Gaumenfreuden


Meine “gesunde” Schnitzel Alternative

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Ich habe es schon mal in meinem Rezept für Königsberger Klopse erwähnt: Schnitzel waren früher quasi mein Grundnahrungsmittel. Wann immer es mir möglich war, aß ich Schnitzel. Dabei waren meine Ansprüche an die Qualität gleich null. Ich habe sogar diese ollen “Papp-Schnitzel” aus der Kühlung von Aldi gegessen. Und auch im Restaurant aß ich selten etwas anderes als “Wiener Schnitzel mit Pommes”.

Nach meiner Ernährungsumstellung gab es zu Beginn regelmäßig vegane Fleischalternativen in Form entsprechender Fertig-Schnitzel. Irgendwann hatte ich darauf aber keine Lust mehr, weil ich die typischen Soja-Produkte oft nicht vertrug.

Mit meinem Aufenthalt in Höxter und meinem Besuch bei Ikenmeyer gab es dann erstmals eine “gesunde” Schnitzel Alternative, die ich zuvor verschmähte: Kohlrabischnitzel!

Seitdem LIEBE ich Kohlrabischnitzel so sehr, wie ich früher Fleisch Schnitzel liebte. Und sogar Marius, der anfänglich genauso skeptisch war wie ich, isst die Schnitzel mittlerweile genauso gerne.

Insgesamt sind Kohlrabischnitzel natürlich nichts Neues und sicher kennt ihr auch das ein oder andere Rezept. Dennoch möchte ich meine Version mit euch teilen, weil sie sich im Geschmack ein wenig unterscheidet.

Hinweis
Bei mir gibt es (absichtlich) “normale Essensfotos”. Ohne extra Styling, ohne tolle Deko, ohne Schnick Schnack. Mein Essen sieht so aus. Ich bin selbst immer ganz enttäuscht gewesen, wenn nachgekochte Rezepte nicht so aussahen, wie auf den Fotos. Deshalb gibt es das bei mir nicht. Auch wenn ich jedes Mal damit zu kämpfen habe, das mein Essen nicht so schön aussieht wie bei anderen. Es ist eben mein Essen. DAS ist die Realität.

Kohlrabischnitzel – die “gesunde” Schnitzel Alternative

Zutaten
für ca. drei bis vier Portionen

  • 2 Kohlrabi
  • ca. drei gut gehäufte EL Mehl (ich nutze hier meist Dinkelvollkornmehl)
  • ca. vier bis fünf EL Hefeflocken*
  • ca. 10 EL Wasser
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • wer mag: eine gute Prise Kala Namak Salz*
  • Paniermehl nach Bedarf (ich brauche ca. 10 EL)
Zubereitung
ca. 20 Minuten (+ Kochzeit Pommes/Kartoffeln)

  • Kohlrabi waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Kochtopf mit Wasser füllen und zum kochen bringen (einige nutzen Salzwasser zum Kochen, ich mache das nicht – ihr könnt das Wasser aber natürlich salzen). Nun die Kohlrabischeiben hinein geben und für ca. 5 Minuten kochen. (wer Kohlrabi weicher mag, kann ihn auch noch länger kochen).
  • Während die Kohlrabischeiben kochen, bereitet ihr eure Panierstraße vor. In einen tiefen Teller gebt ihr das Mehl, mit 1 EL Hefeflocken* & etwas Salz und verrührt das Ganze mit einem Schneebesen mit den ca. 10 EL Wasser (je nachdem wie das Mehl/Wasser Verhältnis bei euch ist). Auf einem weiteren tiefen Teller vermengt ihr das Paniermehl mit den restlichen drei bis vier EL Hefeflocken* (nach Geschmack), dem TL Kurkuma + 1/2 TL Paprikapulver und einer Prise Kala Namak Salz*
  • Schreckt die Kohlrabischeiben mit kaltem Wasser ab und zieht sie dann einzeln erst durch die Mehl-Wasser Mischung und anschließend durch das Paniermehl.
  • Zum Schluss erhitzt ihr etwas Wasser (oder nutzt wie immer Öl, wenn ihr den Geschmacksträger haben wollt und die Schnitzel lieber frittieren wollt) in der Pfanne und bratet die Schnitzel von beiden Seiten an.

Das Ganze serviert ihr, gemeinsam mit Kartoffeln, Kartoffelsalat oder Pommes und z.B. einem Gurkensalat. Guten Appetit!

Hast Du mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über deinen Kommentar! Gern kannst Du mich auch bei Insta / Facebook auf deinem Foto mit @diecheckerin.de markieren, damit ich unter deinem Beitrag kommentieren kann. 

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Über den Autor

Sandra Stüber

Ü30, seit 1998 Bloggerin, alberne Öko-Frohnatur und
naturverbundene Pflanzenfresserin. Versucht hier seit 2013 die Menschen zu inspirieren.

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