote)

  • 1/2 Hefewürfel
  • 500 ml warmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Öl
  • ca. 800 g Mehl (am tollsten wird es mit 550 oder 1050er Weizenmehl)
  • wer es süßer mag gibt noch Zucker hinzu, wir machen das Brot allerdings ohne Zucker
  • etwas Margarine als Topping

Englisches Originalrezept: https://lilluna.com/basic-homemade-bread-recipe/

Zubereitung

Um Euer eigenes, fluffig leckeres Toastbrot selber machen zu können, startet Ihr, in dem ihr die Hefe in ca. 500 ml warmem Wasser auflöst. Lasst die Hefe für ca. 20-30 Minuten im Wasser gehen, bis sie anfängt zu sprudeln und „Schaum schlägt“. Dann gebt Ihr das Salz (das Originalrezept nutzt übrigens 50 g Zucker, ich find das völlig überzogen, wer aber ein sehr süßes Toast haben möchte, kann natürlich Zucker verwenden) , Öl und anschließend 500 g Mehl hinzu und rührt den Teig glatt.

Nun nach und nach das restliche Mehl hinzufügen und zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Der Teig sollte beim Berühren nur ganz leicht an den Fingern kleben. Wenn er nach 7 Minuten kneten noch zu klebrig ist, gebt noch etwas Mehl hinzu und knetet den Teig noch etwas weiter. Danach rollt ihn zu einem Ball, gebt ihn in eine geölte Schüssel, dreht ihn darin einmal um, bestreicht die Oberseite auch mit etwas Öl und lasst den Teig abgedeckt für mindestens eine Stunde, an einem warmen Ort, gehen.

Anschließend teilt den Teigball in zwei Hälften. Jede Hälfte rollt Ihr auf der Arbeitsplatte zu einem langen, flachen Rechteck und rollt den Teig danach mit den Händen zu einer Rolle. So entstehen zwei „Teigrollen“. Mit der Naht nach unten gebt Ihr beide „Teigrollen“ in je eine gefettete Kastenform, deckt den Teig erneut ab und lasst ihn an einem warmen Ort eine weitere Stunde gehen.

Bei 190 Grad backt Ihr das Toastbrot für ca. 30-35 Minuten goldbraun. Hört sich das Toastbrot beim drauf klopfen hohl an, ist es perfekt. Wenn das Brot noch heiß ist, schmiert es etwas mit Margarine ein und lasst es dann auskühlen. Die „Kruste“ wird erst beim Auskühlen weich und ist, wenn das Brot aus dem Ofen kommt, relativ hart. Das ist aber normal!

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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