Aus dem Leben

Wie fühlt man sich als Mensch in einer scheinbar perfekten Welt?

Gestern schrieb ich bei Instagram etwas, über das ich schon seit einigen Wochen nachdachte und mit Freunden, Bekannten und Verwandten sprach. Den „deepen Shit“ muss ich ja immer erst selbst für mich verstehen, verarbeiten und verpacken, bevor ich ihn auf die Menschheit los lasse. So war es auch mit diesem Thema.

Auslöser waren unter anderem die im Posting (siehe unten) erwähnten Situationen, die ich mit anderen erlebt habe. Ich war schockiert, dass man mir etwas ganz anderes erzählte oder ich etwas ganz anderes erlebte, als das, was später auf Instagram zu lesen war.

Warum macht man das? Warum blenden wir Probleme oft aus oder schwächen sie ab? Natürlich lässt sich das Ganze 1:1 auch außerhalb von Instagram übertragen: Warum antworten wir auf „Wie geht es dir?“ mit „Gut“, auch wenn es uns schlecht geht? Warum arbeiten wir in Jobs, die wir scheiße finden und sagen, dass es toll ist? Wir arbeiten hart daran, eine Fassade aufrecht zu erhalten, die so stabil gar nicht sein kann. Ich wollte wissen warum und suchte das Gespräch, wann immer mir auffiel, dass jemand nicht ehrlich ist.

Die Antworten waren eigentlich immer gleich. Es geht darum, dazu zu gehören. Bedürfnisse zu befriedigen. Gefühle zu vertuschen. Kein Mitleid zu erregen. Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Den Schein zu wahren. Wir wollen nicht negativ auffallen, sondern dazu gehören.

In einer perfekten Welt wollen wir nicht etwa Mensch mit Ecken und Kanten sein, sondern perfekt. Dieses Bedürfnis wiederum ist zutiefst menschlich. Es geht in meinem Beitrag nicht darum, Instagram zu bashen und alle perfekten Influencer zu haten, sondern um Bewusstsein. Darüber möchte ich hier etwas mehr erzählen :-)

 

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#fürmehrrealitätaufinstagram Du erzählst deiner Freundin, wie seltsam und verklemmt das Treffen mit deiner Familie war. Auf Instagram postest du ein Foto vom Abend und schreibst: „So ein schöner Abend.#Familie ist das Wichtigste ♥️“ —– Du sitzt mit Freunden zusammen, um #Party zu machen. Eigentlich ist Euch aber nicht nach trinken zumute und nach dem ersten Pinnchen hört ihr auf. Auf Instagram postest du ein Foto mit den vollen Pinnchen und schreibst „Läuft bei uns. ✌️“ —– Du erzählst deiner Freundin, dass du eine Ehekrise hast und dir eine Auszeit genommen hast, um dir über deine Gefühle klar zu werden. Auf Instagram postest Du von deinem Selbstfindungsurlaub und betonst, dass deine Ehe intakt ist und Du einfach Mal was Neues ausprobieren wolltest. —– Der Spaziergang mit deinen Kindern war anstrengend und ätzend. So gern hättest du es genossen, aber beide waren mies drauf, einer hat sich schreiend auf den Boden geworfen. Ihr seid nach 10 Minuten nach Hause gegangen. Du postest auf Instagram irgendein Foto von einem vergangenen Spaziergang und schreibst: „So schön gemeinsam die #Herbstsonne genossen und viel Spaß gehabt♥️.“ —– Dir geht es richtig dreckig. Dein Tag war mies, du hast dich mit deinem Freund gestritten und alles lief schief. Abends grinst Du in die Kamera und strahlst dein schönstes Lächeln für die Instastory. —– Alle drei Monate besuchst Du deine Mutter im Heim. Wäre dein schlechtes Gewissen nicht, würdest du sie gar nicht mehr besuchen. Auf Instagram beschwerst du dich über Angehörige, die ihre Familie alleine lassen und postest ein Foto, auf dem Du die Hand deiner #Mama streichelst. —– Du hast keine #Freunde und verbringst den Großteil deines Lebens alleine. Nach einer deprimierenden #Shoppingtour postest du ein Foto deiner Einkaufstaschen oder deines Kaffees und ein „Danke, dass ich mit dir durch dick und dünn gehen kann 😘“ —– Du warst bei diesem #Instagramtreffen und lästerst bei deiner Freundin über jeden ab. Ganz besonders über die eine, die sich so arrogant verhielt und so blöd ist. Auf Instagram postest du euer Selfie mit den Worten „Es war SO schön, dich endlich Mal live zu sehen. #instagramverbindet“

Ein Beitrag geteilt von Sandra Lorenz (@diecheckerin.de) am

Das perfekte Beispiel, um zu verstehen, was ich meine und worum es (mir) geht, liefere ich Euch aus meinem eigenen Leben (ungefähr Ende 2015, Anfang 2016):

Instagram ist voller perfekter Wohnungen und Häuser, voller perfekter Hausfrauen. Alles ist perfekt gestyled, farblich aufeinander abgestimmt, dekoriert, aufgeräumt und sauber. Einfach so. Die können das, ohne Probleme. Niemals meckert jemand darüber, dass er jeden Tag ne Stunde sauber machen muss.

Das war lange Zeit mein wunder Punkt. Ich habe mich bei diesem perfekten Anblick furchtbar gefühlt. Wie eine Versagerin. Weil es für mich immer ein Kraftakt war, sauber zu machen und aufzuräumen. Weil es bei mir nie so perfekt aussah. Weil meine gesamte Wohnung hässlich war. Jedes einzelne Möbelstück kotzte mich an. Ich wollte so sein, wie all diese perfekten Hausfrauen. Mit perfekter Wohnung, perfektem Haushalt und perfektem Aussehen.

Das Dilemma an der Sache: ich war und bin so nicht. Erstmal war das eine bittere, verletzende und deprimierende Erkenntnis. Entsprechend versuchte ich den Schein zu wahren. Wenn es etwas gab, das dem „White Living Perfektionismus“ nahe kam, dann musste ich es fotografieren und teilen. Getrieben von dem (gedanklich aufgebauten) gesellschaftlichen Druck. Denn: bist du keine perfekte Hausfrau, wirst du oft als unsauber, asozial oder faul abgestempelt. Dir wird sogar abgesprochen, eine gute Ehefrau/Partnerin sein zu können. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie oft ich gehört habe „Ja aber was sagt Marius denn dazu?“ oder noch früher „Wenn du so unordentlich bist, will dich niemand haben.“

Mein Befreiungsschlag kam erst vor 10 Monaten. Nachdem ich für mich selbst verarbeitet und verstanden hatte, dass ich so nicht bin und genau das auch bekannt gab. Darüber zu schreiben, dass ich ein Messie war (auf Youtube gibt es dazu auch ein Video KLICK!) und ehrlich von meinem Weg zu erzählen. Dass es ein täglicher Kampf ist, aber auch zu zeigen, dass mir Minimalismus in der Wohnung hilft. Das nahm mir so unendlich viel Last ab. Plötzlich war für mich ganz klar, dass ich gar keine perfekte Hausfrau sein will und wollte. Ich will dazu gehören. Auch wenn ich nicht der Norm entspreche.


Der perfekte Sog auf Instagram aber auch generell im Leben ist groß. Man fühlt sich unweigerlich schlecht, wenn man sieht, dass überall Harmonie und Perfektionismus herrschen. Es wird offenbar täglich gesund gegessen, viel Sport gemacht, gelacht, alle sind den ganzen Tag unterwegs, haben brave Kinder, tolle Freunde, liebevolle Partner, wunderschöne Wohnungen oder Häuser und natürlich auch das Geld, um sich all das finanzieren zu können. Das führt bei vielen zu dem Gefühl, nicht dazu zu gehören und setzt uns oft unter Zugzwang. Es entstehen automatisch negative Gefühle. Wir fühlen uns alleine, minderwertig, falsch. Wir schämen uns, sind neidisch, eifersüchtig, wütend, traurig. Nicht selten entwickeln sich durch die sozialen Medien/den gesellschaftlichen Druck psychische Probleme, bis hin zu schweren Depressionen oder Essstörungen.

Wie fühlt man sich als Mensch in einer perfekten Welt? Die meiste Zeit erst mal Scheiße. Insbesondere, wenn man mit dem eigenen Selbstwertgefühl Probleme hat. Und genau deshalb, hören wir auf (oder fangen gar nicht erst an) in den sozialen Netzwerken Menschen zu sein. Wir passen uns häufig der Masse an, um nicht negativ aufzufallen. Dabei vergessen wir, dass die Masse nicht perfekt ist und das der Großteil von uns genau so fühlt und handelt, wie wir selbst.

DAS ist es, worum es mir geht und wofür ich ein Bewusstsein schaffen möchte. Perfektionismus ist nicht existent. Eine Welt in Frieden und Eintracht, voller Glückseligkeit und Liebe ist nicht real. Und das ist völlig okay so. Wir würden die Höhen ohne die Tiefen gar nicht zu schätzen wissen. Wenn immer alles super wäre, würde es irgendwann seinen Reiz verlieren.

Es darf schön sein und es ist super, wenn wir schöne Dinge teilen. Die Welt ist grausam genug! Aber wir sollten uns zuliebe damit aufhören, ein Leben oder eine Persönlichkeit darzustellen, das/die nicht existent sind. Damit meine ich nicht, dass wir anfangen, nur noch das Schlechte in unserem Leben zu teilen. Es geht darum, authentisch zu sein.

Wir können und dürfen uns zumuten. Mit all dem, was uns ausmacht und beschäftigt. Wir müssen nichts spielen. Wenn es uns nicht gut geht, dann ist das okay. Uns wird es aber potentiell eher nicht besser gehen, wenn wir auf Instagram posten, dass wir einen super Tag mit Freunden hatten, obwohl wir alleine zu Hause saßen.


Mir ist zu diesem Thema am Sonntag, bei dem Tagesseminar zum Thema „Schattengefühle„, noch etwas anderes klar geworden: Ich habe Probleme damit, in der „Offline-Welt“ authentisch zu sein. Genau das wurde mir bei einem der vielen Experimente an diesem Tag klar gemacht.

Mir fällt es viel leichter, meine Gefühle und Gedanken schriftlich zu Papier zu bringen. Wenn es mir schlecht geht oder mich etwas beschäftigt, dann poste ich darüber oder nehme mir Zeit, mich mit dem Gefühl auseinander zu setzen. Ich zeige mich in einigen Videos und Fotos sogar weinend. Real hat mich kaum jemand jemals weinen gesehen.

Offline bzw. von Angesicht zu Angesicht fällt es mir schwer, meine Gefühle/mich authentisch zu zeigen. Unzählige Male habe ich gelächelt und „Ja, stimmt. Ja, ist ok. Ja, du hast Recht.“ gesagt, obwohl ich eigentlich wütend und verletzt war. Häufig habe ich gelacht, getrunken und gefeiert, obwohl ich eigentlich am liebsten zu Hause im Bett gelegen und geweint hätte. Ganz oft habe ich gesagt „Ja klar habe ich Zeit!“, obwohl ich gar keine Zeit hatte. „Nein, das ist kein Problem.“ obwohl es ein Problem war. „Ja, mir geht es gut.“ obwohl es mir scheiße ging. „Das find ich super gut!“ obwohl ich es furchtbar fand. Die Liste könnte ich unendlich fortführen. Ich bin im realen Leben nicht authentisch. 

Und genau deshalb geht es in meinem Beitrag eben auch um mich. Mittlerweile sind online und offline Welten ohnehin untrennbar miteinander verwoben. Wenn sich bei mir offline und online verbinden, indem ich mir z.B. einen wunderschönen Tag vorgestellt habe, der dann aber ganz anders lief, komme ich ins schleudern. Weil meine Mitmenschen den Tag vielleicht super fanden und ich mich nicht traue, das Gegenteil zu sagen, weil ich niemanden verletzen möchte. So manches mal führte das dazu, dass ich einen Teil der Wahrheit online verschwieg oder verschweigen wollte.

So gerade zu meinem Geburtstag geschehen. An meinem Geburtstag selbst habe ich allen gesagt, dass der Tag schön war. Das war eine Lüge. Zu „Immer wieder Sonntags“ habe ich erst genau dasselbe geschrieben. Bis mein Herz sich aufgebäumt hat und ich zulassen konnte, auszuschreiben (und später auch real auszusprechen), was mich WIRKLICH bewegt. Es war mein Geburtstag und es ging um MEINE Gefühle. Manchmal muss man andere verletzen, wenn man auf sich selbst acht geben und sich wert schätzen möchte. Genauso wie mich andere verletzt haben, weil sie sich um sich selbst gekümmert haben.

Die Erkenntnis, dass ich im realen Leben nicht authentisch bin, war sehr wertvoll für mich. Dass mir jemand direkt ins Gesicht gesagt hat: „Sandra, du bist gerade nicht authentisch. Du lächelst und versuchst die ganze Zeit glücklich auszusehen.“ das war wichtig. Etwas, mit dem ich arbeiten kann und das mich irgendwie auch total befreit hat. Ich bin dieser Frau unglaublich dankbar (und habe Sonntag auch die Stärke gehabt, ihr genau das zu sagen).

Seit dem versuche ich auszusprechen, was mich stört oder was ich nicht mag. Ich versuche ehrlich zu antworten. Noch viel mehr für mich einzustehen. Nein zu sagen, wenn ich nein meine. Online gelingt es mir die meiste Zeit gut, dann sollte es offline ja wohl ein Klacks sein, oder ;-)


Abschließend möchte ich nochmal klar machen, dass es nicht darum geht, irgendwen anzukreiden. Auch ihr solltet nicht sagen „Boah ja, diese ganzen Influencer/Blogger/blabla. ICH bin zum Glück nicht so.“. Denn darum geht es nicht. Es geht um den Menschen in der perfekten Welt. Es geht um Dich.

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Über den Autor

Die Checkerin

Frohnatur! - Freak! - Philosophin!
Kommt selten schnell auf den Punkt, trifft aber irgendwann trotzdem den Nagel auf den Kopf.

5 Kommentare

  • Jetzt ganz ohne ankreiden, aber das Leben ohne Instagram und Twitter kann so entspannend sein. Ja, ich habe und nutze Facebook, aber es darf auf keinen Fall die ganze Zeit irgendwelche Benachrichtigungen auf mein Handy schicken – das stört mich. Facebook (als einzige Plattform – kein Twitter, kein Instagram, kein Pinterest, kein Was-auch-immer!) muss zusehen, wie es in mein Leben passt und nicht anders herum. Ich habe auch kaum Facebook-Freunde. Wen ich auf Facebook adde, kenne ich wirklich (mit einer bis drei Ausnahmen). Wenn ich mit Freunden und Familie zusammensitze, hat das Handy weitgehend Sendepause. Achtsamkeit ist so wichtig – wie du es so oft in deinen Artikeln betonst – für sich selbst und für andere. Das hat etwas mit Seelenhygiene zu tun und gerade als Influencer sollte man daran denken, welchen Einfluss man nach außen hat.
    Ich danke dir für deine immer sehr persönlichen Einblicke. Normalerweise bin ich ja stumme Leserin, aber heute musste ich mich mal zu Wort melden.

  • Hey du :-) erstmal muß ich sagen, dass du mir absolut aus der Seele schreibst!! Danke dafür!

    In einer Welt, in der niemand mehr wirklich er /sie selbst ist, freut es mich immer wieder, Menschen zu erleben, die sich selbst leben. Auch wenn das ein Prozess ist, wir stehen nicht automatisch in dieser Erkenntnis. Sie wächst im Laufe der Zeit.

    „Manchmal muss man andere verletzen, wenn man auf sich selbst acht geben und sich wert schätzen möchte. Genauso wie mich andere verletzt haben, weil sie sich um sich selbst gekümmert haben.“

    Das sieht vielleicht im ersten Moment so aus, aber es ist ja auch immer eine Sache der Kommunikation. Ich finde das 3-Topf-System immer sehr wertvoll: Es kommt drauf an WAS ich sage, WIE ich es sage und WIE es bei dem anderen ankommt.

    Wenn mir etwas nicht gefällt, wenn beispielsweise jemand was Neues gekauft hat, dann muß ich nicht in Begeisterungsstürmen ausbrechen, wenn es mir nicht gefällt. Dann kann ich auch sagen: „Du, mein Geschmack ist es nicht, aber ich freue mich sehr für dich, dass du was Passendes gefunden hast“. Das ist keine Wertung sondern meine ehrliche Meinung :-)

    Klar fällt es immer schwer, Nein zu sagen. Aber ich finde, je offener man mit den eigenen Bedürfnissen umgeht, umso einfacher versteht es das Gegenüber.

    Ich wünsche dir einen schönen Restsonntag :-)
    Susanne

    • Ich glaube, das Thema Verletzlichkeit kommt bei mir auf diese Art und Weise auf, weil ich mich sehr schnell angegriffen/verletzt fühle und mein Umfeld sich sehr schnell angegriffen/verletzt fühlt und mich das auch spüren lässt. Dadurch fühle ich mich oft schuldig für die Gefühle anderer und habe umgekehrt das Gefühl, ihre Gefühle zu verletzen, wenn ich mich nicht mehr schuldig fühle und kümmere.

      Ich stimme Dir auf jeden Fall absolut zu, dass es immer auch eine Frage von WIE und WAS ist. In meinem Fall ist das Problem aber (glaube ich) weniger im wie/was zu finden, sondern eher dieses tiefliegende Schuld- und Verantwortungsgefühl und die Tatsache, dass in meinem Umfeld kaum über Bedürfnisse/Wünsche/Hoffnungen/Gefühle etc. geredet wird. Sprich die von Dir angesprochene Offenheit fehlt auf jeden Fall auch.

      Das muss ich erst noch lernen <3 Aber darauf hab ich große Lust! :-)

      Ich wünsche Dir ebenfalls einen schönen Restsonntag und danke dir für deinen Input.

      • Verletzlichkeit ist etwas kostbares! Das zeigt, dass du ein sehr sensibler Mensch bist. Und die sind nunmal sehr leicht zu verletzen. Vielleicht findest du irgendwann die Balance zwischen „Gefühle empfinden“ und „Reflektieren, wo die Ursache für dieses Gefühl liegt“ :-)

        Man muß auch keine Schutzmauern bauen, wenn man sensibel ist. Es reicht eigentlich voll und ganz, in den Verletzungsmomenten in sich hinein zu schauen. Sich zu fragen, welchen Punkt mein Gegenüber denn da gerade angetiggert hat. Denn dort liegt ja die Ursache.

        Wir alle haben unsere dunklen Punkte. Aber wir dürfen sie annehmen und sie mit der Zeit in schöne und bunte Punkte verwandeln. Dazu sollten wir einfach genau hinschauen.

        Und wenn du – ohne Angst oder Sorge – dein Gegenüber ansprechen kannst und einfach mal nachfragst, ob du ihn/sie gerade mit deinen Worten verletzt hast, kann das zu einem sehr interessanten Gespräch werden. ;-) Anders herum übrigens genauso. Ich finde man darf jederzeit sagen, was man gerade fühlt!

        Ein „Hey, das hat mich jetzt echt getroffen“ wird beim anderen vielleicht ein erstauntes Gesicht hervorrufen. Denn wir verletzen ja (fast) immer, weil wir die dunklen Punkte des Gegenüber gar nicht kennen.

        Hab einen schönen Tag und ich freu mich, deinen Blog weiter zu verfolgen :-)

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