Mind & Soul

Be Positive – 10 Wege zum Glück

Ich behaupte, dass kaum ein Thema einen so großen Stellenwert in unserem Leben hat, wie das Glücklichsein. Wir alle sind nahezu unser gesamtes Leben damit beschäftigt, das Glück zu suchen oder zu finden. Oft machen wir uns den Alltag dadurch unsagbar schwer, weil wir den Blick für das echte Glück verlieren. Ich habe Euch vor einiger Zeit bereits ausgiebig erzählt, was Glück für mich bedeutet und wie(so) ich das Glück in den kleinen Dingen des Lebens finde. Immer und immer wieder werde ich gefragt, wie ich es schaffe, nach so vielen Schicksalsschlägen noch lachen zu können. Mich irritiert die Frage immer etwas, weil ich zum einen natürlich gar nicht STÄNDIG glücklich bin und zum anderen mein gesamtes Gemüt aber auch nicht darauf ausgerichtet ist, Monate lang Trübsal zu blasen.

Weil es für viele offenbar furchtbar schwer zu sein scheint, ein glückliches Leben zu führen, möchte ich Euch heute ein paar Wege aufzeigen, mit denen Ihr das Glück in Eurem Leben sehen, finden und/oder genießen könnt. Es muss nicht immer die neuste Karre, das größte Haus und die absolute Glückssträhne sein. Und umgekehrt müssen Schicksalsschläge auch nicht zwingend in den Abgrund führen. Denn eine Sache ist ganz klar: Ihr habt Euer Glück bzw. dessen empfinden zum Großteil selbst in der Hand.

Glück ist (k)ein Gefühl

Einerseits ist Glück ein Gefühl. Eine Empfindung, die sich einstellt, sobald uns etwas Gutes widerfährt. Dieser Schwall an Energie und diesem klaren, wohltuendem und beruhigendem „Etwas“ in unserem Körper. Strahlende Augen, ein Lächeln, Grunzen & Quieken 😉 Andererseits ist Glück aber auch kein „einfach so“ Gefühl, sondern eine Entscheidung. Das mag etwas sehr philosophisch klingen aber wie ich schon erwähnt habe, bin ich der Meinung, dass wir das Gefühl von Glück selbst lenken und leiten können. Wir können uns dazu entscheiden, Glück zu zulassen und anzunehmen. Und wir können Glücksmomente ganz bewusst herbei führen.

Es ist mittlerweile erwiesen, dass gerade Pessimisten, die bereits mit einer so negativen Einstellung an ihr Leben ran gehen, viel mehr „gefühltes Unglück“ widerfährt. Auch wenn sie, im Gegensatz zu den Optimisten, mit deutlich weniger Enttäuschungen zu leben haben. Wer ständig an das Schlechte glaubt und mit nichts zufrieden zu stellen ist, der wird sein Leben auch genau so empfinden. Wer hingegen das Glück zulässt und sich bewusst dazu entscheidet, eher glücklich als unglücklich zu sein, der wird merken, dass sich sein Leben schon bald ändert.

10 Wege zum Glück (lichsein)

    1. Werde zum Optimist!

      Lass all deine pessimistischen Gedanken hinter Dir. Dieser Schritt wird einer der Schwersten. Anstatt gleich vom Schlechtesten auszugehen, kannst Du das Ganze, wenn schon nicht positiv, wenigstens neutral sehen. Statt „Das geht auf jeden Fall schief“ könntest Du auch einfach ganz neutral denken „Schauen wir mal, wie es wird“, wenn Dir ein „Das klappt auf jeden Fall“ zu unrealistisch ist. Kleine Mantras, wie z.B. „Ich bin glücklich“ oder auch ein einfaches „Dieser Tag wird wunderschön“, die Du Dir täglich ein paar Mal verinnerlichst und aufsagst, wirken wahre Wunder.

    2. Halte Glücksmomente täglich fest!

      Es hilft ungemein, wenn Du Dir 1 x am Tag die Zeit nimmst, um wenigstens einen schönen Moment des Tages aufzuschreiben. Mit der Zeit wirst Du merken, wie Dir auch an schlechten Tagen ein paar schöne Momente einfallen und wie selbst der schlechteste Montag ein kleines Glücksgefühl hervor bringen kann, wenn wir uns an einen schönen Augenblick erinnern. An ganz schlechten Tagen kannst Du Dich auch bewusst fragen: „Über was könnte ich mich gerade freuen?“. Vielleicht fällt Dir ein schöner Moment der letzten Tage ein oder du stellst Dir einfach etwas vor, dass Dich glücklich macht. Wenn Du daran denkst, an die schönen Gefühle und Erlebnisse, dann merkst Du, wie die positiven Gedanken ganz langsam in dir rauf klettern.

    3. Bleibe in der Gegenwart – Stop Worrying!

      Verbanne all das „Was wäre wenn…“ und „Hätte ich damals doch…“. Du lebst im Hier und Jetzt. Das ist das Einzige, das zählt. Was war oder sein wird ist nebensächlich. Sich den Kopf zu zerbrechen über Vergangenes oder Zukünftiges bringt gar nichts. Stattdessen raubst Du Dir selbst die Energie und Freude, während Du damit beschäftigt bist, Nichts weiter zu tun, als Dich zu sorgen.

    4. Geh raus!

      Nirgendwo sonst können wir so viel Energie schöpfen, wie draußen. Genieß die frische Luft, die Sonne aber auch den Regen und den Schnee. Freu Dich über Wolken, Tiere oder Pflanzen. Lass Dich von der Stille mitreißen und saug die unterschiedlichen Düfte ein. Ich bin mir sicher, dass selbst totale Natur-Muffel hier Glücksmomente finden können, wenn sie sich nur darauf einlassen.11357143_372278329644505_9168571573081798922_o

    5. Nimm dir Auszeiten!

      Sich bewusst Freiräume zu schaffen, bewirkt Wunder. Das typische „Keine Zeit“ gibt es aus meiner Sicht nicht. Wir haben Zeit für unsere Prioritäten. Und wenn Du deine Priorität auf deine Auszeit setzt, dann wirst Du die Zeit finden. Und wenn es nur 5 Minuten sind, in denen Du Dich einfach nur auf Dich konzentrierst. Ein Mal am Tag nichts tun und bewusst entspannen. Oder einfach das tun, wonach dir gerade ist. Man muss das trainieren, ich gebe es zu aber es bewirkt Wunder UND es macht glücklich 😉

    6. Betrachte die kleinen Dinge!

      Hör endlich auf, dein Glück mit irgendwelchen großen und unerreichbaren Dingen zu verknüpfen. Glücklich zu sein, kann so einfach sein. Aber man wird niemals glücklich werden, wenn man ständig nur nach irgendetwas Großen strebt. Oft liegt das Glück ohnehin in den vielen alltäglichen Glücksmomenten. Wir haben nur verlernt sie wahrzunehmen. Wenn Du deine Augen und deinen Geist dafür öffnest, wirst Du viel mehr Glück finden, als Du jetzt vermutest.

    7. Lach viel!

      Lachen ist der OBER-Schlüssel zum Glück(lichsein). Selbst wenn Du Dich jetzt vor den Computer setzt und einfach hirnrissig und gefaked loslachst, wirst Du, nach dem anfänglichen Anflug von „Was für ein Scheiß!“, kurze Zeit später ernsthaft Lachen müssen. Und das tut gut! Ist Dir mal aufgefallen, wie häufig Kinder lachen und wie glücklich sie teilweise in ihrer Welt sind? Wir Erwachsenen lachen im Schnitt nur 15 x am Tag, während Kinder bis zu 400 x am Tag lachen. Wer oft lacht, lebt nicht nur länger und gesünder, sondern auch glücklicher. Nicht umsonst gilt Lachen als die beste Medizin. (Guckt Euch hier mal um, was beim Lachen im Körper passiert: Klick!)

    8. Liebe Dich selbst!

      Leider wahr 😉 Nur wer sich selbst liebt, kann überhaupt richtig glücklich sein. Versuch Dich so anzunehmen, wie Du bist. Und was Du ändern kannst (z.B. Unter-/Übergewicht, schlechte Angewohnheiten o.ä.), das ändere, wenn es Dich so sehr stört, dass es Dich auf deinem Weg zum Glück behindert.

    9. Entdecke das Kind in Dir!

      „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt ist ein Mensch.“. Für mich einer der wahrsten Aphorismen überhaupt. Aus den typischen Verhaltensmustern auszubrechen, weniger konservativ und seriös zu sein ist viel schöner. Tu irgendwas Verrücktes! Egal ob Du 16 oder 96 bist. Nimm Dich und Dein Leben nicht immer so bierernst. Erlaube Dir selbst verrückt zu sein und scheiß drauf, was andere dazu sagen oder davon halten könnten. Tu einfach das, was Dich glücklich macht. Im Regen tanzen und durch Pfützen springen, Rückwärts durch die Straßen laufen, lauthals bei deiner Lieblingsmusik mitsingen egal wo du bist… sei Du selbst. Sei Kind. Sei verrückt 😀 Das macht so glücklich!IMG_4768

    10. Fordere dein Glück heraus!

      Du musst nicht täglich völlig verbittert auf Glück hoffen oder davon träumen. Fordere es heraus! Tu das, was Dich glücklich machen kann. Setze kleine und große Träume in die Tat um. Umgib Dich mit Menschen, die Dir gut tun und mit denen Du Spaß haben kannst. Tu etwas Gutes. Vergiss dabei aber nie, immer an Dich und Dein Glück zu glauben!

Glücklich sein und sich glücklich fühlen ist wirklich zu einem Großteil eine Einstellungssache. Wenn Du selbst fest daran glaubst, dass es möglich ist, glücklich zu sein und auch all das Schlechte annimmst, dann kannst Du glücklich sein. Du siehst es ja an mir. Statt Dich darüber zu wundern, dass (und wie!)  ich weiter machen kann und glücklich bin, nimm mich gerne auch als Vorbild und fang einfach an!

Ähnliche Artikel findet Ihr ab sofort auch auf meinem neuen Blog:

Anzeige

Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

2 Kommentare

  • Ich persönlich finde ja, um das Glück wirklich zu finden, muss man aufhören, dem Glück ständig hinterher zu jagen. Bzw. man muss sich selbst das Glück selbst neu definieren.

    Es gibt Momente in meinem Leben, die würde ich als Glücklich bezeichnen. Das war z.B. der Moment, als mein Mann und ich beschlossen haben, zusammen zu ziehen. Genauso als wir uns verlobt haben, am Tag unserer Hochzeit, als ich in Australien meine Verwandschaft wieder sehen konnte oder in Amerika eine alte Freundin endlich mal wieder getroffen haben.

    Die Frage, die sich mir hier stellt ist die folgende: Muss ich solche Glücksmomente wirklich immer haben? Und wenn ja, sind sie dann überhaupt nocht etwas besonderes?

    Ich habe für mich selbst nicht das glücklich-sein als tägliches Ziel gesetzt sondernd das zufrieden-sein. Einfach Zufrieden sein mit der gesamten Situation. Zufrieden so wie es jetzt im Moment ist. Wenn man das geschafft hat, dann kann man die wahren Glücksmomente auch richtig geniesen.

    Liebe Grüße
    Moni

    • Ne also täglich glücklich sein ist ohnehin total öde. Das würde mir selbst auch zum Hals raus hängen und so schreibe ich es ja auch nicht 🙂
      Der Artikel (und all die anderen zum Thema Glück) sind einfach als Anregung gedacht. Es gibt so viele Menschen, die mich schief angucken oder blöd anmachen weil ICH glücklich bin oder die mmich fragen, wie ich das eigentlich hinbekomme.
      Viele können gar nicht „einfach mal eben zufrieden sein“ oder den Moment genießen. Stattdessen kommen sie dann hier her und beleidigen mich, weil ich glücklich bin, obwohl ich zwei wichtige Menschen in meinem Leben verloren habe oder so 😀

      Du hast also absolut Recht. Man muss nicht täglich glücklich sein. Kann man auch nicht. Und wer überhaupt erst mal lernt, etwas so anzunehmen wie es gerade eben ist, der kann dann Glücksmomente erleben und genießen.

Schreibe einen Kommentar