Kategorien
Lifestyle

Wie Plastik im Alltag vermeiden – Plastik Alternativen

🛈 Dieser Beitrag enthält bezahlte Werbung und kann mit einem * markierte Affiliate-Links enthalten. Durch die Teilnahme an Partnerprogrammen (siehe hier) erhalte ich für qualifizierte Verkäufe eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Lies mehr unter Werbekennzeichnung und Transparenz.


 

Je mehr ich mich damit beschäftige, wie ich nicht nur Tiere, sondern auch meine Umwelt im Gesamten, mit meiner Lebensweise weniger gefährden bzw. im besten Fall sogar gänzlich schützen kann, desto mehr wird mir klar, dass Plastik ein Teufel ist. Ich hatte über unseren „Einweg-Lifestyle“ schon mal geschrieben. Damals habe ich Euch acht einfache Tipps gegeben, was Ihr sofort ändern könnt, um Plastik im Alltag zu vermeiden.

Heute möchte ich diesem Thema noch ein wenig mehr Raum bieten und Euch ein Update geben, was wir, fernab des obligatorischen Stoffbeutels, mittlerweile tun, um Plastik im Alltag zu vermeiden. Aber vor allem möchte ich Euch ein StartUp vorstellen, das sich diesem Thema angenommen hat.

ever&again Produkte zur Plastikvermeidung

ever&again entstand mit dem Ziel, die Welt zu schützen und dabei die Realität des täglichen Lebens mit einzubeziehen. Mit großer Liebe für die schönen Dinge und dem Wunsch, damit auch noch einen guten Zweck zu erfüllen, kreiert und entwirft Kristina Parr Günther Produkte, mit denen wir im Alltag Plastik und Müll vermeiden können.

ever&again stellt neue Produkte aus alten Stoffresten (o.ä.) her. Modernes Upcycling handgemacht in Deutschland, in der REHA-Werkstatt in Frankfurt, in der hauptsächlich psychisch kranke Menschen arbeiten.  Die Produkte stammen also nicht aus der Massenproduktion, sondern sind individuelle Fertigungen. Jedes Zubehör ist einzigartig und durch die begrenzte Stückzahl gibt es immer wieder neue Designs und Muster.

Im Sortiment gibt es eine Alternative für Küchenpapier, eine Alternative für Alufolie oder Frischhaltefolie, eine Alternative für Wattepads, eine Alternative um verpacktes Obst & Gemüse zu kaufen, eine Alternative für Butterbrotpapier oder Brotdosen aus Plastik und eine Alternative, um Brot oder Brötchen unverpackt zu kaufen.

Wie wir Plastik (und Müll) im Alltag vermeiden

feste Seife / festes Shampoo
Ich weiß gar nicht, warum so viele feste Seife und festes Shampoo meiden. Ich liebe diesen typischen „Seifengeruch“ und find sie zudem irgendwie angenehmer. Ganz unabhängig davon ist feste Seife deutlich ergiebiger und verursacht weniger Müll. Gleiches gilt für feste Shampoos. Wir nutzen außerdem spezielle Rasierseife (diese hier* ist zwar teuer, kommt aber im Keramiktiegel mit Bambusdeckel) und Gesichtsreinigungsseife.

Menstruationstasse
Im Laufe ihres Lebens verbraucht eine Frau rund 17.000 Tampons/Binden und verursacht damit auch eine große Menge Plastikmüll. Menstruationstassen hingegen halten, bei richtiger Pflege, locker 10 – 15 Jahre. Im Idealfall verbraucht man so maximal 5 Menstruationstassen. Davon abgesehen hat die Menstruationstasse noch viele andere Vorteile. Wer sich dafür interessiert, findet hier noch mehr Infos und Empfehlungen.

waschbare Wattepads / Abschminkpads
Nach anfänglicher Umstellung, liebe ich waschbare Abschminkpads mittlerweile abgöttisch. Man kann sie mit der Hand auswaschen, aber auch in die Waschmaschine und sogar in den Trockner geben. Sie sind super sanft zur Haut, lassen sich einfach auswaschen und trocknen gut. Sieben waschbare Wattepads kosten bei ever&again 21,00€, werden im Baumwollsäckchen verpackt geliefert und halten vermutlich fast ein Leben lang.

Wattestäbchen aus Bambus
Wir nutzen  immer weniger aber dennoch regelmäßig Wattestäbchen. Um unseren Konsum dahingehend nicht nur nachhaltiger zu gestalten, sondern auch einzuschränken, sind wir auf die deutlich teurere Alternative aus Bambus und Baumwolle* umgestiegen. So überlegt man 2 x ob man das Wattestäbchen gerade wirklich nutzen muss. Die Wattestäbchen sind zu 100% biologisch abbaubar. Zum Thema Bambus und dessen Nachhaltigkeit hat Utopia aufgeklärt.

Kosmetik selber machen
Dass ich einen Großteil meiner Kosmetik selber mache, wisst Ihr ja schon :-) Hiermit lässt sich nicht nur Abfall (u.a. Plastik) sparen, man weiß auch, was WIRKLICH verarbeitet wurde und wo die Stoffe herkommen. Wer nicht so auf’s selbermachen steht, der findet auf meinem Blog auch Tipps für Kosmetik ohne Plastik.

waschbare Lebensmittelhauben
Nicht nur wunderschön, sondern auch echt praktisch sind die waschbaren Lebensmittelhauben von ever&again. Ich habe zwei Sets (je 32,00€) und quietsche regelmäßig, wenn ich wieder etwas zum Abdecken habe, weil es mit den bunten Hauben viel mehr Spaß macht. Die Lebensmittelhauben ersetzen Frischhaltefolie und Alufolie. Die Innenseite ist abwaschbar und wie auch die Abschminkpads, kann man sie in die Waschmaschine und den Trockner geben.

Brotkorb aus Stoff
Noch so ne schöne Sache von ever&again die ich total in mein Herz geschlossen habe. Ein Brotkorb aus Stoff (Kostenpunkt bei ever&again: 32,00€), der gleichzeitig Bäckertüten ersetzt und später easy zugebunden werden kann. So bleiben die Brötchen und/oder das Brot schön frisch. Ich liebe es, unser frisch gebackenes Brot aus dem Brotkorb zu holen, weil es dort nicht nur gut aufgehoben ist, sondern abends auch noch warm ist, wenn ich es mittags frisch gebacken in den Brotkorb lege.

waschbare Sandwichbags
Sie ersetzen die typischen Plastik-Zipper Taschen, Plastikbeutel und Brotpapier. Perfekt, um Essen aufzubewahren, einzufrieren oder zu transportieren. Wir nutzen sie momentan vor allem, um kleine Snacks für Unterwegs oder die Arbeit plastik- und müllfrei zu verpacken. Die Beutel lassen sich einfach auswaschen, sind aber auch Waschmaschinen- und Trocknergeeignet und ebenfalls erhältlich im Shop von ever&again.

kein Wasser kaufen
Dieses Thema liegt mir schon länger auf der „Seele“. Wasser zu kaufen ist für die meisten völlig normal. Dass man damit eigentlich aber nur einer Marketingstrategie der Industrie aufsitzt, ist vielen nicht bewusst. „Mineralwasser“ klingt schon so fancy-frisch und gesund, mit super vielen Mineralien. Oft sind aber sogar weniger Mineralien enthalten, als im normalen Leitungswasser (was aber ohnehin egal ist, weil wir Mineralien, in der Regel in ausreichender Menge, über das Essen zu uns nehmen).

Fakt ist auch, dass Wasser wie Wasser schmeckt. Abgesehen von dem unterschiedlichen Gehalt an Kohlensäure sind Unterschiede kaum schmeckbar. Etliche Blindtests beweisen seit Jahren, dass kaum jemand zwischen Flaschenwasser und Leitungswasser, geschweige den Mineralwasser unterschiedlicher Hersteller, unterscheiden kann. Unsere gesamte Meinung über Mineralwasser entspringt den zahlreichen, wirklich guten Marketingkampagnen der letzten Jahrzehnte. Es ist absolut unnötig in Deutschland Wasser in Flaschen oder gar Plastikflaschen zu kaufen. Wirklich!

Was macht Ihr, um Plastik und Müll im Alltag zu vermeiden?
Ist das Thema Plastikvermeidung und Müllvermeidung für Euch aktuell? Habt Ihr selbst Tipps & Tricks, wie wir Plastik/Müll vermeiden oder verringern können? Wie geht Ihr mit dem Thema um und was ist Euch im Alltag hier besonders wichtig? Teilt Eure Meinung gerne als Kommentar mit uns!

2 Antworten auf „Wie Plastik im Alltag vermeiden – Plastik Alternativen“

Also wir haben seit Jahren unseren Sodastream mit Glasflaschen. Einfach weil unser Leitungswasser sehr lecker und gut ist und wir nicht irgendwo die Kästen unterbringen müssen. Ich hab letztens einen Duschsmoothie gemacht, so ne Art fester Schaum aus fester Seife. Demnächst will ich ein Shampoobar machen. Dann haben wir viele Vorratsgläser geholt. Wattepads will ich auch nähen und mir häkeln lassen? ansonsten gehts hier schritt für schritt weiter. Bsw haben wir vorratsschüsseln für den Kühlschrank die will ich demnächst zum Metzger mitnehmen, dann brauch dieser das auch nicht nochmal in Plastiktüten verpacken.

Jau, den haben wir auch. Wobei wir ihn jetzt, wo wir uns vor nem halben Jahr die neue Version gekauft haben, gar nicht mehr nutzen. Trink irgendwie nur noch Leitungswasser ohne Sprudel oder halt Tee. Der Duschsmoothie klingt sau cool.

Ich hab auch mal versucht meine Pads zu häkeln, aber dieser Polyester-Kack ist, genauso wie die Baumwollfäden, irgendwie nicht das richtige gewesen. Die grobe Struktur tat weh im Gesicht und war doof. Nähen ist irgendwie so gar nicht mein Ding :-D
Die Idee mit dem Metzger find ich gut, glaub das machen viel zu wenige. Also im Supermarkt ist es mittlerweile ja öfter der Fall, aber beim Metzger oder bei ner Käserei glaub ich echt selten. Mag ich also!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert