Immer wieder Sonntags


Immer wieder Sonntags 232

Geschrieben von Sandra Stüber
Hinweis
Dieser Artikel enthält mit einem * markierte Partnerlinks d.h. wenn ihr den Links folgt und Waren erwerbt, erhalte ich ggf. eine Provision. Mehr dazu findet Ihr in den Datenschutzrichtlinien und bei der Werbekennzeichnung.

|Gesehen| Kräuter, Beeren und Pilze sammeln im August 2020, dann salzreduziert aber nicht salzfrei essen von Niko Rittenau und mit völligem Entsetzen u.a. “Kampf um die Straße: Hygienedemos in Berlin
|Gehört| meine Playlists
|Getan| gearbeitet, gegangen, gelacht, gelesen, gestreamt, gelernt, gefreut, geredet
|Gefreut| über ein paar Nächte Schlaf
|Gelesen| Zeitungen über Readly*, sowie “Wer nicht alt werden will, muss früher versterben*” (mochte ich sehr!) und “Im nächsten Leben wird alles besser*” (gefällt mir bisher ganz gut)
|Gekauft| Schwimmticket und neue Hosen
|Geschrieben| ein neues “Was essen wir heute, sowie aktualisierte Ausgefallene Adventskalender Listen und vier komplett neue Listen: ausgefallene Achtsamkeits-Adventskalender, eine Liste für Rätsel & Escape Room Adventskalender, eine für Adventskalender für Paare und für alkoholische Adventskalender
|Gestreamt| einen FreiTalk u.a. zum Thema Modeindustrie und warum sie mich “abfucked”, Twitch Sings & einen Abend zum Vollmond + Meditation, sowie heute “Immer wieder Sonntags”
|Geplant| schwimmen, Klarheit in Bezug auf Bongos Gesundheitszustand erhalten und hoffentlich endlich mit der ADHS-Therapie loslegen


Veränderungen im Inneren die Außen sichtbar sind

Über all die Jahre habe ich über meine Veränderungen nachgedacht und geschrieben. Oft hatte ich das Gefühl, dass ein Großteil der Menschen solche massiven Veränderungen eher kritisch beäugt. Weil es vielen Angst macht und auch ein Stück Unsicherheit bei den Mitmenschen schafft.

Ist das noch der Mensch, den man vorher mochte? Kann man noch Spaß zusammen haben? Geht da was ins Extreme? Darf ich noch so bleiben wie ich bin? Macht es mich zu einem schlechteren Menschen, wenn ich mich nicht verändere?

Über die Jahre hat mein Umfeld glaube ich die Angst abgelegt, weil es mitbekommen hat, dass die meisten Veränderungen für mich nicht nur positiv, sondern auch notwendig waren.

So langsam grooven wir uns da alle wieder ein und ich bemerke in den letzten Monaten, dass die Menschen, die geblieben sind und bleiben durften, für sich bemerken, was sich in meinem Außen verändert hat.

Das wiederum freut mich total, weil ich manchmal das Gefühl habe nicht weiter zu kommen und so meine riesigen Fortschritte übersehe.

Es kam jetzt mehrmals vor, dass uns Freunde oder Familienmitglieder darauf ansprachen, wie wahnsinnig viele Möbel und Kram wir die letzten Jahre ausgemistet haben und wie schön minimalistisch dadurch unsere Wohnung geworden ist. Das hat mich richtig stolz gemacht, weil ich niemals gedacht hätte, dass das jemals jemand über meine Wohnung sagen würde.

Außerdem merke ich, dass viele meiner Veränderungen mein Umfeld inspirieren. Ganz ohne mein zutun. Einfach dadurch, dass ich so lebe, wie ich lebe. Ich bin gerne eine Inspiration und freue mich darüber.


Die Sache mit dem Sprechen

Vor ein paar Tagen kam ein altbekanntes Thema auf. Ich neige dazu, über meine Probleme und all das, was mich beschäftigt, ausschließlich zu schreiben. Über die Jahre habe ich gelernt, dass das was ich zu sagen habe, “lästig” oder “uninteressant” ist. In Gesprächen hört(e) man mir oft gar nicht oder nur kurz zu.

Außerdem spreche ich, bevor ich denke, was häufig zu Chaos führt. Und ich habe, sobald starke Gefühle wie Euphorie, Angst, Wut, Traurigkeit o.ä. im Spiel sind, Probleme damit, mich richtig zu artikulieren. Im Gespräch verliere ich deshalb häufig den Faden und irritiere meine Gesprächspartner.

Mein geschriebenes Wort ruft nicht sofort eine Reaktion hervor. Ich bekomme nicht mit, ob mein Gegenüber mich komisch findet, ob es mich verstehen kann und ob es interessiert oder desinteressiert ist. Über das, was ich mitteilen möchte, kann ich lange nachdenken. Meine Worte mit Bedacht wählen und damit jonglieren, bevor sie in die Welt gehen.

Das hat mich schon in meiner frühen Jugend dazu veranlasst, weniger zu erzählen und mehr zu schreiben. Sogar wenn meine Mama und ich Streit hatten, schrieben wir uns oft Briefe.

Für mich ist diese Strategie hilfreich, weil ich meine Probleme los werde und gleichzeitig vor dem (für mich) fürchterlichen Gefühl des Desinteresses geschützt bin.

Auf der anderen Seite ist es aber schwierig oder zumindest irritierend für die Menschen, die sich für mich interessieren. Denn wenn man mich nach etwas fragt, antworte ich für gewöhnlich so kurz wie möglich, um nicht zu nerven oder negativ aufzufallen. Die Menschen, die viel mit mir zu tun haben, erfahren deshalb meist viel weniger, als diejenigen, die meinen Blog lesen. Und ein Blogleser, der viel mit mir zu tun hat, ist dann manchmal verwirrt, wenn auf die Frage “Wie geht es dir?” real ein “gut” geantwortet wird und im Blog dann plötzlich ein Roman folgt.

Als ich nun darauf angesprochen wurde, fiel mir nun also diese (meine) Schutzstrategie wieder auf. Ich hab ein bisschen darüber nachgedacht und bemerkt, dass ich es eigentlich schön fände, mal wieder real zu versuchen, mehr zu sprechen. Also WIRKLICH zu erzählen und mich verbal auszudrücken.

Mir ist bei der Beschäftigung mit dem Thema auch aufgefallen, dass es mit vielen Ängsten verbunden ist. Angst davor, zur Last zu fallen, Gefühle zu zeigen, die Kontrolle zu verlieren, für “dumm” gehalten zu werden, abgelehnt zu werden, hilflos zu sein oder unangenehm aufzufallen (im Sinne von “Die kann ja gar nicht dem Gespräch richtig folgen” oder “Die ist ja total verwirrt” oder “Die kann ich ja so an die Wand diskutieren”).

Möchte das “Sprechen” in Zukunft üben und hab auch schon damit angefangen 🙂


Ganz oder gar nicht?

Das Thema stand für mich Anfang der Woche schon fest. Dass ich bis heute noch einige Beispiele sammeln würde, damit hab ich gar nicht gerechnet :-) Im Kopf hatte ich das Thema seit einem der letzten Streams. Ich hatte dort den Kanal von Silke Leopold für rohvegane Rezepte und Wildkräuterwissen empfohlen, teile einige andere ihrer Ansichten jedoch nicht.

Eine Zuschauerin sagte sinngemäß “Hm, dass die Silke Leopold Pappteller nutzt, passt aber nicht dazu, was sie sonst so predigt.” und später schrieb jemand anderes, ob es denn so gut wäre, einen Kanal mit Views zu unterstützen, der auch andere Inhalte teilt, die nicht so passend sind.

Ein paar andere Beispiele aus dieser Woche: “Aber das ist ja ein nicht veganes Rezept!” “Dass Veganer einen Fleischkonzern wie Rügenwalder unterstützen hat ne unangenehme Doppelmoral” “Dass du nicht nur Bio & Fairtrade Klamotten einkaufst, erstaunt mich total.” oder gestern ein Kommentar “Witzig, dass ausgerechnet du auch alkoholische Kalender listest”

Immer wieder wird Menschen, die für sich gewisse Werte & Normen entwickelt haben, Doppelmoral vorgeworfen, eine Handlung wird irgendwie belustigt/kritisch/irritiert beäugt oder mit “whataboutism” “argumentiert”, weil die Handlungen nicht mit den Erwartungen der anderen übereinstimmen.

Ich traue mich beispielsweise nicht, einen der rund 300 Plastikstrohhalme, die wir seit Jahren noch Zuhause haben, vor der Kamera in einem Getränk zu nutzen, weil man dafür heutzutage mindestens “geshamed” wird. So wie Silke Leopold für ihre Pappteller.

Kaum jemand hinterfragt, WARUM das Gegenüber wie handelt und was da vielleicht hinter stecken könnte, das man als Außenstehende/r nicht direkt sieht.

Dass ich es beispielsweise nicht gut heiße, die Plastikstrohhalme jetzt ungenutzt in den Müll zu werfen und sie halt nun mal noch da sind. Dass Silke Leopold vielleicht auch noch 100 Pappteller Zuhause hat und die gerne aufbrauchen möchte. Vielleicht sind ihre Pappteller aber auch aus kompostierbarer Biofaser. 🤷‍♀️

Wenn ich für MICH ausschließe, tierische Produkte zu essen oder Alkohol zu konsumieren, heißt das nicht, dass ich andere mit anderen Werten direkt verurteile. Und speziell für die Adventskalenderlisten z.B. würde dieselbe Logik ja dazuführen, dass fast gar keine Adventskalender mehr in der Liste wären, weil sie alle nicht vegan sind, weil ich keine Kinder habe, weil ich keinen Alkohol trinke, weil ich nur Naturkosmetik verwende usw.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich diesen Blog natürlich auch für mich betreibe, aber die Inhalte vorwiegend für meine Leser schreibe, die eben alle ganz unterschiedliche Werte & Interessen haben 💜

Worauf ich hinaus möchte: wenn man sich für Nachhaltigkeit, Tierschutz, Umweltschutz, Gesundheit, Minimalismus oder welches Thema auch immer interessiert und einsetzt, bedeutet das nicht zwingend “ganz oder gar nicht”. Und es bedeutet auch nicht, dass man perfekt ist, niemals gegen Überzeugungen handelt oder Dinge anders gewichtet. Alle Themen haben, genau wie wir Menschen, unglaublich viele Facetten. Statt uns für vermeintliche “Ganz oder Gar nicht”-Fehler zu kritisieren, könnten wir sehen, was schon gut läuft, nachfragen, warum jemand wie handelt ODER einfach bei uns bleiben und schauen, was wir schon gut machen und was noch besser geht.

Ich finde die Fleischindustrie nicht gut, aber ich begrüße es sehr, dass einer der größten Fleischverarbeiter mittlerweile mehr Umsatz mit veganen & vegetarischen Produkten, als mit Fleisch macht. Das ist gut für die gesamte Entwicklung UND es hilft Interessierten und Umsteigern dabei, andere Entscheidungen zu treffen und z.B. lieber die vegane Teewurst (mit besseren Inhalts- und Nährstoffen) zu kaufen, statt die Teewurst aus Fleisch (hier und hier können beide Produkte verglichen und meine Behauptung überprüft werden ;-) ).

Ein veganer Burger von Garden Gourmet (wo der “böse Nestlé Konzern” hinter steckt, der letzten Endes genauso böse ist, wie P&G, Unilever, Mars & Co.) ist immer noch besser für Mensch, Tier und Umwelt, als selbiger Burger aus Fleisch (gleiches gilt wohl auch für den aktuellen Oatly “Skandal” <- übrigens sehr lesenswert zu der gesamten Thematik).


Stille im Kopf

In meinem Kopf ist, nicht zuletzt mit meiner ADHS-Erkrankung, immer viel los. Irgendwie gibt es auch eine Art Grundrauschen, das lauter wird, je mehr Chaos und Stress mich umgibt. Im Alltag schaffe ich es eigentlich nie, dass mein Kopf mal “ruhig” ist und sich leicht anfühlt.

Es gelingt mir aber beim Schwimmen und in der Natur. Immerhin! :-) Letzte Woche habe ich mich, nach einem Gespräch mit einem Freund, nochmal intensiver mit Hanf/CBD Produkten ohne THC beschäftigt. Nach meinem Besuch bei Hanf Zeit im letzten Jahr hatte ich eigentlich schon Interesse daran, solche Produkte mal länger auszuprobieren, aber irgendwie ist es damals bei diesem Versuch geblieben.

Ich habe dann ein paar Produkte bestellt (u.a. eben Tee) und irgendwie nichts bemerkt. Man hat ja immer so ne verrückte Vorstellung davon. So von wegen: “bestimmt bin ich gleich high!”. Am Ende passierte aber nix direkt spürbares.

Als ich aber Abends im Bett lag bemerkte ich plötzlich diese Stille im Kopf. Also nicht wie betäubt, sondern wie “gesund”. Das Rauschen war weg und ich fühlte mich schlicht friedlich ruhig, konnte klare Gedanken ohne Chaos fassen. Das war eine Erfahrung die ich, außerhalb von schweigend im Wasser oder Wald, gefühlt seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht habe.

Mir hat das vor allem nochmal Hoffnung in Bezug auf die anstehende Medikation gemacht. Dass es also durchaus möglich ist, dieses Chaos im Kopf zu beruhigen und klare Gedanken zu fassen und dass CBD-Produkte ggf. eine Ergänzung sein könnten. Insbesondere wenn die Medikamente nicht sofort die Richtigen sind.


Verantwortungslosigkeit Corona

Diese Woche habe ich gelernt, dass ich in Bezug auf Corona noch so vorsichtig und umsichtig sein kann. Wenn nur EINER es nicht ist, bin ich ggf. gearscht.

Es gab eine zumindest theoretisch konkrete Gefahr, in Quarantäne zu müssen. Die Gefahr hat sich zum Glück nicht bestätigt, aber die Situation dahinter hat mich rasend vor Wut gemacht.

Denn nicht jeder nimmt es in Bezug auf Corona so genau und SCHWUPPS ist man selbst irgendwie mittendrin, statt nur dabei.

Was mich daran besonders wütend macht ist die Tatsache, dass billigend sämtliche Folgen für Unbeteiligte in Kauf genommen werden. Dass z.B. alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, nicht mehr raus dürfen (damit ggf. nicht mehr arbeiten können), aber vor allem auch dass Risikopatienten (wie Pflegefälle, Großeltern und Kranke) ggf. in Lebensgefahr gebracht werden.

Ich bin froh, dass wir den Kreis der Menschen, mit denen wir uns getroffen haben, an einer Hand abzählen können und uns zudem fast ausschließlich draußen oder mit Abstand treffen. Aber gleichzeitig bin ich auch wütend, weil all das NICHTS bringt, wenn sich alle anderen fröhlich weiter treffen, in den Urlaub fahren, sich auf Konzerten und Festivals knutschend umarmen, so als wäre nichts passiert.

Ich finde diese Verantwortungslosigkeit und den dahinter stehenden Egoismus zum kotzen.


Wasserpfeffer

Meine neuste Entdeckung in Sachen Wildkräuter habe ich dank meiner Mama machen können. Sie heißt: Wasserpfeffer.

Wir haben ihn letzte Woche vergebens gesucht, diese Woche war er dann plötzlich überall. Ich habe gleich was geerntet und verkocht und finde ihn einfach GRANDIOS. Von den positiven Eigenschaften (hier mehr dazu, unten sind Studien verlinkt) mal ganz abgesehen, finde ich den Geschmack auch richtig gut.

Ich LIEBE es so, so, so sehr Dinge aus der Natur Zuhause zu nutzen. Mich macht das jedes Mal ganz fürchterlich glücklich :-)


Bongo

Montag waren wir mit Bongo beim Tierarzt. Es wurde Blut abgenommen und ein bisschen was kontrolliert (Nieren sind z.B. voll ok). Er bekam ein Antibiotikum und etwas zum Aufbau der Darmflora und wir sollten Freitag wieder kommen.

Am Freitag war ich erneut mit Bongo beim Tierarzt. Er wurde komplett “durchgeschallt”, alle Organe wurden untersucht. Das Ergebnis: alles ok, außer der Dickdarm und die beteiligten Lymphknoten. Das kann für eine Entzündung sprechen (was wahrscheinlich ist), es kann aber auch Leukose (Leukämie) oder FIP sein (beides ist nicht ganz sooo wahrscheinlich, aber dennoch nicht auszuschließen, weil auch ein paar Befunde dafür sprechen).

Die letzteren Varianten wären leider etwas, das für Bongo auf kurz oder lang den Abschied bedeuten würde. Wir lassen das gerade abklären und bekommen morgen Nachmittag die Ergebnisse. Ich bin einigermaßen aufgeregt und irgendwie ist das gerade eine fiese Zeit.

Gleichzeitig scheint es Bongo zumindest zwischenzeitlich ein bisschen besser zu gehen. In dieser Woche gab es immerhin zwei Nächte, in denen wir komplett durchschlafen konnte und Bongo nicht geschrien hat. Das hat sich SO GUT angefühlt und auch für Bongo hat es uns total gefreut.

Momentan bleibt uns nur Daumen drücken, abwarten und vieeel kuscheln. Ich halte euch auf dem Laufenden.


Und sonst so?

Heute morgen gab es zum Frühstück großartig leckere “Eggs Florentine“. Ich kann sehr empfehlen, das mal nachzumachen. Ich habe mein Sauce Hollandaise Rezept dazu genutzt, mich ansonsten aber an das Rezept gehalten (Tofu habe ich in Reismehl gewendet und dann frittiert).

Ansonsten haben wir uns mit Marius Cousin getroffen & waren gemeinsam spazieren, haben lecker gegessen und viel geredet. Ich war außerdem für die letzten Untersuchungen beim Arzt und durfte mich einmal mehr über perfekte Blutwerte (inkl. Vitamine/Mineralien) und ein perfektes EKG freuen. Leider ist der behandelnde Arzt in Bezug auf meine ADHS-Geschichte gerade im Urlaub, so dass sich die Sache mit der Medikation noch weiter verschoben hat 😣 Najaaaa.

Für den FreiTalk auf Twitch habe ich vorerst entschieden, dass er nicht mehr jede Woche statt findet. Das Interesse, eigene Themen einzubringen, ist aktuell gleich null und ich persönlich habe nicht jede Woche ein frisches Thema, über das ich reden mag. Damit ich mir also nicht jede Woche was aus den Fingern saugen muss, lasse ich es vorerst bei alle vier Wochen – mit der Option auf mehr, wenn mich gerade was beschäftigt oder sich doch jemand mit einem Themenwunsch meldet. Ich kündige die Streams weiterhin über den Zeitplan auf Twitch und über Discord an. Außerdem häufig auch über Instagram und Facebook (es kam aber auch schon vor, dass ich es vergessen habe 🙈).

Das war es von meiner Woche. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen schönen Sonntag.

Anzeige

Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

6 Kommentare

  • Liebe Sanni,
    da hier einer meiner Kommentare von Dir zitiert wurde, würde ich gern noch was dazu schreiben.
    Es liest sich in dem Zusammenhang so, als würdest du in derartige Äußerungen negatives reininterpretieren. (“… Doppelmoral vorgeworfen, eine Handlung wird irgendwie belustigt/kritisch/irritiert beäugt oder mit “whataboutism” “argumentiert”)

    Gibt’s einen Grund dafür?

    Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber mein Beitrag war vollkommen ohne Wertung gedacht. Es war einfach überraschend, nicht mehr oder weniger. Alkohol wäre eins der Dinge, die ich eben nicht mit dir in Verbindung bringen würde nach einigen deiner Posts über die Jahre.

    Du hinterfragt doch gern Sachen. Vielleicht kannst du mal in dich reinhhören, ob dich sowas triggert, wenn Dich andere auf (vermeintliche) Widersprüche ansprechen und Du Dich in Erklärungsnot / Abwehrhaltung o.ä. versetzt fühlst? Im Übrigen fand ich Deine Erklärung zu meinem Kommentar absolut nachvollziehbar, hatte ich gar nicht dran gedacht…War für mich nicht offensichtlich, aber doch zusammenpassend und somit kein Widerspruch 😉

    Liebe Grüße und schönen Abend noch

    • Huhu Silly,

      ich habe deinen Kommentar keinesfalls negativ aufgefasst und das war für mich auch gar keine Sache. Er passte für mich beim Schreiben heute nur so gut in die Gesamtthematik, die ich hier angesprochen habe und ehrlich gesagt auch ein bisschen, um das Thema zu füllen. In deinem Fall war es ja, dass man etwas “belustigt wahrnimmt”, weil man die Handlungen bzw. Beweggründe einer Person (also meine) anders interpretiert, erwartet und/oder einschätzt. Das bestätigst du mit dem “Alkohol wäre eins der Dinge, die ich eben nicht mit dir in Verbindung bringen würde nach einigen deiner Posts über die Jahre.” nochmal.

      Ich finde auch belustigtes/irritiertes/kritisches beäugen nicht per se negativ (jemandem mit “aber was ist mit” oder “was für eine Doppelmoral” zu entgegen nervt mich allerdings durchaus) und habe die anderen Kommentare nicht negativ aufgefasst. Ich wollte einfach darüber schreiben, wie oft Situationen/Handlungen, u.a. wegen eines “Ganz oder Gar nicht”-Denkens oder eben eigener Erwartungen missinterpretiert werden.
      Also auch in Bezug auf dein Denken, dass Alkohol nicht mehr mit mir in Verbindung zu bringen ist.

      Ich sage oft: ich würde niemals für mich oder jemand anderen die Hand ins Feuer legen. Für nichts. Ich mag jetzt keinen Alkohol trinken, keine tierischen Produkte essen o.ä. aber was übermorgen oder in drei Jahren ist, steht in den Sternen. Vielleicht habe ich morgen doch das Bedürfnis, ein Bierchen zu trinken. Es ist unwahrscheinlich, aber dennoch nicht ausgeschlossen (kam es doch in der Vergangenheit auch schon vor :-) ). Würde es um Leben und Tod gehen z.B. würde ich auch Fleisch essen. Das meine ich mit dem “Ganz oder gar nicht”. Man kann gegen etwas sein und doch Entscheidungen dafür treffen.

      Glaube in Artikeln kommen Themen manchmal krasser rüber als ich sie meine bzw. als sie mich beschäftigt haben, weil ich sie intensiv ausführe. Das hat häufig schlicht und ergreifende “Storyteller”-Gründe und deutet nicht zwingend auf die Intensität hin, mit der mich ein Thema beschäftigt hat. Im Fall der “Ganz oder gar nicht” Sache war es also mehr Story als Emotion. 💜

      Liebe Grüße zurück und dir auch einen schönen Abend!

  • Hallo Sandra,
    in deiner Textpassage bezüglich der Pappteller bei der Youtuberin weiss ich, dass ich diejenige war die dass schrieb und mich macht es etwas traurig das du es als so negativ aufgefasst (so liest es sich für mich )hast bzw. es nun als *geshamed* wahr nimmst .
    Die vegane Welt ist für mich eine komplett neue . Ich bin da nicht drin in der Materie und habe nicht so weit gedacht das natürlich jeder Mensch auch noch alte Bestände an diversen Dingen besitzen kann und ja natürlich können die Teller auch kompostierbar sein .
    Natürlich darf jeder Mensch der sich dazu entscheidet vegan zu leben seinen alten Leder-Gürtel oder seine alten Leder-Schuhe auftragen, so wie auch du deine Plastik-Strohhalme nutzen darfst .
    Mir ist bewusst dass du es als Beispiel gewählt hast, trotzdem finde ich es schade das dieser unbedachte/unwissende Satz so *zerfetzt* wird.

    Liebe Grüsse ,

    Bianca

    • Liebe Bianca,

      auch für dich ist letzten Endes das, was ich zu Silly geschrieben habe, ähnlich:
      ich habe deinen Kommentar keinesfalls negativ (für mich persönlich) aufgefasst und dein Kommentar bei Twitch war keine große Sache. Im Gegenteil habe ich bei Twitch ja sogar direkt das Thema aufgegriffen und was dazu gesagt.

      Der Kommentar passte für mich in die Gesamtthematik, die ich hier angesprochen habe und thematisieren wollen. Ich nutze “Immer wieder Sonntags” auch um Themen aufzugreifen, die gesellschaftlich in irgendeiner Form “problematisch” sind.
      Dein Kommentar war da, genau wie der von Silly, einfach ein Beispiel von vielen. Nicht mehr und nicht weniger.
      Mein “geshamed” bezog sich dabei sogar überwiegend auf die Masse an Kommentaren, die in die Gesamtthematik passen, unter Silkes Videos z.B. auf Facebook oder Youtube und nicht auf deine Anmerkung bei Twitch.

      Dennoch ist dein Kommentar, unbedacht/unwissend hin oder her (mit Veganismus haben zumindest jetzt die Pappteller auch nichts zu tun :-) ), eben genau das gewesen, was man unter “Shaming” versteht. Das ist kein zerfetzen, kein lustig machen oder so, sondern das was es ist. Auch wenn du niemanden shamen wolltest, hast du eben kritisch kommentiert, dass sie Pappteller nutzt, obwohl sie sonst so nachhaltig unterwegs ist.
      Dass dich diese Kritik in irgendeiner Art und Weise trifft, kann ich verstehen, es bleibt aber dennoch bei dir, was du damit machst und vor allem wie du diese Kritik für dich auffasst.
      Wenn du das Gefühl hast, dass ich dich zerfetzt habe, dann ist das dein Gefühl und das möchte ich weder in Frage stellen, noch relativieren. Es entspricht aber eben nicht dem, was ich hier geschrieben habe und auch nicht meiner Intention.

      Meine Intention habe ich, finde ich, auch sehr klar (nicht zerfetzend, negativ oder abgrundtief böse :-D ) formuliert:
      Worauf ich hinaus möchte: wenn man sich für Nachhaltigkeit, Tierschutz, Umweltschutz, Gesundheit, Minimalismus oder welches Thema auch immer interessiert und einsetzt, bedeutet das nicht zwingend “ganz oder gar nicht”. Und es bedeutet auch nicht, dass man perfekt ist, niemals gegen Überzeugungen handelt oder Dinge anders gewichtet. Alle Themen haben, genau wie wir Menschen, unglaublich viele Facetten. Statt uns für vermeintliche “Ganz oder Gar nicht”-Fehler zu kritisieren, könnten wir sehen, was schon gut läuft, nachfragen, warum jemand wie handelt ODER einfach bei uns bleiben und schauen, was wir schon gut machen und was noch besser geht.

      Liebe Grüße
      Sandra

Schreibe einen Kommentar

Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden.