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Entschleunigung für Körper und Seele – Kraftrituale

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Es ist Herbst und in vielen Teilen Deutschlands hat auch der erste Schnee, samt Minustemperaturen, Einzug gehalten. Der Großteil von uns geht morgens in der Dunkelheit zur Arbeit und kommt abends im Dunkeln wieder zurück. Überall wird gehustet, gebibbert und gezetert. Die kalte Jahreszeit macht viele Menschen depressiv.

Auf mich trifft das nicht zu, ich LIEBE diese Jahreszeit, und genau deshalb nutze ich meinen Tatendrang, um Euch ein paar Anregungen zu geben, wie Ihr Körper und Seele nun entschleunigen und für die dunkle Jahreszeit stärken könnt. Kraftrituale klingen, ich gebe es ja zu, immer so furchtbar esoterisch, sind aber, wenn man sich einmal darauf eingelassen und all die Scham über Bord geworfen hat, gar nicht so albern, wie man vermutet.

Ich habe ein Buch über Kraftrituale gefunden, das mich zu meinem ganz eigenen Kraftritual „inspiriert“ hat. In diesem Artikel möchte ich Euch, neben dem angesprochenen Buch, mein liebstes Kraftritual vorstellen, in der Hoffnung, dass es Euch im Alltag hilft.

52 Kraftrituale – das Buch

52 Kraftrituale Buch (via Amazon* 20,00€)

„52 Kraftrituale“ von Nina Weber ist eine Kombination aus einem Buch und Inspirationskarten, was ich eine ganz bezaubernde Idee finde. Insgesamt 52 Kraftkarten, eine für jede Woche, begleiten durch ein gesamtes Jahr. Sie geben wertvolle, wohltuende Impulse und spenden Energie. Neben einem „Satz der Woche“, wie z.B. „Ich kann alles erreichen, was ich mir von ganzem Herzen erträume“, gibt es jede Woche eine Übung, die zumeist sehr kurz und alltagstauglich ist, damit man sie überall ausführen kann.

Es werden sowohl kleine Rituale vorgestellt (wie z.B. die Harmonie-Räucherung), als auch körperliche oder mentale Übungen, wie Meditationen oder spezielle Yoga und Entspannungsübungen. Besonders mochte ich hier die Übung „In den Boden sinken“, wo man den gesamten Körper mit kleinen Säckchen „beschwert“ und sich danach mit einer Decke zudeckt. Generell beeindruckt mich, mit wie kleinen Mitteln man wieder Kraft tanken kann. Die Karten kann man jede Woche heraus trennen und in der Einstecktasche im Buchdeckel verstauen. Wenn man alle Karten für ein Jahr durchgearbeitet hat, kann man sie danach als Inspirationskarten nutzen.


Kraftritual zur Entschleunigung

Was Ihr braucht

  • die Muße Euch mind. 20 Minuten Zeit zu nehmen (warum ich finde, dass „Ich habe keine Zeit“ Selbstbetrug ist, könnt Ihr hier nachlesen)
  • eine warme Decke (z.B. die Chakra Decke*)
  • entspannende Musik
  • eine schöne Räuchermischung (z.B. hier*, auf meinem Achtsamkeits Blog findet ihr auch Rezepte zum Räuchermischung selber machen)
  • ein Gefäß zum Räuchern (z.B. hier*) + etwas Sand (es reicht Sandkasten oder Vogelsand) + Räucherkohle*
  • ein bis zwei warme Wärmflasche(n)
  • Ruhe
  • gerne auch ein paar Kerzen
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Ok, hab ich – und jetzt?!

Sucht Euch richtig schöne Musik aus, die Euch entspannt und nicht mit negativen Gedanken behaftet ist. Legt Eure Lieblingsmusik auf, macht Kerzen und ggf. die Heizung an. Wer noch nie geräuchert hat oder sich keine Materialien extra kaufen möchte, der kann auch Kräuter & Gewürze oder gesammelte Pflanzen (z.B. Tannennadeln/Fichtennadeln o.ä.) mit dem Feuerzeug auf einem feuerfesten Teller vorsichtig anzünden und zum Glühen bringen. Super eignen sich hier z.B. Sternanis (ich LIEBE den Duft), Rosmarin oder andere aromatische Gewürze.

Ich selbst hab das Räuchern anfänglich übrigens total albern gefunden. Die Wohnung ausräuchern, was für ein esoterischer Blödsinn! Aber, wie so oft, hat meine Neugierde gesiegt und ich bin hellauf begeistert gewesen. Als Einstieg empfehle ich eine schöne, harmonische Mischung und nicht gleich die volle Weihrauch-Dröhnung.

Nehmt Euch richtig Zeit für das Räuchern und zelebriert schon die Zusammenstellung des Zubehörs. Konzentriert Euch auf jeden Handgriff und versucht ganz in diesem Moment zu sein. Vielleicht habt Ihr Lust, so wie ich, einen kleinen Kraftaltar mit Dingen, die Euch Kraft spenden, zu bauen. Neben ein paar Steinen, meinem Feder Räucher-Wedel und dem Buddha, sind das bei mir z.B. ein paar Fotos, ein alter Weidenkätzchen-Ast vom Grab meines Opas, eine Feder die einen Tag nach Papas Tod auf unserer Fensterbank lag, ein Ring von meiner Oma und ein Geschenk von meiner Mama.

Feuert die Kohletablette an und legt sie auf eine feuerfeste Unterlage ( in den Sand in der Räucherschale) und wartet, bis die Kohle glüht und weiß geworden ist. Danach könnt Ihr Euer Räucherwerk darauf legen Verwedelt den Rauch ein bisschen in die Ecken des Zimmers.

Kommt zur Ruhe. Setzt oder legt Euch auf den Boden, auf die Couch oder wo immer Ihr Euch hinsetzen/hinlegen wollt. Nehmt Euch fünf Minuten Zeit, um Euch auf Eure Atmung zu konzentrieren. Denkt bei jedem Atemzug „Einatmen, Ausatmen“ oder zählt die Atemzüge, um Euch besser zu fokussieren. Versucht dabei nicht krampfhaft, Gedanken wegzuschieben. Nehmt einfach wahr, was kommt und versucht dann wieder zur Atmung zurück zu finden. Riecht die unterschiedlichen Nuancen der Kräuter und Harze, die in der Luft mitschwingen.

Wer mag, der macht die Musik aus (ich genieße ganz gern die totale Stille). Kuschelt Euch richtig warm in Eure Decke ein. Am aller schönsten ist es, wenn Ihr sogar Euren gesamten Körper, also inklusive dem Kopf, mit der Decke bedeckt. Ich habe erst gedacht, dass ich unter der Decke sicher keine Luft bekomme, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es erholsam. Packt eine Wärmflasche an Eure Füße und vielleicht eine zweite auf den Bauch, oder wo immer es für Euch angenehm ist.

Schließt die Augen und spürt, wie die Wärme sich mit der Zeit durch Euren gesamten Körper wälzt, wie sie jeden Millimeter einnimmt. Nehmt wahr, wie Euer Körper sich immer mehr entspannt, wie Ihr Euch in Eurer warmen Höhle beschützt und wohl fühlt. Genießt dieses Gefühl so lange Ihr wollt und könnt. Es müssen natürlich keine 20 Minuten sein. Vielleicht sind Euch am Anfang fünf Minuten genug. Vielleicht wollt Ihr aber auch gleich eine Stunde Kraft tanken. Schaut, was Euch ganz persönlich gut tut.

Chakra Decke (z.B. hier* zu kaufen)

Wer denkt „Die hat sie nicht mehr alle!“, dem möchte ich sagen: das dachte Marius auch. Und dann habe ich ihn „gezwungen“, es auszuprobieren. Ratet mal, wer wie ein Baby eingeschlafen ist und später sagte, dass er schon lange nicht mehr so entspannt war?


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