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Kolumne

Immer wieder Sonntags 230

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|Gesehen| die zauberhafte Fortsetzung der WDR Doku „Ungewöhnliche erste Dates
|Gehört| meine Playlists
|Getan| gearbeitet, geschwitzt, gegangen, gelacht, gelesen, gestreamt, gelernt, geseufzt, gefreut, eingekauft
|Gefreut| über ein repariertes Auto und eine Diagnose, die mein Leben verändern wird
|Gelesen| Zeitungen über Readly*, sowie “Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam*”, “Die Heilkraft der Tiere*” und “Der Konsumkompass*”
|Gekauft| Fall Guys
|Geschrieben| Buchinspiration für August 2020
|Gestreamt| einen FreiTalk zum Thema Alkohol, ein bisschen was zum Neumond, Ritualen, Räuchern + Meditation und wie ich bei Fall Guys verliere
|Geplant| schwimmen, Familie besuchen und mit Freunden kegeln


Wie 16 Grad mich glücklich machen

Schon diese Nacht habe ich den frischen Wind genossen und mich mit einem Lächeln wieder zugedeckt. Vermutlich können das nur diejenigen nachvollziehen, die kühle Temperaturen genauso gern mögen wie ich (und möglicherweise auch den Winter ohne Heizung verbringen ;-)).

Mein Gehirn geht sofort auf, sobald die Temperaturen auf unter 20 Grad sinken. Ich kann es richtig spüren. Und geregnet hat es zum Glück auch nochmal. Ein ganz guter Start in den Tag!

Wie ’ne Folge Domian jetzt mein Leben verändert

Wie die wilde Hilde wieder zu neuem Leben erweckt wurde

Eine weitere gute Nachricht in dieser Woche stand Freitagabend bei uns vor der Tür: nachdem ein Baum vor zwei Wochen der wilden Hilde einen Totalschaden verpasst hat, sahen die Chancen auf Reparatur sehr schlecht aus. Wir stellten den Wagen dennoch in der Werkstatt vor. Und am Freitag gab es dann eine alte „wilde Hilde“ mit „neuer“ Heckklappe.

Die Klappe in dunkelblau haben wir vor einer Woche auf einem Schrottplatz gekauft und unsere Werkstatt hat alles gegeben, um das Ding wieder einzubauen. Sie mussten ordentlich basteln, mit viel Silikonmasse und Unterlegscheiben arbeiten, aber letzten Endes haben sie die Klappe irgendwie doch rein bekommen. Einziges Manko (neben der falschen Farbe, die uns aber scheiß egal ist): die Heckklappe geht nicht einfach so auf. Wir müssen sie von Innen öffnen, falls wir sie mal brauchen – kommt aber ohnehin nur alle Jubeljahre mal vor. Deshalb: auf die nächsten zwei Jahre, Hilde! Du bist einfach nicht kaputt zu kriegen ?

Wie mein Schreibtisch noch minimalistischer wurde

In dieser Woche konnte ich auch meine Organisation des Schreibtisches fertigstellen. Es gab ja zwei neue Monitore, sowie eine passende Halterung und im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der erste Fehlkauf bzgl. der Halterung geradezu PERFEKT war. Denn die neue Halterung ist deutlich praktischer.

Nachdem zuvor doch noch einige mehr Sachen auf meinem Schreibtisch Platz hatten, sind es jetzt, neben Maus, Tastatur und Boxen, nur noch zwei Stifte, eine Schere, ein Mini Block, vier Edelsteine und meine Untersetzer für die Glaskaraffe, Tasse & Trinkglas :-) Liebe ich sehr. Und die beiden Bildschirme auch. Nur die ganzen Kabel sind doof.

Und sonst so?

Ich habe die Livestreams und den Austausch mit den Anwesenden sehr genossen und viel Spaß gehabt. Wer Ankündigungen für Livestreams nicht verpassen will, der schaut am aller besten direkt bei Twitch in den Zeitplan. Außerdem gibt es Discord (kostenlos nutzbar im Browser, sowie als App für PC und Smartphone) wo sich die Checkerinnen-Gemeinde einfinden, Fotos und Videos und Links teilen, chatten und sogar live reden kann. Ich freue mich über jede/n der/die Lust hat, dazu zu kommen. Ich kündige dort auch spontane Livestreams an. Für die festen Streams erinnere ich dann meist auf Instagram und Facebook.

Ansonsten gab es nichts, das hier großartig erwähnt werden sollte oder müsste. Die Woche war insgesamt, dank der Diagnose am Montag, hoffnungsvoller und losgelöster als die Zeit zuvor, fernab dieser Gefühle aber eine normale Arbeitswoche.

Morgen freue ich mich tierisch aufs Schwimmen. Würde am liebsten jetzt schon los. Danach fahren wir zu Marius Mama und zu meiner Oma. Beide haben wir seit Anfang Februar, dank Corona, nicht mehr gesehen. Wir haben uns dazu entschieden, die beiden auch zwischendurch nicht zu besuchen, weil wir kein unnötiges Risiko eingehen wollten. Jetzt reicht es uns allerdings auch und wir möchten die beiden mal in den Arm nehmen. Darauf freue ich mich auch sehr.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

3 Antworten auf „Immer wieder Sonntags 230“

Huhu!
Ich habe schon vor einigen Jahren bei mir die Vermutung ADHS gehabt, es aber nie weiter verfolgt. Vielleicht auch aus „Angst“.
Wo ist denn diese Spezialklinik wenn ich fragen darf?
LG
Dani

Eine sehr bewegende und großartige Zusammenfassung eines unglaublichen Leidensweges, den viel zu viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganz real gehen (müssen). Ich bewundere, dass du dir treu geblieben bist und dir Hilfe gesucht und nicht aufgegeben hast!
Ich habe trotz meiner Diagnose mit Menschen zu tun gehabt, die die Störung nicht als einschränkend, sondern als Ausrede wahrnehmen. Vielleicht mache ich mich doch noch einmal auf den Weg nach echter Hilfe!?

Liebe Kerstin,
vielen Dank für deine Worte. Tatsächlich ist es echt erschreckend, wie viele Menschen ähnliche, manchmal z.B. wenn kein stabiles Elternhaus im Spiel ist noch viel schlimmere, Wege bestreiten müssen.
Auf lange Sicht bin ich mir treu geblieben, aber ich habe natürlich auch meine Tiefpunkte gehabt. Die gehören dazu :-) Ganz oft habe ich geglaubt, es ist meine Schuld und liegt an mir. So sehr an mir gezweifelt, dass ich mir Jahre lang einfach NICHTS mehr zugetraut habe. Dann kam zum Glück Marius, der mich da wieder aufbauen konnte.

Es ist natürlich leicht, ADHS als Ausrede vorzuschieben. Bestimmt mache ich das auch manchmal. Die Opferrolle ist halt in manchen Situationen durchaus auch für einen klitze kleinen Moment bequem. Glaube aber, wer ehrlich und reflektiert mit sich umgeht, der wird schnell merken, dass man damit im Leben dennoch nicht weiter kommt.

Ich würde dir sehr empfehlen, die Suche nicht aufzugeben. KAnn da ja nur aus eigener Erfahrung sprechen und wie es sich gerade verändert und mir gut tut, das ist unbezahlbar.

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