Kosmetik

DIY Deocreme selber machen – Last Minute Geschenkidee

Deocreme selber machen DieCheckerin

Zeit für ein neues Produkt für meine Kosmetik selber machen Seite. Ihr wisst ja, dass ich viele alltägliche Pflege- und Kosmetikprodukte (immer mal wieder) selber mache. Eine Sache, an die ich mich aus irgendeinem Grund aber nie rangetraut habe, war Deocreme.

Viel zu kompliziert, viel zu aufwendig, dachte ich. Seit 2016 nutze ich jetzt aber doch meine selbstgemachte Deocreme und habe meine Bedenken über Bord geworfen. Auch wenn ich die Deocreme von Ponyhütchen oder Delicious Soaps  jeder Zeit weiter empfehlen würde und zufrieden bin, sind mir die Preise auf lange Sicht etwas zu knackig.

Dass das selber machen von Deocreme SO einfach sein würde, hätte ich nicht gedacht. Mein erster Versuch im Juni ging zwar in die Hose, zumindest was den Geruch anbelangte, aber der zweite Versuch war ein Volltreffer. 

Meiner Meinung nach steht die selbstgemachte Deocreme den prominenteren Produkten, die man online und offline kaufen kann, in Nichts nach. Je nach dem welche Deocreme man gerade hat, könnte meine selbstgemachte Deocreme etwas schneller schmelzen oder etwas fluffiger/weicher sein, aber die Wirkung als solche ist identisch. Nur mit dem Duft muss man selbst experimentieren.

Runtergerechnet bezahle ich (inkl. Glastiegel) ca. 2€ für 100 ml Deocreme. Die Anschaffungskosten für die Rohstoffe, mit denen man insgesamt ca. 60 Deocremes selber machen kann, liegen bei ungefähr 80€.

Deocreme selber machen

Hinweis: die Angabe TL ist nur eine grobe Angabe, Ihr könnt bei dem Rezept nichts falsch machen. Ihr solltet nur darauf achten, dass die Verhältnismäßigkeit untereinander passt (dass also z.B. die Menge von 5 TL fünf mal so viel ist, wie die Menge bei 1 TL)

Heil- und Tonerde sollte nicht mit Metall in Berührung kommen. Benutzt Holz- oder Glas- oder Plastikbesteck und entsprechendes Geschirr.

Zutaten Deocreme (für ca. 2 x 50 ml)

Mit einem Klick auf die Zutat könnt ihr sie online kaufen.

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7 Kommentare

  • Hey, das Rezept für die Deocreme ist super, habe es schon nachgemixt. Du hast geschrieben das dein Erster Versuch in die Hose ging und dann der zweite ein Volltreffer war. Verrätst du was du für Öle für den Duft genommen hast.?
    Vielen Dank :)

    • Liebe Doreen,

      wie schön, dass die Deocreme für Dich funktioniert hat. Du findest die verwendeten ätherischen Öle und Parfumöle im Rezept bei den Zutaten verlinkt :-) Ich hab bei meinem ersten Versuch einen einzigen Tiegel mit der falschen Mengenangabe (mit Zitronenöl) gemacht, danach habe ich immer gleich 15 – 30 Tiegel hergestellt, mit ganz unterschiedlichen Ölen, die ich miteinander zu einem Duft vermischt habe. Ich hab da keinen Favoriten.

  • Hallo Checkerin,
    danke für das tolle Rezept und die vielen Infos über die “bösen” Inhaltsstoffe.
    Was würdest du jemanden an Deo empfehlen, der kein Aluminium und kein NATRON im Deo haben möchte? Gibt es auch Geruchsbekämpfer ohne Natron. Bei vielen führt das Natron zu Hautreizungen. Bitte mache weiter so und bleib gesund und munter.
    Sabine

    • Hallo liebe Sabine,

      wie schön, dass Du hier vorbei schaust! :-)
      Geruchsbindend wirkt als einfacher Inhaltsstoff Kokosöl (das kannst du auch als reines Deo nutzen) oder Kieselgur ( auch Diatomeenerde/Kieselmehl). Ich selbst habe das Rezept oben noch nicht mit Kieselgur statt Natron versucht, eigentlich sollte das aber klappen.
      Geb mir gern mal Bescheid, wenn du es ausprobiert hast!

  • Hi, ich hab eine Frage :)
    Habe mich auch an einem Deo versucht:
    Natron, Stärke, Kokoöl und ätherisches Öl (Lavendelöl)
    Es funktioniert wirklich ausgezeichnet und ich bin total begeistert, nur eine Sache funktioniert nicht so gut, vielleicht liegt es an der Konsistenz (mags lieber fest) wenn ich es auftrag entstehen dickere „Klumpen“ die sich kauf mehr verschmieren lassen. Also es klebt direkt an der Haut und lässt sich nicht wie eine Creme verteilen.

    Weißt du woran das liegt?

    • Hey :-)
      Wie schön, dass Du es auch versuchst!
      Mit dem obigen Rezept hab ich keine Klumpen, es ist wirklich eine Creme (die im Sommer außerhalb des Kühlschranks ggf. auch etwas flüssiger sein kann). Ich weiß aber von gekauften Deocremes (z.B. bei We love the Planet Deocreme), dass sie manchmal klumpen.
      Die Klumpenbildung kann mehrere Ursachen haben:
      1. die festen Bestandtteile wurden nicht gesiebt/gemörsert und sind nicht fein genug (am besten Deo nochmal im Wasserbad weich machen und mit einem Mörser bearbeiten)
      2. das Deo ist schon etwas älter und die Bestandtteile sind nicht mehr richtig miteinander verbunden (auch erwärmen und nochmal richtig durchrühren)
      3. Kokosöl in Kombination mit Natron/Stärke reagiert mit der Umgebungstemperatur: beim Auftragen verändert sich die Temperatur des Kokosöls und ggf. bilden sich dadurch die Klumpen (dann Deo ggf. vor dem Auftragen etwas aufweichen oder in den Kühlschrank stellen, damit es fester/weicher wird)

      So wie Du es beschreibst, klingt es danach, als würde es am Kokosöl liegen.

      Viele Grüße,
      Sandra

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