Gaumenfreuden

Zucchinipuffer aka Kolokithokeftedes

Ich weiß noch ganz genau wie ich mich SOFORT in diese griechische Spezialität verliebte, als ich sie 2017 zum ersten Mal in unserem Urlaub in Schieder Schwalenberg probierte. Seit dem gehören Zucchinipuffer zu einem meiner absolute Lieblingsgerichte. Das Original wird mit Feta gemacht, den hab ich für meine Version aber weggelassen :-) Lasst es Euch schmecken!

Zucchinipuffer aka Kolokithokeftedes

Zutaten (für ca. 10 Stück)

    • ca. 1 Kilo Zucchini
    • 2 Zwiebeln (in feine Würfel geschnitten)
    • 2 Knoblauchzehen (gerieben)
    • Schale einer Zitrone (gerieben)
    • 2 – 3 TL Salz (nach Belieben)
    • eine gute Prise Pfeffer
    • 2 EL frischer Dill (fein gehackt)
    • 2 EL frische Minze (fein gehackt)
    • 1 EL Kapern (fein gehackt, wenn ihr sie mögt, können sonst auch weggelassen werden)
    • 2 EL gemahlene Leinsamen
    • ca. 60 g Vollkornmehl
    • ca. 30 g Paniermehl
    • etwas Öl zum Frittieren
    • pflanzlichen Joghurt nach Geschmack zum Dippen (ich mach meist Tzatziki – , dazu einfach ein normales Tzatziki-Rezept mit pflanzlichem Joghurt ersetzen)

Zubereitung:

  • zu Beginn die Leinsamen in der Küchenmaschine kleinhacken, mit 4 EL Wasser gut vermischen und zum Quellen in den Kühlschrank stellen
  • Zucchini waschen, reiben und anschließend mit ordentlich Salz bestreuen. In ein feines Sieb geben und für ca. 30 Minuten ruhen lassen (das Wasser könnt ihr übrigens auffangen und für einen grünen Smoothie nutzen, wer das mag).
  • Nach 30 Minuten gebt die Zucchini in ein Tuch (ich nutze einen Nussmilchbeutel* ) und presst sie richtig gut aus – die Zucchinis müssen so trocken wie möglich sein, lasst also Eure Muckis spielen (die braucht ihr dafür :-) ). Je besser und sorgfältiger ihr sie auspresst, desto besser werden die Puffer.
  • Wenn ihr die Zucchinis fertig ausgedrückt habt, gebt sie mit den Kräutern, der Zitronenschale, Pfeffer, geriebenem Knoblauch, klein gehackten Kapern, den Zwiebeln und den Leinsamen aus dem Kühlschrank in eine große Schüssel und vermengt alles gut miteinander.
  • Nun Mehl und Paniermehl dazu geben und vermischen. Ggf. noch etwas mehr Mehl dazu geben, wenn die Mischung noch zu feucht ist und sich nicht formen lässt.
  • Alles für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Sobald die Mischung abgekühlt ist, nehmt eine gute Hand voll (ca. 50 g), drückt nochmal etwas Feuchtigkeit mit Euren Händen raus und formt dann ein Patty daraus. Das mit der gesamten Mischung wiederholen.
  • In einer Pfanne Öl erhitzen (ca. 2 cm hoch) und die Patties daran von beiden Seiten ca. 2 – 3 Minuten braun anbraten. Die Pfanne nicht zu heiß aber auch nicht zu kühl einstellen (ich nutze meist einen Mix zwischen 80 und 100 Grad).
  • die fertigen Puffer mit Joghurt, einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer servieren.

Die Menge reicht für ca. vier Personen als Vorspeise oder für zwei Personen als Hauptspeise.

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Über den Autor

Die Checkerin

[Sinnn­flu­en­cerin]
Person, die [in sozialen Netzwerken] Menschen mit großer Vorliebe zum Nachdenken anregt und mit unterschiedlichen Themen inspiriert

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