Gaumenfreuden

Veganes Walnuss-Möhren-Brot selber machen (innen saftig & außen knackig!)

Hinweis
Bei mir gibt es (absichtlich) „normale Essensfotos“. Ohne extra Styling, ohne tolle Deko, ohne Schnick Schnack. Mein Essen sieht so aus. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Auch wenn ich jedes Mal damit zu kämpfen habe, das mein Essen nicht so schön aussieht wie bei anderen. Es ist eben mein Essen. DAS ist die Realität.

Wir haben uns dazu entschlossen, kein Brot mehr zu kaufen. Diesem Vorhaben kommen wir seit drei Wochen nach. Vorher haben wir schon oft Brot selber gebacken, hierfür aber meistens Brotbackmischungen genutzt. Auch das wollen wir künftig vermeiden. Für Euch heißt das: ich werde die besten Rezepte mit Euch teilen. Wir probieren viel rum und haben die Rezepte, die hier auf dem Blog landen, mehrfach ausprobiert, so dass Ihr Euch also sicher sein könnt, dass sie auch funktionieren.

Das vegane Walnuss-Möhren Brot ist mein absoluter Favorit. Das Originalrezept stammt aus dem Buch „Vegan backen*“, ich habe es aber für mich ein klein wenig abgewandelt, weil ich finde, dass es dann noch fluffiger und saftiger wird.

Veganes Walnuss-Möhren Brot

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 375 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • zwei-drei große Möhren
  • 3 handvoll Walnüsse grob gehackt

Zubereitung

  • die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und für ca. 10 – 20 Minuten stehen lassen, bis das Hefewasser leichte Blasen wirft und schaumig ist.
  • Salz unter das Mehl mischen, Hefewasser hinzu geben und den Teig (er ist verhältnismäßig flüssig, das ist okay so), am besten mit einem Knethaken, gut vermengen. Danach an einem warmen Ort für mind. 3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
    Achtung
     der Teig geht wirklich richtig toll auf, nehmt also nach Möglichkeit eine große Schüssel. Uns ist der Teig schon über den Rand gegangen – die unnötige Sauerei könnt Ihr Euch so ersparen :-)
  • kurz vor Ende der Gehzeit, schält ihr die Möhren und reibt sie in kleine Stücke. Ich reibe immer einen Teil mit der kleinen Reibe-Größe und einen Teil mit der Großen, weil man so ein paar größere Möhrenstücke und ein paar feinere erhält. So mögen wir es am liebsten.
  • Gleiches gilt für die Walnüsse. Hier knacke ich die Nüsse in einem Handtuch, lasse aber ein paar grobe Stücke drin, damit man die Walnüsse beim Kauen auch mal spüren und schmecken kann. Das ist aber beides Geschmackssache. Wichtig ist, dass Ihr die Walnüsse und Möhren irgendwie so klein macht, dass sie ins Brot passen :-)
  • Gebt die Walnüsse und Möhren in das Brot, vermengt alles nochmal gut und lasst den Teig erneut für rund eine Stunde gehen.
  • Nun könnt Ihr den Teig in eine normale, gut gefettete Kastenform „schütten“. Den Teig oben leicht einritzen (ich schneide ihn immer längs ein und mache dann nochmal von der Mitte ausgehend ein paar Schnitte quer) und bei ca. 200 Grad für gute 45 – 50 Minuten backen. Wenn das Brot hohl klingt, wenn ihr drauf klopft, ist es fertig.

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

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