Pille abgesetzt – Wie verhüten?

2015 habe ich die Pille eigenmächtig und mitten im Zyklus abgesetzt. Für mich persönlich standen die Risiken in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ganz davon abgesehen, dass ich mich noch nie wohl damit gefühlt habe, ein Medikament zu nehmen, dass so viel in meinem Körper verändert.

Ich habe in 20 Jahren locker 15 unterschiedlichen FrauenärztInnen ausprobiert und/oder gesprochen. Über Risiken, Nebenwirkungen oder Alternativen der Pille wurde ich bei keinem einzigen Besuch richtig aufgeklärt. Bis heute nicht. Die Pille gilt weiterhin in vielen Kreisen als der beste Weg zur Verhütung.

Alternativen wie die symptothermale Methode (bei korrekter Anwendung: Pearl Index von 0,4) werden dabei konsequent ignoriert bzw. sogar häufig fälschlicherweise als unsicherer Humbuk abgetan. Ich frage mich immer wieder: wie sollen Mädchen und Frauen von Alternativen erfahren, wenn sie nicht mal über die Risiken korrekt aufgeklärt werden?

Ich kann die Gynäkologie dieser Welt nicht revolutionieren, ABER ich kann meine Erfahrungen teilen und so den Blick über den Tellerrand frei räumen für die, die schauen möchten.

Auf dieser Seite findet ihr all meine Artikel rund um das Thema “Pille abgesetzt – Wie verhüten?!”. Und ich zeige euch (m)eine alternative und hormonfreie Verhütungsform, die bei korrekter Anwendung nahezu genauso sicher ist wie die Pille.

Eine Leserin schrieb mir kürzlich noch den folgenden Text, den ich mit euch teilen möchte:

“Hey Sanni, ich bin dir vor einigen Jahren entfolgt, weil du mich damals getriggert hast mit deinen Erfahrungen zur Pille. Für mich hat es sich angefühlt, als würdest du mir dieses Wundermittel schlecht reden wollen. Vor einigen Monaten hatte ich eine Lungenembolie – vermutlich ausgelöst durch die Pille – an deren Folge ich beinah gestorben wäre. Deine Artikel zum Thema habe ich kürzlich nochmal mit ganz anderen Augen gelesen. Es ist einerseits schade, dass ich dir damals keinerlei Glauben geschenkt und deine Meinung mit “esoterischem Hokus Pokus” abgetan habe, andererseits bin ich heute dankbar dafür. Denn vielleicht gibt es wenigstens ein paar Frauen da draußen, die nicht so verbissen sind wie ich damals und die deine Worte zum Umdenken anregen können. Ich würde es ihnen sehr wünschen und danke dir für deine wertvolle Aufklärungsarbeit, nicht nur in diesem Bereich!”